Benutzername: Miss Norge
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Bewertungen

Insgesamt 123 Bewertungen
Bewertung vom 26.03.2017
The Couple Next Door
Lapena, Shari

The Couple Next Door


sehr gut

Ein Thriller der mich gut unterhalten hat. Die Autorin hat keinen hochgestochenen Schreibstil, sondern es ist einfach, gut zu lesen und zu verstehen. Die Story ist in einem durchgehend, es gibt nur einen Erzählstrang und im Grunde erscheinen immer dieselben Personen. Also keine Menge an verschiedenen Protagonisten, sondern meist nur Anne, deren Eltern, Marco und Detective Rasbach. Aber diese Anzahl an Menschen reicht aus, um mich zu verwirren und zwar so, das ich irgendwie alle in Verdacht hatte, etwas mit der Entführung von Cora zutun zu haben.
Vom Beginn der Ermittlungen an, hat Rasbach die Eltern im Visier, zu viele Ungereimtheiten, zu viele Zufälle und Geheimnisse, die erst nach und nach aufgedeckt werden. Mit kleinen versteckten Andeutungen und ausgesprochenen Hinweisen, darf man sie auch sicher verdächtigen. Der Detective ermittelt sogar so weit zurück, das er mit einer ehemaligen Lehrerin und Mitschülerin von Anne spricht.
Den Großteil der Story wird bestritten von Anne, Marco und Rasbach, so bekommt man direkte Einblicke in deren Gefühle und Gedanken.
Als ich dachte, aha der war es, hatte ich nach dem nächsten Kapitel wieder wen anderes in Verdacht. Bis zum Ende schwankte ich hin und her, aber dann kam es anders als gedacht. Der Schluss hat mich dann trotzdem überrascht.
Alle Personen haben es so gedreht, wie es ihnen in den Kram passte um möglichst unschuldig zu wirken.

Bewertung vom 23.03.2017
Auch Killer haben Karies
Archan, Isabella

Auch Killer haben Karies


sehr gut

Da ist sie endlich wieder, in ihrem zweiten Band, Dr. Leo Kardiff. Ich hatte sie schon richtig vermisst, denn dieser Charakter, den Isabella Archan da erfunden hat, der ist witzig, schräg und ungewöhnlich, aber trotzdem auch normal und mit Alltagsproblemen belastet. Der Fall ist dieses mal auch recht außergewöhnlich, zumindest die Umstände, das Drumherum und die Personen die mitmachen. Um Hauptkommissar Jakob Zimmer ist wieder das altbewährte Team versammelt und es ist fast so, als würde man alte Bekannte wiedertreffen. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich gerne Serien lese, dieses wieder erkennen und aber auch das man beim Weiterentwickeln der Protagonisten dabei ist.
Der Spannungsbogen entwickelt sich rasch, aber überraschend. Erst ist man noch so gemütlich mit Leo und Jakob beim samstäglichen Brunchen und von einer Sekunde auf die andere sind die beiden in einen Todesfall verwickelt. Das Dabei sein, sieht Leo als Chance sich mal wieder detektivisch einzumischen, wenn sie auch mehrmals versucht es zu unterlassen, aber da sich einige Personen, die mit dem Toten zutun hatten, sich an sie wenden, da kann sie nicht anders und sie muss ihre freche Nase doch wieder in den Fall stecken. Sehr zum Leidwesen von Jakob Zimmer, der recht verliebt ist und nicht möchte, das ihr etwas passiert. Aber es kommt anders und Leo begibt sich in Lebensgefahr, diesmal aber nicht absichtlich, sondern zufällig. Ob sie da mit heiler Haut wieder rauskommt?
Das Ende hat es in sich und da hat mich Isabella wieder mit überraschen können.
Der Autorin ist hier wieder ein spannender Krimi gelungen, nur leider haben mich ab und an einige Wiederholungen gestört. Diese inneren Gedanken die man von Leo liest, z.B. das sie unbedingt einen Partner für die Praxis braucht, das sie einen Patientenaufnahmestopp einführen muss, oder das Britti wie ein Faultier im Stuhl hängt, dies wird alles mehrmals, auf kurzem Raume erwähnt und hat mich etwas im Lesefluss ausgebremst, aber das ist nur eine Kleinigkeit und hat mich persönlich gestört, andere LeserInnen können dies auch anders beurteilen.

Wer Band 1 mit Dr. Leo Kardiff gelesen hat, sollte sich auch unbedingt diesem Buch widmen. Neben dem spannenden Fall, gibt es auch wieder einiges zum Schmunzeln und Leo wächst einem noch mehr an's Herz.

Bewertung vom 18.03.2017
Smoke
Vyleta, Dan

Smoke


sehr gut

Ich bin ja eigentlich so gar kein Fantasy-Fan, aber die Story klang einfach so abgedreht und ungewöhnlich das ich dachte, ich probiere es einfach mal aus und widme mich diesem wirklich dicken Schmöker von 624 Seiten. Und siehe da? Ich wurde nicht enttäuscht, denn es vereinen sich mehrere Genres in diesem Buch und es ist nicht nur ein reiner Fantasy-Roman. Das historisch düstere England, Ende des 19. Jahrhunderts, fand ich schon immer faszinierend und hier wird es wieder einmal sehr deutlich.
Der Rauch wird von Dan Vyleta als eine Hauptfigur des Romanes dargestellt. Der Rauch löst sich nicht einfach in Luft auf, er ist ein ständiger Begleiter und ich wurde als Leserin so richtig durch die Geschichte geleitet, als würde mich der Autor an seine Hand nehmen und mir alles zeigen.
Leider gab es in der Mitte des Buches ab und zu einige sich ziehende Längen, aber im Großen und Ganzen ein sehr lesenswerter Roman.

Bewertung vom 14.03.2017
Die Montez-Juwelen
Vöhringer, Sabine

Die Montez-Juwelen


sehr gut

Die Personenliste, wer mit wem verbandelt ist und warum, auf der ersten Seite des Buch ist Gold wert. Ich habe zu Beginn sehr oft darauf zurückgreifen müssen, denn es prasselten sehr viele Namen auf mich ein, aber keine Sorge, das hat sich nach einigen Kapiteln gelegt und dann hatte ich den Durchblick.
Dieser Krimi aus München macht durch seinen Lokalkolorit richtig Lust diese Stadt wieder einmal zu besuchen und sich auf die Spuren der örtlichen Beschreibungen zu machen. Dieser Teil der Geschichte ist Sabine Vöhringer hervorragend gelungen. Zudem bekommt man Einblicke in die Macht-, Neid- und Gierkämpfe der reichen Münchener Geschäftsleute. Hier will jeder für sich das größte und fetteste Stück vom Kuchen abhaben.
Die Protagonisten sind gut gewählt und könnten genauso in diesem Umfeld auch existieren. Allen voran natürlich Tom Perlinger, der hat irgendwas der Kerl. Ein Frauenheld, muskulös, gut aussehend und sexy.
Neben der Geschichte, die in der heutigen Zeit spielt, habe ich die Abschnitte gerne gelesen, die sich mit dem früheren München und den Montez-Juwelen beschäftigt haben. Sehr interessant und aufschlussreich.
Der Fall an sich war spannend und hat zum Ende hin nochmal reichlich an Fahrt aufgenommen. Sehr schön finde ich auch immer, wie hier geschehen, das nach dem Ende einer Story, manchmal noch eine Seite kommt, wo beschrieben wird, wie es nach dem Lösen des Falles mit den Personen weitergegangen ist und so blieben keine Fragen offen.
Für Krimi- und München-Fans ein Muss und ich wünsche mir, das es noch weitere Fälle mit Sixpack-Tom geben wird.

Bewertung vom 12.03.2017
Killerfrauen
Harbort, Stephan

Killerfrauen


sehr gut

Bei diesem Buch erging es mir genauso, als würde ich "Aktenzeichen xy ungelöst" anschauen. Ich weiß das diese Taten im realen Leben begangen wurden mit all ihren Grausamkeiten, aber da ich dies nicht nachvollziehen kann, versuche ich mir immer einzureden, das ist doch nur ein Film, bzw. wie hier, eine aufgeschriebene Story. Aber nein, es ist echt und nicht begreifbar. Wie können Menschen so etwas tun? Wie kann eine Mutter ihre drei toten Säuglinge jahrelang im eigenen Haus, im Keller, in einer Gefriertruhe aufbewahren, ohne das der Ehemann oder die beiden größeren Kindern jemals etwas davon mitbekommen haben? Wie kann eine Mutter damit leben, mit diesem Gewissen, was da unten im Keller liegt? Dieser Fall hat mir, neben einer anderen Tat, schwer zu schaffen gemacht. Zudem finde ich, das man dieses Buch nicht so einfach runterlesen kann, wie einen Krimi oder einen Roman. Nach jedem Kapitel, welches sich mit einer Tat beschäftigt, musste ich meine Gedanken erst einmal sacken lassen und mir Notizen machen, um meine Empfindungen und Eindrücke später in eine Rezension zu verpacken. Im Kapitel "Jutta zwei" musste ich mehrmals das Buch zur Seite legen, da doch sehr detailliert beschrieben wird, wie ein Mann auf grausamste und brutalste Weise gequält und gefoltert wurde, bevor sein Tod ihm endlich die Erlösung brachte. Schlimmer hätte es kein Horror-Autor schreiben können.
Die meisten Kapitel sind in drei Abschnitte eingeteilt, zuerst wird die Tat beschrieben, dann erfolgt in Rückblicken die Kindheit der Täterinnen, das weitere Leben privat wie beruflich, dann wie es soweit kommen konnte, bis sie töteten und im letzten Teil lässt uns Herr Harbort an seiner Meinung und seiner Analyse teilhaben. Diese letzten Abschnitte des Autors bemerkt man sofort, denn irgendwie verändert sich hier sein Ausdruck. Im Gegensatz zu den Fallbeschreibungen, die sich oftmals so emotionslos und kalt lesen lassen, wie direkt aus den Akten abgeschrieben. Keine Ahnung, ob das so ist, aber beim Lesen bemerkte ich diese unterschiedlichen Schreibstile sofort.
Ein Sachbuch welches nichts für zartbesaitete Menschen ist, aber wer sich auch schon für die anderen Bücher von Stephan Harbort interessiert hat kann sich getrost ans Lesen machen.

Bewertung vom 10.03.2017
Girl With No Past
Croft, Kathryn

Girl With No Past


sehr gut

Dieser Roman hat mir mit Leah Mills, der Hauptperson, mal wieder einen Charakter sehr ans Herz wachsen lassen. Sie arbeitet in einer Bücherei, liest am liebsten in ihrer freien Zeit, hat mehr Bücher, als Möbel in ihrer kleinen Wohnung und kann abtauchen in die Geschichten. Bis ihre eigene kleine, gut verborgen gehaltene, Welt ins Wanken gerät. Leah ist eine Person die sich kaum einem Menschen öffnet, sie ist gerne alleine mit sich, braucht keinen Rummel und das vor lauter Angst das ihr Geheimnis niemals an die Öffentlichkeit kommt. Ich mochte Leah von Beginn an und je mehr man auch in den Kapitel aus der Schulzeit über ihren Werdegang erfuhr, umso vertrauter wurde sie mir. Hier ist es Kathryn Croft sehr gut gelungen, einem, diese eigentlich völlig fremde und nicht real existierende Person, sehr nahe zu bringen.
Die Kapitel Im Heute (2014) und in der Schulzeit (1995-1999) wechseln sich so ab, das sie sich gut im Laufe der Geschichte ergänzen und man so einen guten Einblick bekommt, wie alles anfing und wie es eigentlich überhaupt hat so weit kommen können.
Von Beginn an liegt das große Geheimnis aus Leah's Leben über der Story und das breitet sich so lang und breit aus, bis es am Ende endlich erwähnt wird und damit, hatte ich auf alle Fälle nicht gerechnet. Während des Lesens hat die Autorin mir immer andere Optionen vorgeführt, wo ich dachte, ich wüsste nun um was es in diesem Geheimnis ging, aber nein, die Wirrung wurde perfekt, und ich war wieder mit meinem Latein am Ende.
Ein guter Roman mit fast durchgehender (An)Spannung, mit einem sehr schön zu lesenden und veranschaulichendem Schreibstil.

Bewertung vom 05.03.2017
Im dunklen, dunklen Wald
Ware, Ruth

Im dunklen, dunklen Wald


sehr gut

*Im dunklen dunklen Wald* ist das Debüt von Ruth Ware und ich wünsche mir auf alle Fälle weitere Bücher von ihr, denn dieser (Psycho?)-Thriller hat mir sehr gut gefallen.
Ich schreibe Psycho extra in Klammern, da es vom Verlag aus als Thriller deklariert ist, aber ich finde schon, das sich vieles im psychologischen Bereich der teilnehmenden Personen abspielt.
Von Anfang bis Ende schweben dunkle Wolken über der ganzen Geschichte, die sich auch nicht verziehen, sondern dadurch entsteht eine beklemmende, anziehende, gruselige und ängstliche Atmosphäre beim Lesen. Das ist der Autorin sehr gut gelungen.
Zudem sind die Charaktere, bis auf Nora, sehr oberflächlich und teilweise nur angerissen vorgestellt, aber sie kamen mir so eigenartig und komisch rüber, das mir das auch reichte. Ich meine das nicht im negativen Sinne, sondern so, das die wenigen detaillierten Beschreibungen ausreichten um die Personen sofort einschätzen zu können. Nora lässt tiefer in sich blicken, sie beschreibt Gedanken, Gefühle und Ängste.
Das Ende hat mich überrascht und war noch einmal spannend, denn damit hatte ich nicht gerechnet.
Ruth Ware hat einen sehr bildlich vorstellbaren Schreibstil, der wirklich den Ort des meisten Geschehens, den dunklen dunklen Wald als extrem beklemmend, einsam, abgelegen und sehr düster beschreibt. Das hat mir wiederum sehr gut gefallen.
Diese dunkle und düstere Szenerie legt sich über das gesamte Buch und hat somit auch einen leichten Gruseleffekt.
Das Cover passt hervorragend zum Titel und spiegelt auch den Inhalt wieder.
Alles in allem ein rundum gelungener Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat.

Bewertung vom 03.03.2017
Das Scherbenhaus
Kliem, Susanne

Das Scherbenhaus


sehr gut

Mit *Das Scherbenhaus* ist Susanne Kliem ein psychologisch-spannend gewebter Thriller gelungen, der es mit geschickten Wendungen schaffte, mich mehrmals beim Lesen in die Irre zu führen. Der Schreibstil lässt sich locker und flockig lesen, so das die Seiten nur dahin geflogen sind, alles ist verständlich gut durchdacht.
Man begleitet Carla von Beginn an des Buches durch ihre Ängste, aufgrund des Stalkers, und wie sie versucht, den Tod ihrer Stiefschwester Ellen auf ihre Art und Weise zu klären, da sie nicht an einen Unfall glauben kann und will. Und irgendwie schwebt immer eine dunkle Wolke der Bedrohung über der Protagonistin, die sich jederzeit und überall zu entleeren drohte.
Hinzu kommt noch, dass das Safe Haven Haus zwar nur ein Haus ist, aber durch die eindringlichen Beschreibungen was dort technisch alles möglich gemacht wurde, das die Bewohner eigentlich nichts mehr zu melden haben und sich alles von alleine und automatisch regelt, das brachte nochmals eine ganz andere unheimliche Seite in diese Geschichte. Ich glaube, in so einem Haus möchte ich niemals wohnen, das macht mir Angst von einer Technik abgängig zu sein, die für mich denkt, mich lenkt und mich fast unfähig und überflüssig erscheinen lässt.
Leider störte mich das Ende etwas, welches ich als in die Länge gezogen empfand und die Abhängigkeit der beteiligten Personen untereinander erschien mir oftmals zu unglaubwürdig und zu unrealistisch.
Aber ansonsten hat mich dieser Psycho-Thriller sehr gut unterhalten und mir eine beklemmende Stimmung beim Lesen bereitet.

Bewertung vom 28.02.2017
Im Regen verbrannt
Heintz, Vanessa

Im Regen verbrannt


sehr gut

Ein Psycho-Thriller, der seinem Genre alle Ehre macht. Die Grausamkeiten und Quälereien schlagen einem beim Lesen schon oftmals auf den Magen und wer ein extrem zartes Gemüt hat, sollte wohl besser die Finger von diesem Buch lassen. Vanessa Heintz gelingt es sehr gut und anschaulich zu beschreiben, was ein Mensch alles ertragen kann und wie versucht wird seine Psyche zu brechen. In der Story wird sehr tief in die Abgründe der menschlichen Seele geschaut und das wird hier auch noch mit einer sehr spannenden Geschichte gut verbunden. Die Rache von Liliana ist zwar brutal, aber irgendwie kann man sie auch fast schon verstehen, das sie so handelt, wie sie es tut. Wer so etwas erlebt hat, kann kein normales Leben mehr führen. Bewegend fand ich die tiefen Einblicke in ihre Gedanken und Seele, wie stark sie eigentlich ist, aber auf einer anderen Seite auch sehr verletzlich, sanft und liebevoll.
Die anderen Charaktere, neben Liliana und Merlin, sind so beschrieben, das man sie entweder gleich lieben, oder hassen muss, etwas dazwischen gibt es nicht. Und eine Person hat mich besonders genervt und in den Wahnsinn getrieben.
Der Schreibstil hat sich gut lesen lassen, wenn man einmal von einigen kleineren Fehlern absieht, aber im Großen und Ganzen fühlte ich mich sehr gut unterhalten und ich bin gespannt, wie es mit Merlin und Liliana weitergeht.

Bewertung vom 23.02.2017
Küstenrot
Kaden, Gaby

Küstenrot


ausgezeichnet

Gaby Kaden konnte mich von Beginn an gleich wieder gedanklich nach Carolinensiel bringen und mich in die Geschichte reinziehen. Diesmal haben Tomke, Hajo und Carsten mehrere Straftaten zu bearbeiten, die aber irgendwie alle zusammen hängen müssen, denn in dem beschaulichen Küstenort kann es doch kein Zufall sein das so kurz hintereinander etwas passiert. Die Charaktere, die neben dem Team eine große Rollen spielen, sind der Autorin gut gelungen, so mit Eigenarten versehen, das man sie sich gut vorstellen konnte beim Lesen. Die Fälle an sich fügen sich dann zum Ende hin gut zusammen. Da ist es Gaby Kaden wieder sehr gut gelungen, zum Schluss hin, das Blatt noch einmal zu wenden. Man hatte beim Lesen als jemanden in Verdacht, da Hinweise und Verhalten der Person mir gar keine andere Möglichkeit gelassen haben, aber dann ist es wie so oft im Leben, es kommt anders, als man denkt.
Oma Jettchen und Tant' Fienchen tragen auch wieder ihren niedlichen und humorigen Teil zum wirklich gut gelungenen Krimi bei. Die beiden alten Damen sind auch irgendwie so der Ruhepol in den ganzen Geschichten immer. Wenn man zu den beiden kommt, gibt es erstmal immer was zu essen, außer der blanke Hans ist im Anmarsch, und man fühlt sich gleich so heimisch und geborgen. Ich habe sie richtig in mein Herz geschlossen und hoffe, das sie noch lange, in den Geschichten, leben werden. Ohne sie würde echt was fehlen.