Benutzername: Tuppi
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Bewertungen

Insgesamt 542 Bewertungen
Bewertung vom 18.04.2017
Die Trüffel-Connection
Kiwull, Harald

Die Trüffel-Connection


sehr gut

Ein Richter auf Spurensuche.

Maximilian Knall ist Richter am Landgericht Karlsruhe. Bei der Verhandlung einer Fahrerflucht fällt ihm im Zuschauerraum ein Mann auf.
Bei der erneuten Sachbeschädigung seines Autos hat die Spurensicherung keine Ergebnisse.
Und dann wird er abends auch noch niedergeschlagen und in einem Kofferraum entführt...

Das Buch ist interessant geschrieben. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Maximilian war mir sympathisch und ich konnte seine Handlungen nachvollziehen. Als er zu einem Kongress musste, machte er eine Beobachtung, die er überprüfte und dadurch eine erste Erklärung hatte. Seine Vorgehensweise war ungewöhnlich, aber nachvollziehbar.

Das Ende war überraschend und hat mir gefallen. Ein ungewöhnliches Buch, das eigentlich in kein Schema passt, absolut lesenswert. Zum Schluss gibt es auch noch ein 3-Gänge-Trüffel-Menue.

Bewertung vom 12.04.2017
Morgen ist es Liebe (eBook, ePUB)
Maifeld, Monika

Morgen ist es Liebe (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Eine wunderschöne Geschichte über Liebe und Vertrauen.

3 Tage vor Weihnachten geht Martin nachts in den Weinberg, um seinem Leben ein Ende zu bereiten. Er schreibt noch einen Abschiedsbrief, den er in seine Manteltasche steckt. Als er die Tabletten nehmen möchte bemerkt er ein Auto das die Straße hochfährt. Er geht in Deckung und sieht, wie die Fahrerin die Kontrolle verliert und das Auto von der Straße abkommt. Er kann nicht anders, er muss ihr helfen. Aus dem Auto tropft Benzin und kurz nachdem er die bewusstlose Frau gerettet hat, explodiert das Auto. Als Feuerwehr, Notarzt und Polizei kommt, ist der Mann verschwunden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Martin war mir von Anfang an sympathisch, genau so wie Alexandra und ihre Mutter Martha.

Nachdem Martin den Gurt der jungen Frau nicht aufbekommen hat, hat er den lieben Gott um Hilfe gebeten. Nach der Rettung sah er das als Hinweis, dass er weiterleben sollte. Auf der Suche nach seinem Abschiedsbrief, den er jetzt vernichten wollte, fand er durch eine Zeitung den Hinweis, wo er ihn finden könnte. Als er dort ankam, sah er wie sich die Mutter der Verletzten abmühte, um den Schnee weg zu schaufeln. Kurzerhand bot er ihr seine Hilfe an. Danach fand er keinen Weg mehr, um der netten Frau die Wahrheit zu sagen.
Die Situation wurde immer verzwickter. Als sich dann auch noch ein Mann als "Retter aus dem Weinberg" meldet und der ehemalige Lebensgefährte auftaucht, würde die Wahrheit unglaubwürdig sein.

Ich war so gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Gegen Ende kam dann auch noch heraus, was Martin aus der Bahn geworfen hat und warum er nicht mehr weiterleben wollte. Auch Alexandra habe ich im Laufe der Zeit immer besser kennen gelernt. Vor allem Martha ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mit meinen Sympathien und Antipathien lag ich richtig, mit Ausnahme des Polizisten - bei ihm hat sich das zum Ende hin geändert.

Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen. Ich kann dieses Werk bestens empfehlen...

Bewertung vom 04.04.2017
Der Igel im Meer
Geissel, Sabine

Der Igel im Meer


sehr gut

Spannend bis zum Schluss.

Der verrückte Alfred, ein Obdachloser, hat im Karlsruher Schlosspark die Leiche eines Engels gefunden. Sofia Stern war 28, rot wie Blut, weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz - aber nicht vergiftet, sondern an den Füßen aufgehängt und regelrecht geschlachtet worden. War sie das vierte Opfer des "Vampirs"? Vincent Fassrath und Margareta Sturm ermitteln.

Auf das Buch wurde ich durch die regionale Zeitung aufmerksam. Es gewann die Ausschreibung der Literarischen Gesellschaft zum 300sten Stadtgeburtstag von Karlsruhe. Ich musste es einfach haben - und ich wurde nicht enttäuscht. Die einzelnen Charaktere wurden sehr gut dargestellt und ich konnte mir alles lebhaft vorstellen.

Die Geschichte hat verschiedene Handlungsstränge: Sofia arbeitete nicht nur als Model, sondern auch als Begleitservice - sie hatte einen verheirateten Lover und einen besitzergreifenden Exfreund. Die Journalistin Hannah wirft ihren untreuen Mann aus der Wohnung und lernt Chris kennen. Chris ist Polizist und heißt Vincent und arbeitet mit der verheirateten Margareta zusammen. Und die bekannte Schönheitschirurgin betrügt ihren Mann ebenfalls.

Der berühmte rote Faden zog sich durchs ganze Buch. Die Geschichte war schlüssig und ich konnte den Ablauf nachvollziehen. Durch die verschiedenen Geschehnisse gab es verschiedene Theorien, aber mit dem tatsächlichen Mörder habe ich zu keinem Zeitpunkt gerechnet. Der Fall würde lückenlos aufgeklärt und auch die Nebenschauplätze wurden abgeschlossen. Ich würde mich freuen, wenn ich mit den sympathischen Ermittlern noch weitere Fälle erleben dürfte.

Bewertung vom 01.04.2017
Dein finsteres Herz / Detective Max Wolfe Bd.1 (eBook, ePUB)
Parsons, Tony

Dein finsteres Herz / Detective Max Wolfe Bd.1 (eBook, ePUB)


gut

Ein spannender Thriller um die Erziehung In einem elitären Jungeninternat.

Das Buch startet im Prolog mit dem Martyrium einer jungen Frau.

Dann beginnt der erste Teil mit dem Polizisten Max Wolfe, der mit seinen Kollegen ein Bombenattentat verhindern soll. Das Aussehen des Mannes hat sich verändert, weshalb der Angriff gestoppt wird. Max widersetzt sich dem Befehl seiner Chefin und überfährt den Mann kurzerhand, bevor dieser den Bahnhof erreicht.
In einem anderen Team kommt er zu einem Tatort, ein Banker wurde die Kehle mit einem sauberen Schnitt getrennt. Da die Luftröhre ebenfalls betroffen war, konnte der Mann noch nicht mal schreien. Auf seinem Schreibtisch stand ein Foto, das eine Clique von 7 Jungen in Schuluniform zeigt. Der Täter hat keine Spuren hinterlassen. Kurz darauf wird die Leiche eines Obdachlosen gefunden, genau so zugerichtet, wie der Banker...
Dann haben die Ermittler eine wage Spur, sie haben die 7 jungen Männer auf dem Foto, das sie auch bei der Mutter des Obdachlosen gefunden haben, identifiziert. Es waren der tote Banker, der tote Musiker, der durch Drogen auf die Straße gekommen ist, der Sohn eines Earls, der mit 18 Selbstmord begangen hat, ein Offizier der Army, ein Sportlehrer, ein Bauunternehmer und ein Politiker. Aber kein Motiv.

Teil 2 beginnt nach den Angriffen auf den Sportlehrer und Max.
Die oberste Chefin mischt sich in die Ermittlungen ein.
Max findet einen Hinweis zu dem, der sich mit 18 umgebracht hat und erfährt von einem Experiment mit einem Mädchen, das außer Kontrolle geriet.

Teil 3 startet nachdem Aufgriff des Mannes, der sich im Internet mit den Morden brüstete.

Das Buch ist spannend und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Probleme hatte ich mit den Sprüngen, die manchmal im Geschehen waren, z.B. wenn die Ermittler sich mit jemandem unterhalten haben und im nächsten Satz waren sie dann schon beim nächsten an einem anderen Ort - da habe ich immer mehrmals lesen müssen, um das zu verstehen. Ansonsten war mir Max sympathisch. Er war alleinerziehend, mit einer 5-jährigem Tochter. Was mit seiner Frau passiert ist, erfährt der Leser erst im dritten Teil. Seine Kollegen und der neue Chef waren auch nette Charaktere, nur die oberste Chefin konnte ich nicht leiden, die hatte ihre Meinung und lies sich auch nicht überzeugen. Selbst nachdem feststand, dass der Fehler bei ihr lag, hat sie das nicht interessiert.

Das Ende hat mir gefallen, auch wenn ich mit diesem Täter nicht gerechnet habe. Alles wurde aufgelöst und es blieben keine Fragen offen. Ich vergebe 3,5 Sterne.

Bewertung vom 27.03.2017
Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen (eBook, ePUB)
Waxman, Abbi

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen (eBook, ePUB)


sehr gut

Liebe wächst manchmal genau wie Gemüse.

Lilian ist Illustratorin, Mutter von 2 Mädchen und seit über 3 Jahren Witwe. Von Männern will sie nichts wissen, sehr zum Leidwesen ihrer Schwester, die nichts unversucht lässt, um sie zu verkuppeln.
Von ihrer Chefin erhält sie den Auftrag, wegen einer neuen Illustration an einem Gartenkurs teilzunehmen.

Das Buch ist sehr unterhaltsam. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und am Ende jedes Kapitels gab es interessante Informationen über die Gartenkunst.

Lili ist eine nette junge Frau, deren Leben sich um ihre beiden Kinder und den Job dreht. Den Unfalltod ihres Mannes hat sie auch nach fast 4 Jahren noch nicht überwunden. Ihre 5 und 7 Jahre alten Töchter sind nicht auf den Mund gefallen und sagen, was sie denken. Lili hat vom Gemüsegärtnern keine Ahnung.

Beim Gartenkurs treffen die unterschiedlichen Charaktere, die normalerweise nichts miteinander zu tun haben, aufeinander und verstehen sich super: Lili mit ihren Töchtern Annabel und Claire, ihre Schwester Rachel, die alleinerziehende Angie mit ihren Sohn Bash, die älteren, lesbischen Lehrerinnen Eloise und France, der jugendliche Surfer Mike und der Rentner Gene. Dazu kommen noch der knackige Kursleiter Edwar, dessen gutaussehender Helfer Bob und Lisa, die sich um die Kinder kümmert.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein schönes Buch über Gemüse, Freundschaft und Liebe!

Bewertung vom 23.03.2017
Der Knochensammler - Die Ernte
Cummins, Fiona

Der Knochensammler - Die Ernte


sehr gut

Ein makaberes Hobby.

Das Buch beinhaltet mehrere Geschehnisse zeitgleich: als die 5-jährige Clara sich vom Schulhof entfernte, wurde sie von einem Mann entführt. Der 6-jährige Jakey hat eine seltene Knochenkrankheit. Etta Fitzroy ist Polizistin und für Entführungen zuständig. Und ein junger Mann besitzt ein Ossarium aus Knochen einer Familiensammlung.

Das Buch ist verständlich und fesselnd geschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und hatte (leider) sehr deutliche Bilder im Kopf.

Die Geschichten der einzelnen Familien wird von Freitag an 12 Tage chronologisch beschrieben und endet nach 2-monatiger Pause.

Die Eltern von Clara hoffen verzweifelt auf ein Lebenszeichen ihrer Tochter, während der Vater sich mit den Sünden der Vergangenheit auseinander setzen muss.

Die Eltern von Jakey leben eigentlich nur noch nebeneinander her, die ständige Angst um ihren Sohn hat die beiden entzweit. Zudem ist Erdman in seinem Job unzufrieden.

Und Etta ist mit Leib und Seele Polizistin, aber privat hat sie ziemliche Probleme. Ihre Schwester, gerade Mutter geworden, sieht ihren Lebensgefährten und einen unerfüllten Kinderwunsch als Ursache.

Und der Knochensammler hat von seinem Vater Taschendiebstahl und Sezieren gelernt, eine Tradition, die sich in der Familie schon seit vielen Generationen fortsetzt.

Das Buch hat mich gefesselt und war bis zum Schluss äußerst spannend. Das Ende hat mir gefallen, auch wenn einiges offen blieb - ich vermute, dass es irgendwann eine Fortsetzung geben wird. Normalerweise mag ich keine offenen Enden, aber hier hat es gepasst.

Bewertung vom 11.03.2017
Tod auf leisen Pfoten
Clement, Blaize

Tod auf leisen Pfoten


sehr gut

Manchmal trügt der Schein...

Dixie ist Tiersitterin in Florida. Als sie die Katze der verreisten Marilee Doerring füttern möchte, findet sie einen toten Mann in der Küche.
Marilee hat vergessen, ihr eine Notfall-Telefonnummer dazulassen, sodass Dixie nicht wusste, wie Sie sie erreichen sollte. Auch Marilees Freundin und ihre Großmutter wussten nicht, wo sie sich befand.
Selbst nachdem der Mord öffentlich bekannt wurde und die Medien darüber berichteten, meldete sie sich nicht.

Das Buch lässt sich gut lesen und ich konnte mir alles vorstellen. Dixie war mir sympathisch und tat mir leid. Vor 3 Jahren hat sie ihren Mann und ihre Tochter verloren, davon hat sie sich immer noch nicht erholt. Ihren Beruf als Polizistin musste sie danach aufgeben und hat sich 2 Jahre lang vergraben.

Detective Guidry, der für den Fall zuständig ist, war mir auch sehr sympathisch. Seine Versuche, Dixie durch Mitwirkung an der Aufklärung aus ihrem Schneckenhaus zu holen, fand ich super. Auch wenn Dixie sich noch nicht für den Umgang mit Menschen bereit fühlt, so tat es ihr doch gut.

Die Spannung war durchweg vorhanden und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Das Ende hat mich total überrascht. Es wurde alles aufgeklärt und war logisch.

Bewertung vom 07.03.2017
Im Schatten des Flammenbaums
Levin, Anna

Im Schatten des Flammenbaums


ausgezeichnet

Licht und Schatten im Paradies.

Louise ist Mechanikerin und ergreift die Möglichkeit, durch eine Autospende nach Madagaskar zu reisen. Dort trifft sie ihren Bruder, der mit seiner einheimischen Frau eine Tierauffangstation leitet. Von der fremdartigen Insel und den exotischen Tieren ist die Pariserin ebenso begeistert, wie von den Menschen. Als das Schicksal unerwartet heftig zuschlägt, steht sie vor der Frage nach dem Sinn ihres Lebens…

Der Autorin ist es auch mit diesem Buch gelungen, mich zu fesseln. Ich hatte das Gefühl, alles hautnah mitzuerleben und durfte eintauchen in eine atemberaubende exotische Welt. Ich war noch nie auf Madagaskar, hatte aber das Gefühl, alles live vor mir zu sehen.

Louise ist eine sympathische junge Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und für die damalige Zeit als Frau in einer Männerwelt besteht. Doch die Mentalität der Inselwelt nimmt sie gefangen und nach herben Schicksalsschlägen findet sie ihren Weg, der mit der Vergangenheit fast nichts mehr zu tun hat. Sie lernt, dass sie nicht jedem trauen kann und findet am Ende ihr Glück.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich bin begeistert und habe das Buch mit Tränen in den Augen beendet. Der Kreislauf des Lebens, laut Schamane ist mit dem Tod nicht Schluss.

Bewertung vom 01.03.2017
Bauer, Springer, Turm und Tod
Lens, Conny

Bauer, Springer, Turm und Tod


gut

Spannend bis zum Schluss.

Ellen erfährt, dass ihr Mann sich umgebracht hat. Zwar leben sie getrennt und sie trägt nicht mehr seinen Namen, trotzdem ist es ein Schock. Sie glaubt nicht, dass er sich umgebracht hat. Denn mit seiner Höhenangst wäre er niemals auf den Balkon und gesprungen. Aber für die Polizei ist der Fall abgeschlossen.
Als sich seltsame Vorkommnisse häufen, ist Ellen überzeugt von ihrer Theorie. Schließlich war es der sechste "Selbstmord" in diesem Gebäude - innerhalb von 18 Monaten, das kann kein Zufall sein.

Das Buch ist spannend geschrieben. Ellen fand immer mehr Hinweise auf einen Serienmörder, aber keiner glaubt ihr. Nur dem Täter missfällt ihre Schnüffelei. Und er bringt sie dazu, aus Angst aufzugeben. Doch dann erfährt sie, dass eine neue Mieterin das nächste Opfer sein wird und kann nicht einfach wegschauen. Auf sich alleine gestellt sucht sie weiter und begibt sich dadurch in große Gefahr...

Ich war von der Geschichte gefesselt und vom Ausgang total überrascht. Einen Minuspunkt muss ich dem Autor geben, denn er hat ein falsches Wissen angeführt: die Krankheit MS ist nicht tödlich! Zwar nicht heilbar, aber nicht tödlich. Das Ende war ein toller Showdown, auch wenn ich mir gerne ein anderes Ende gewünscht hätte. Es hätte mir besser gefallen, wenn der Polizist nicht gegangen wäre. Ich vergebe 3,5 Sterne.

Bewertung vom 20.02.2017
Gier ist dicker als Blut
Gassler, Uschi

Gier ist dicker als Blut


ausgezeichnet

Ein packendes Meisterwerk psychischer Emotionen.

Markus Falkner ist Busfahrer und findet eines nachts beim Abschließen seines Busses einen Säugling in der letzten Sitzreihe. Nachdem er mit seiner Frau keine Kinder bekommen kann, erhalten sie nun die Möglichkeit zur Adoption.
Das Kind entwickelt sich gut und ist ein Mathegenie. Durch einen Lottogewinn und geschicktes Anlegen des Geldes wird er zum reichen Mann. Freunde hat er keine, aber dafür Neider.
Eines Tages erschleicht sich ein Mann als Gärtner sein Vertrauen. Dass er das missbraucht, um seine Gier zu stillen, bemerkt er leider viel zu spät...

Das Buch ist klasse geschrieben und ich war total in der Geschichte gefangen. Jonathan ist ein netter Kerl. Zwar sehr einsam und zurückgezogen, aber freundlich und hilfsbereit. Als Mathegenie hatte er es in der Schule nicht leicht und konnte sich seiner grossen Liebe, der schüchternen Klassenkameradin Lisa, nicht offenbaren. Die Ungewissheit über seine leiblichen Eltern machte ihm große Schwierigkeiten. Er hatte zu seinen Adoptiveltern zwar ein sehr herzliches Verhältnis, aber trotzdem fühlte er eine gewisse Leere.

Er lies niemanden an seinem Leben teilhaben, bis er Anton Rombach kennenlernte. Dieser erschlich sich als Gärtner Jonathans Vertrauen und bekam dadurch einen Platz in dessen Leben. Als dann 3 Personen, die Kontakt zu Jonathan hatten, verschwanden und kurz darauf in dessen Garten tot gefunden wurden, stürzte sein Leben wie ein Kartenhaus zusammen.

Die Geschichte wurde spannend geschildert und hat mich total gefesselt. Schlag auf Schlag geschah Ungeheuerliches und es wurde nicht langweilig. Das Geschehen könnte tatsächlich so passiert sein. Das Ende war ein packendes Finale mit guten Ausgang. Alles wurde aufgeklärt und es blieben keine Fragen offen.