Benutzername: Manja Teichner
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Bewertungen

Insgesamt 1126 Bewertungen
Bewertung vom 07.04.2017
Paper Palace - Die Verführung / Paper-Trilogie Bd.3 (eBook, ePUB)
Watt, Erin

Paper Palace - Die Verführung / Paper-Trilogie Bd.3 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung
Nachdem ich bereits Teil 1 und 2 der „Paper-Trilogie“ aus der Feder von Erin Watt geliebt habe war klar, ich musste „Paper Palace: Die Verführung“ auch unbedingt lesen. Und zwar nicht erst als Taschenbuch, sondern bereits jetzt als eBook. Das Cover gefiel mir hier auch wieder richtig gut, es wurde ja aus dem Englischen übernommen und der Klappentext tat sein Übriges. So begann ich unheimlich neugierig mit dem Lesen.

Die Charaktere sind bereits sehr gut bekannt. Ich war so froh als ich hier wieder zu Ella und Reed zurückkehren konnte. Ich mag sie beide super gerne, sie sind so toll.
Ella ist sich ja bisher immer treu geblieben und genauso ist es auch hier wieder. Sie liebt Reed und fühlt sich bei den Royals mehr als Zuhause. Doch dieses Mal wird die Liebe zu Reed auf eine ganz harte Probe gestellt. Ella ist ein sehr sympathisches 17-jähriges Mädchen, das ich sehr ins Herz geschlossen habe.
Reed ist einfach sexy und charmant und halt ein Royal. Und er hat hier leider ziemlich große Probleme am Hals. Seine Gedanken und Gefühle konnte ich hier verdammt gut nachvollziehen. Er weiß nicht so recht wie er damit umgehen soll. Ich konnte sein Hin und Her nachvollziehen, er hat seine Gründe.

Neben den beiden genannten gibt es noch einige weitere Charaktere, wie beispielsweise die anderen Royals oder auch Dinah oder Jordan oder eben Val. Auch Steve, Ellas totgeglaubter Vater, spielt hier eine sehr große Rolle. Ihn hätte ich aber am liebsten ganz oft zu Mond geschossen, er hat meine Nerven ganz schön überstrapaziert.

Der Schreibstil der Autorinnen ist total einnehmend. Ich habe diesen 3. Teil ebenso innerhalb kürzester Zeit inhaliert, bin sehr flüssig und flott durch die Geschichte gekommen. Man kann einfach alles andere vergessen, wird komplett in die Welt der Royals gezogen.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Ellas als auch aus Reeds Sichtweise. Bei beiden kommt die Ich-Perspektive zum Einsatz, so dass man sich als Leser beiden noch viel näher fühlt.
Die Handlung knüpft nahtlos an den ganz gemeinen Cliffhanger vom zweiten Teil an. Daher ist es auch unbedingt notwendig die Vorgänger vor diesem Teil zu lesen. Nur dann versteht man alles auch wirklich, kann mühelos folgen.
Und diese Handlung hat mich wieder komplett überzeugt. Ich liebe die Reihe einfach total. Ich wollte unbedingt wissen wie es mit Ella und Reed ausgeht. Es war spannend und romantisch und erotisch, diese Mischung hat mich wirklich umgehauen. Immer wieder tauchen Wendungen auf, die der Handlung eine neue Richtung geben. Diese habe ich nicht vorhersehen können, mich haben sie vollkommen überrascht.

Das Ende ist in meinen Augen so wie es ist super. Es passt zur Gesamtgeschichte und fühlt sich einfach nur rund an. Nun aber muss ich Ella und Reed (vorerst) ziehen lassen. Zum Glück aber wird im August ein 4. Teil erscheinen, dann mit Easton in der Hauptrolle. Hier werde ich dann wohl sogar auf Englisch umsteigen, denn bis zur Übersetzung werde ich nicht warten können.

Fazit
Kurz gesagt ist „Paper Palace: Die Verführung“ von Erin Watt ein rundum gelungener 3. Teil der Paper-Trilogie.
Charaktere, die mir im Verlauf der Handlung unheimlich ans Herz gewachsen sind, ein einnehmender sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine tolle Mischung aus Spannung, Romantik und erotischen Momenten darstellt und deren Wendungen mich immer vollkommen unerwartet getroffen haben, haben mich begeistert und vollends überzeugt.
Unbedingt lesen! Ich liebe es!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.04.2017
Eden Summer
Flanagan, Liz

Eden Summer


ausgezeichnet

Bei „Eden Summer“ von Liz Flanagan handelt es sich um den Debütroman der Autorin. Mich hat hier besonders der Klappentext Angesprochen. Aber auch das Cover ist nicht ohne und so habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Die Protagonistin Jess gefiel mir sehr gut. Als sie erfährt, dass ihre beste Freundin Eden spurlos verschwunden ist will sie unbedingt herausfinden was wirklich passiert ist. Auf mich wirkte Jess sehr realistisch und glaubhaft beschrieben, man kann sich sehr gut ins sie hineinversetzen.
Eden ist Jess‘ beste Freundin und plötzlich verschwunden. Sie ist das genaue Gegenteil von Jess. Mich hat es beeindruckt wie sich die beiden Mädchen gegenseitig Halt geben, sie stehen zueinander, sind füreinander da. Aufgrund der Beschreibungen von Eden fühlt man sich als Leser auch mit ihr verbunden.

Die Nebencharaktere, wie Liam oder auch Tyler oder eben auch Iona, sind der Autorin ebenso richtig gut gelungen. Auch sie wirkten sehr authentisch, mit Stärken und Schwächen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und flüssig zu lesen. Er ist ein wenig anders als man es erwartet, man wird richtig gehend ins Geschehen hineingezogen und kann Gefühle und Gedanken sehr gut nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jess. Hierfür wurde in dieser Geschichte die Ich-Perspektive verwendet. Somit folgt man Jess immer und lernt sie wirklich gut kennen.
Die Handlung ist mitreißend und sehr spannend gehalten. Vor allem auf den ersten Seiten war es mir unmöglich das Buch wegzulegen. Das lässt dann ein wenig nach, die Spannung aber bleibt das gesamte Buch über erhalten.
Besonders erwähnenswert, die Handlung spielt sich hier an nur einem Tag ab. Es passiert quasi immer etwas, man kann als Leser miträtseln, was mit Eden passiert sein könnte. Je weiter man vorankommt desto mehr wird die Geschichte offengelegt, man erfährt als Leser immer mehr.

Das Ende ist für mich schlüssig und wirklich gut gelungen. Hier wird alles Offene beantwortet, der Schluss rundet diesen Jugendthriller wirklich gut ab.

Fazit
Kurz gesagt ist „Eden Summer“ von Liz Flanagan ein Debütroman, der mich von Beginn an fesseln konnte.
Glaubhafte sehr gut gestaltete Charaktere, ein mitreißender flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die sehr spannend gehalten ist und in der man als Leser erst nach und nach die ganze Wahrheit erfährt, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

Bewertung vom 01.04.2017
Asche und Schnee / Elesztrah Bd.2 (eBook, ePUB)
Bechert, Fanny

Asche und Schnee / Elesztrah Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung
Nachdem mir Band 1 bereits super gefallen hatte war ich nun sehr gespannt auf den zweiten Teil der „Elesztrah“ – Reihe aus der Feder von Fanny Bechert. Dieser Band trägt den Titel „Asche und Schnee“. Das Cover passt sehr gut zum Vorgänger und der Klappentext klang bereits sehr ansprechend. Also begann ich neugierig mit dem Lesen.

Für mich war es richtig schön wieder zu dem Charakteren zurückzukehren. Ich hatte sie bereits in Band 1 ins Herz geschlossen, nun war ich gespannt wie ihr Weg weitergeht.
Lysanna hat sich bereits sehr entwickelt. Ihre Entwicklung schreitet hier unaufhörlich voran und ich finde sie noch immer sehr sympathisch. Sie ist eine starke Persönlichkeit und weiß sich zu behaupten.
An ihrer Seite ist wieder Aerthas zu finden. Auch er entwickelt sich stetig weiter. Ihn mochte ich auch unheimlich gerne, habe ihn wirklich ins Herz geschlossen.
Die Gegensätze zwischen ihnen sind sehr deutlich, es gibt aber auch vielerlei Gemeinsamkeiten.

Die anderen Charaktere der Geschichte sind der Autorin ebenfalls sehr gut gelungen. Auch hier konnte ich mir alle gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr mitreißend. Ich bin flüssig und leicht durch die Seiten gekommen, die knapp 400 Seiten habe ich förmlich weggesuchtet.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Lysannas und Aerthas‘ Perspektive. Hierbei erfährt der Leser alles in der personalen Erzählweis. So behält man den Überblick, schaut von Oben auf alles herab.
Auf die Handlung war ich nach dem ganz gemeinen Cliffhanger des ersten Bandes sehr gespannt und ich war direkt wieder drin. Der Aufbau ist genial, es geht direkt spannend und sehr fesselnd weiter. Immer wieder gibt es Überraschungen, Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.
Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Sie bettet sich wunderbar ins Geschehen ein, drängt sich nicht auf. Und bleibt dennoch im Gedächtnis.
Die geschaffene Welt von Elesztrah ist sehr komplex und wunderbar anschaulich beschrieben. Mein Kopfkino lief erneut auf Hochtouren.

Das Ende ist leider erneut ziemlich gemein. Es werden hier zwar einige Fragen beantwortet, doch es kommen neue auf. Und der Cliffhanger am Ende lässt mich nun unheimlich neugierig auf Band 3 zurück.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Elesztrah (Band 2): Asche und Schnee“ von Fanny Bechert eine Fortsetzung, die Band 1 in wirklich nichts nachsteht und die mich mitreißen konnte.
Charaktere, die ich bereits sehr ins Herz geschlossen habe, ein flüssiger fesselnder Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, mich überraschen konnte und deren Welt mir Kopfkino beschert hat, haben mich begeistert und wirklich überzeugt.
Uneingeschränkt zu empfehlen!

Bewertung vom 12.03.2017
Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben (eBook, ePUB)
Roth, Nadine

Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung
Der paranormale Fantasyroman „Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben“ stammt von der Autorin Nadine Roth. Es ist das Debüt der Autorin und ich war hier sehr gespannt worauf ich mich da eingelassen hatte. Das Cover ist der Wahnsinn, es passt super zur Geschichte. Und der Klappentext sprach mich direkt an.

Die beiden Protagonisten sind wirklich gelungen. Auf mich wirkten sie glaubhaft und vorstellbar beschrieben.
Mary gefiel mir gut, auch wenn sie rachsüchtig rüberkommt. Ihr wurde damals sehr übel mitgespielt, ihr Schicksal tat mir sehr leid. Und dennoch muss ich auch sagen, je weiter ich im Geschehen vorankam desto sympathischer wurde mir Mary. Und das obwohl sie schlimme Dinge macht. Im Verlauf der Handlung macht sie eine enorme Entwicklung durch. Diese ist nachvollziehbar und verständlich.
Avian ist richtig liebenswert. Ihn hatte ich recht schnell richtig gerne. Eigentlich glaubt er ja nicht an die Legende der Bloody Mary, daher lässt er sich darauf ein und als sie ihm erscheint ist er mehr als überrascht. Auch Avian macht eine Entwicklung durch, die ich als nachvollziehbar und verständlich empfand.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Avians Freund Joe, sind der Autorin wirklich gelungen. Sie sind ebenfalls sehr glaubhaft gezeichnet und die Handlungen sind verständlich.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt. Nadine Roth hat es von Beginn an geschafft mit zu fesseln. Ich wollte das Buch auch gar nicht zur Seite legen, ich war im Bann von Bloody Mary.
Geschildert wird das Geschehen sowohl aus Marys aber auch Avians Sichtweise. Die Autorin hat bei beiden die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand sie bei beiden als sehr passend, da man die Protagonisten so noch besser kennenlernt. Bei Mary gibt es zusätzlich noch Rückblicke, die sehr aufschlussreich sind.
Die Handlung geht gleich richtig gut los. Man rechnet mit allem, es wird hier aber direkt richtig gruselig und mich hats dadurch direkt gepackt. Ich war gefangen in der Geschichte. Spannung gibt es hier reichlich aber auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Nadine Roth hat eine kleine aber sehr feine Liebesgeschichte eingebaut. Diese hat mich vollkommen überzeugt.
Immer wieder gibt es hier Wendungen im Geschehen, Überraschungen, die mich teilweise auf dem komplett falschen Fuß erwischt haben. Ich muss ja zugeben, die Legende der Bloody Mary war mir nicht unbedingt geläufig. Daher war ich umso neugieriger und jetzt kann ich problemlos mitreden.

Das Ende dieses Buches hat mich geschockt. Ich hatte es irgendwie geahnt, hab aber immer gehofft es würde doch anders kommen. Das Ende passt, schließt ab und macht rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Bloody Mary: Du darfst dich nicht verlieben“ von Nadine Roth ein Debüt, das mich auf Anhieb vollkommen gefesselt hat.
Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein mitreißender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die gruselig und sehr spannend gehalten ist und vielerlei Wendungen parat hält, haben mich vollkommen geflasht und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

Bewertung vom 12.02.2017
Winterstern
Spoerri, C. M.; Shepherd, Maya; Maibach, Juliane; Florents, Tara; Krüger, Christina; Farley, Jamie L.

Winterstern


sehr gut

Die Anthologie „Winterstern“ ist im Sternensand Verlag erschienen und beinhaltet insgesamt 16 wirklich tolle Geschichten von verschiedenen Autoren, die mir teilweise bekannt aber auch unbekannt waren. Ich war sehr gespannt auf jede der Geschichten und begann neugierig mit dem Lesen.

Und ich wurde nicht enttäuscht, eher im Gegenteil. Die Kurzgeschichten sind sehr verschieden, mal eher mystisch, mal traurig oder auch eher düster. Hier findet jeder etwas Passendes.

Die Schreibstile der Autoren sind alle samt gut zu lesen. Man kommt locker und sehr gut durch die Seiten, kann den Geschichten ohne Probleme folgen.
Die Geschichten passen von den Themen her sehr gut zueinander, man merkt, dass der Verlag hier eine sehr sorgfältige Wahl getroffen hat. Hier wurde nicht nur bereits bekannten Autoren eine Chance gegeben, auch Newcomer sind vertreten.

Mir persönlich haben die Geschichten von Maya Shepherd, Veronika Rothe, C.M. Spoerri und Regina Meißner sehr gefallen. Die anderen sind aber auch nicht schlecht, eher im Gegenteil, jede ist auf ihre Weise besonders. Immer wiederkehrend ist hier der „Winterstern“, das zentrale Thema der Anthologie. In den Geschichten aber ist der Winterstern immer etwas anderes, was ich sehr interessant empfand.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Winterstern“ eine Anthologie, mit insgesamt 16 verschiedenen Geschichten, die mir wirklich gefallen hat.
Interessante Sichtweisen, tolle Schreibstile, mal eher mystisch oder auch düster bescheren viel Lesefreude und machen Lust darauf die jeweiligen Autoren noch genauer kennenzulernen.
Durchaus lesenswert!

Bewertung vom 03.01.2017
Hot Heroes: Burning (eBook, ePUB)
Minden, Inka Loreen

Hot Heroes: Burning (eBook, ePUB)


sehr gut

Der Roman „Hot Heros: Burning“ stammt von der Autorin Inka Loreen Minden. Es ist der Auftakt einer Reihe, wie ich der Homepage des Verlags entnehmen kann. Das Cover und der Klappentext machen neugierig und so begann ich mit dem Lesen.

Die Protagonistin Mila hat es mir zu Beginn nicht unbedingt leicht gemacht. Wir wurden erst nach und nach warm miteinander, nachdem ich sie ein wenig kennengelernt hatte. Sie wurde mir mehr und mehr sympathisch, von ihrer Art her ist sie schon witzig.
Evan ist der männliche Protagonist dieser Geschichte. Er kämpft noch immer mit seiner Vergangenheit, damit das nun nicht mehr so perfekt Feuerwehrmann ist. Er hat einiges erlebt, Mila versucht ihm zur Seite zu stehen, sie akzeptiert ihn und versucht ihm zu helfen, dass er mit sich selbst klarkommt. Auch er wirkte auf mich sympathisch und glaubhaft gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig lesbar. Ich bin gut durch die Geschichte gekommen, Gefühle werden hier sehr gut dargestellt.
Die Handlung beginnt spannend und die Spannungskurve bleibt auch das gesamte Buch über vorhanden. Immer wieder gibt es Höhen und Tiefen, auf mich wirkte alles glaubhaft und authentisch. Neben der Spannung gibt es auch erotische und durchaus auch sehr dramatische Szenen. Die Mischung ist durchaus gelungen, nur leider war die Geschichte selbst viel zu kurz. Hier hätte es wirklich etwas mehr sein dürfen, es wirkte zum Ende hin doch etwas gehetzt.

Das Ende selbst kam mir doch etwas zu schnell. Etwas mehr Ruhe hätte hier gut getan. Es passt aber dennoch zur Geschichte und man darf gespannt sein wie die Reihe wohl weitergehen wird.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Hot Heros: Burning“ von Inka Loreen Minden ein guter Auftakt der Reihe, der jedoch noch Luft nach oben hat.
Sympathische Charaktere, ein leicht und flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die Spannung aber auch Dramatik und erotische Szenen beinhaltet, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Bewertung vom 03.01.2017
Das Herz der Quelle. Sternensturm
Falk, Alana

Das Herz der Quelle. Sternensturm


ausgezeichnet

Meine Meinung
Alana Falk war bereits gut bekannt, habe ich doch schon ein paar Romane von ihr gelesen. Nun also ist ihr neuestes Werk „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ erschienen und ich war sehr neugierig auf diese Geschichte. Das Cover ist ein Traum und der Klappentext versprach mir viele tolle Lesestunden.

Es gibt hier quasi 3 Protagonisten, die man als Leser verfolgt. Zum einen sind das Liliana und Chris. Liliana ist eine Magierin, die sich auf die Aufnahme in die Gemeinschaft des Hohen Rates vorbereitet. Ich mochte sehr gerne, ihre Art wie sie sich gibt, wie sie auftritt. Ich konnte ihre Handlungen mehr als gut nachvollziehen.
Chris ist Lilianas Quelle. Ausgerechnet er, dessen Magier aus unerklärlichen Gründen ums Leben kam. Chris verweigert die Gemeinschaft, er will keine Quelle sein. Auch ihn mochte ich wirklich gerne. Er und Liliana sind toll zusammen. Es ist zwar nicht einfach, immer wieder geraten sie heftig aneinander, doch irgendwie geht’s nicht ohne den anderen.
Anders ist Adara beschrieben. Sie hat ihre Quelle verloren, will sie aber unbedingt zurückgewinnen. Was gar nicht so einfach ist. Adaras Leben ist ziemlich düster, sie trauer und hat außerdem auch Angst. Ich konnte mich gut in Adara einfühlen und habe gespannt ihre Geschichte verfolgt.

Die Nebencharaktere dieser Geschichte, wie beispielsweise die Gemeinschaft des Hohen Rates oder die anderen Magier und Quellen, sind Alana Falk sehr gut gelungen. Jeder von ihnen ist gut gezeichnet, passt ins Geschehen und hat so ganz eigene Dinge, die wichtig sind.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Alana Falk schreibt locker und flüssig, man kommt so ungeheuer leicht durch die Seiten und kann ohne Probleme folgen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim Lesen und wollte unbedingt immer wissen wie sich das Geschehen weiter entwickelt.
Geschildert wird das Geschehen in zwei Erzählsträngen. Zum einen verfolgt man Liliana und Chris auf ihrem Weg miteinander klarzukommen. Dieser Strang wird von Liliana erzählt.
Auf der anderen Seite gibt es den Strang um Adara. Hier ist es auch sie, die ihre Geschichte erzählt. Beide Stränge laufen nebeneinander her, nur um dann letztlich ein stimmiges Ganzes zu ergeben.
Die Handlung selbst hatte mich von Beginn an gepackt. Ich war vom ersten Satz an gefesselt und habe das Buch quasi inhaliert. Es geht spannend zu, ist magisch aber auch sehr emotional. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, war immer wieder gespannt wie es wohl weitergeht. Alana Falk hat hier Wendungen und Überraschungen eingebaut, Geheimnisse tauchen auf, wollen gelüftet werden und wenn man denkt die Fragen wären geklärt gibt es neue, die sich stellen.

Das Ende ist stimmig und hat mich überzeugt. Es passt, wackelt und hat Luft, schließt den Roman ab und macht ihn einfach rund.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Das Herz der Quelle. Sternensturm“ von Alana Falk ein Jugendroman, der mich von Anfang an überzeugt hat.
Glaubhaft gezeichnete Charaktere, die alle so ihre Eigenarten haben, ein leicht und locker lesbarer Stil, der den Leser einfach in seinen Bann zieht, und eine Handlung die spannend, magisch und auch emotional gehalten ist und in der es immer wieder überraschende Wendungen gibt, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich rundum begeistert.
Absolute Leseempfehlung!

Bewertung vom 12.12.2016
Unlike (eBook, ePUB)
Spoerri, C. M.

Unlike (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung
Bevor ich diesen Roman angefangen habe kannte ich bereits mehrere andere aus der Feder von C.M. Spoerri. Nun also durfte ich „Unlike: Von Goldfischen und anderen Weihnachtskeksen“ lesen und ich war wirklich sehr gespannt. Es ist der zweite New Adult Roman der Autorin. Angesprochen vom Klappentext und dem Cover begann ich neugierig mit dem Lesen.

Sara ist eine wirklich tolle Protagonistin. Sie kommt aus England und verbringt ein paar Tage in der Vorweihnachtszeit in New York. Es ist zwar ein wenig unvorsichtig und ja schon fast naiv von ihr so alleine hinzufliegen aber Sara zieht das durch. Immerhin will sie Evan unbedingt live und in Farbe gegenüberstehen, gechattet haben sie ja bereits sehr lange miteinander. Ich mochte Sara unheimlich gerne, sie und ihr Kontrollmonster. Das taucht nämlich immer wieder auf.
Evan ist ein Kerl, hach mein Herz ist dahingeschmolzen. Zu Anfang ist Evan eher mürrisch und unnahbar, erlässt keine Frau wirklich an sich heran. Außerdem hat er einen ziemlichen Hang zu Drogen und Alkohol. Doch Sara gibt nicht auf, sie will die Zeit bei Evan verbringen, komme was wolle. Und ganz langsam, nach und nach verändert sich Evan, Sara dringt zu ihm durch.
Das Knistern zwischen den beiden ist von Beginn an spürbar. Mir gefiel es sehr wie sie sich aneinander annähern.

Auch die Nebenfiguren, wie Hannes, Evans Nachbar, oder auch Mary, Saras Freundin, die eigentlich mit ihr zusammen nach New York fliegen sollte, sind C.M. Spoerri wirklich gelungen. Man kann sie sich gut vorstellen und vor allem Hannes ist echt genial.

Der Schreibstil ist top. Ich mein, ich wusste ja worauf ich mich einlasse, oder besser ich ahnte es, aber das, was ich hier letztlich bekommen habe, ich sag nur Wow. Ich bin förmlich durch die Seiten gerast, es war wie ein Rausch. Ich musste wissen wie was sich weiter zwischen Sara und Evan abspielt, wie es weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Sara und Evan. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet und der jeweils letzte Satz des einen ist hier, etwas abgewandelt, der erste Satz des anderen.
Die Handlung hat mich von Beginn an gefangen genommen. Ich habe mit Evan und Sara gelacht, mit ihnen geweint, konnte alles immer nachvollziehen. Die Dialoge zwischen den beiden sind schon genial, ich musste echt mehrfach herzlich lachen. Und gerade wenn man denkt, jetzt ist alles gut, da kam die Wendung, der Hammer und schwupp war die Ruhe weg. Es wurde spannend und man will wirklich nur noch Lesen um zu verstehen.
Die erotischen Szenen sind hot. Sie passen wunderbar ins Geschehen hinein, sind genau an den passenden Stellen.

Ja und das Ende, hach das hat mein Leserherz einfach nur richtig glücklich gemacht. Es passt, wackelt und hat Luft. So muss das sein!

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Unlike: Von Goldfischen und anderen Weihnachtskeksen“ von C.M. Spoerri ist ein New Adult Roman, der rundum gelungen ist.
Vorstellbare, sehr gut beschriebene Charaktere in die man sich hineinversetzen kann, ein flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die romantisch, humorvoll, erotisch und auch spannend daherkommt, haben mich wunderbar unterhalten und mehr als überzeugt. Sehr gerne darf C.M. Spoerri mehr in diesem Gerne schreiben!
Unbedingt zu empfehlen!

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 17.10.2016
Kissing Death: Verliebt in einen Killer
Holmes, Maddie

Kissing Death: Verliebt in einen Killer


ausgezeichnet

Maddie Holmes war mir als Autorin bereits sehr gut bekannt. Daher war ich nun neugierig auf ihren neuen Roman „Kissing Death: Verliebt in einen Killer“. Angesprochen vom sehr interessant klingenden Klappentext begann ich zu lesen.

Die geschaffenen Charaktere sind wirklich genial. North und Julie, sie sind unterschiedlich und haben mir beide wirklich sehr gut gefallen.
North hat damals, vor 17 Jahren, seine Schwester verloren. Ein Menschenhändlerring hat sie damals verschleppt. Und jetzt kann er endlich Rache üben, muss sich aber dann zwischen der Liebe und seiner Rache entscheiden. Man kann ihn sehr gut verstehen, sein Zwiespalt ist wirklich authentisch dargestellt.
Julie ist die Tochter des Chefs des Menschenhändlerrings. Sie weiß zuerst nicht was ihr Vater wirklich macht, daher kann sie es auch erst nicht glauben als sie es erfährt. War Julie zu Anfang eher unbeschwert, verändert sie sich im Verlauf der Geschichte doch ziemlich.

Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Gabriel, Julies Ex-Freund, sind Maddie Holmes ebenso gelungen. Sie bringen frischen Wind ins Geschehen und gehören einfach dazu.

Der Schreistil der Autorin war mir bereits bekannt. Maddie Holmes schreibt flüssig und leicht lesbar. Mich hat sie von Beginn an gefesselt und ich habe die 240 Seiten quasi in einem Rutsch gelesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Julie und North. Man lernt sie beide so sehr gut kennen und kann alles nachvollziehen was sie tun.
Die Handlung an sich ist spannend und das Erzähltempo sehr flott. Es geht hier nicht nur um eine Liebesgeschichte, es ist auch ein anderes, recht ernstes Thema eingebaut. Bisher hatte ich dieses Thema noch in keinem Roman, ich empfand es als sehr interessant und wollte wissen wie es sich weiterentwickelt. Man fiebert mit den beiden Protagonisten mit und ist gespannt was aus ihnen wird.

Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich empfand es als passend gewählt, es schließt die Geschichte sehr gut ab und macht sie letztlich rund.

Fazit
Zusammengefasst kann ich sagen ist „Kissing Death: Verliebt in einen Killer“ von Maddie Holmes ein Roman, der mich von Beginn an mitgerissen hat.
Interessante, sehr gut gestaltete Charaktere, ein flüssig und leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und sehr flott gehalten ist, haben mich wunderbar unterhalten und wirklich begeistert.
Klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 06.10.2016
Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten (eBook, ePUB)
Wolf, Jennifer

Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Meine Meinung
Die „Geschichten der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf haben mich über 4 ganz wundervolle Teile verfolgt. Nun ist es soweit, ich durfte in „Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten“ noch ein fünftes Mal nach Hemera reisen. Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Spin-off, auf ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren.

Liora kannte ich ja bereits aus „Tagwind“. Da allerdings war sie noch klein, hier ist sie zu Beginn bereits 15 Jahre alt und man begleitet sie dann auf ihrem Weg zur jungen Frau. Sie ist die Tochter von Aviv und Ilea und dadurch hat sie ganz bestimmte Kräfte. Ihre Abstammung ist nicht nur Segen für sie, eher ist es ein Fluch für sie. Ich mochte Liora einfach total gerne, ihre Art wie sie sich gibt, bei ihr stimmt einfach alles.
Es gibt noch sehr viele weitere Charaktere im Roman. Egal ob man Sol, Yannis, Mercur, Niklas oder auch Nanny oder jemand anderen nimmt, sie alle sind Jennifer Wolf wunderbar gelungen und ich fühlte mich als Teil von allem. Ich bin zurückgekehrt zu liebgewonnenen Freunden und habe mich sehr wohlgefühlt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen. Hemera ist so ein schönes Fleckchen, ich konnte mir alles vorstellen und wollte eigentlich gar nicht mehr weg. Der Bann der Geschichte hatte mich wieder fest im Griff.
Die Handlung, ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll. Ich war gefangen, habe alles um mich herum vergessen.
Alles beginnt mit Lioras Jugend und endet mit einer jungen reifen Frau, die ziemlich genau weiß was sie will. Zuerst hat mich der Zeitsprung von 9 Jahren irritiert, es ist aber alles logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint. Es ist ein stetiges Auf und Ab, eine Gefühlsachterbahn der Extraklasse. Dann diese eine bestimmte Wendung, die alles über den Haufen geworfen hat. Und die den Weg für ein Ende geebnet hat, das mich nicht mehr loslässt.

Der Schluss, er passt einfach total. Er ist perfekt, richtig klasse. Nun aber heißt es endgültig Abschied nehmen von Hemera und all den grandiosen Charakteren. Ich werde sie nie vergessen!

Fazit
Kurz gesagt ist „Göttertochter. Das Kind der Jahreszeiten“ von Jennifer Wolf ein Spin-off das mich umgehauen hat.
Wundervoll gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich gefühlsmäßig auf eine Achterbahnfahrt geschickt hat und in der ich bis zum Ende mitgefiebert habe, konnte mich begeistern und überzeugen. Ich lasse sie alle nun schweren Herzens ziehen!
Unbedingt lesen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.