Benutzername: Engel1974
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Bewertungen

Insgesamt 406 Bewertungen
Bewertung vom 26.06.2017
Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
Günak, Kristina

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt


gut

„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ ist ein Liebesroman aus der Feder der Autorin Kristina Günak, die auch unter dem Pseudonym Kristina Steffan veröffentlicht.

Um was geht es?

Bea Weidemann ist PR-Referentin in einem Verlag für Liebesromane. Als die Verkaufszahlen drastisch sinken sieht sich der Verlag gezwungen den etwas eigenwilligen Bestseller-Autor Tim Bergmann mit ins Boot zu holen. Beas Job ist es nun für die, der sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben lässt, die Anstandsdame zu spielen und ihn zu betreuen. Nur ist Tim eigentlich die Sorte von Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen zieht. So scheinen die Beiden von einem Chaos ins nächste zu schlittern, wobei sich Bea stetig bemüht dieses abzuwenden. Dabei merkt sie dass sich nicht nur Herzklopfen, sondern tiefe Gefühle für Tim entwickeln.

Meinung:

Die Autorin liefert einen soliden und kurzweiligen Roman, bei dem man das Ende sofort erahnen kann. Er ist durchaus unterhaltsam und gut zu lesen, allerdings mangelt es an dem gewissen Etwas. Man kann leider kaum die Spannungen und das Knistern zwischen den beiden Hauptprotagonisten wahrnehmen.

Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach gehalten und hätte für meinen Geschmack gerade auf der Gefühlsebene der Protagonisten noch mehr „ausgeschmückt“ werden können. Ebenso wirken die Beiden Protagonisten sehr farblos und fade auf mich. Bea wird als fleißige „Arbeitsbiene“ dargestellt, doch ihr anfänglicher Unmut, die Anstandsdame für einen sehr schwierigen Autoren zu spielen kann man nur erahnen.

Tim dagegen wirkt aufgeschlossen und wird als Mensch mit einigen „Macken“ dargestellt, er wirkt durchaus Menschich und war mir von Anfang an sympathisch. Leider mangelt es auch bei ihm an Gefühlen.

Beide Protagonisten haben weiterhin Geheimnisse in der Vergangenheit, diese werden im Verlauf des Romans Stückchen für Stückchen zusammen gesetzt. Dies hält die Handlung am Laufen, da man natürlich wissen möchte um was es sich dabei handelt.

Insgesamt kann man sagen ist dies ein lockerer Roman, für zwischendurch ganz gut zu lesen.

Bewertung vom 26.06.2017
Pharma-Crime
Harrich-Zandberg, Danuta; Harrich, Daniel

Pharma-Crime


gut

In „Pharma Crime“ zeigen die Autoren Danuta Harrich – Zanderberg und Daniel Harrich auf erschreckende Art und Weise auf, wie unsere Medikamente kopiert, gepanscht und verfälscht werden und so in den Handel kommen. Dabei gehen sie darauf ein, wie es zu diesen Manipulationen kommt und welche Rolle die Pharmaunternehmen spielen.

Um was geht es?

Mit ihrem Buch beabsichtigen die Autoren aufzuzeigen mit welcher Gier manche Menschen menschenverachtend handeln, wie skrupellos sie über Moral hinwegsehen und dabei sogar buchstäblich über Leichen gehen. Nach ihren Informationsquellen und Recherchen sind unsere Medikamente nicht mehr sicher, denn laut Expertenschätzungen wird bereits jedes hundertste Medikament gefälscht und zwar so perfekt, das selbst Apotheker und Ärzte getäuscht werden.

Meinung:

Gefälschte Medikamente? Darüber hat man sich eigentlich bisher noch keine Gedanken gemacht, denn man vertraut seinem Arzt, seinem Apotheker und letztendlich auch den Pharmazeutischen Unternehmen. „Pharma Crime“ ist ein Buch das auf der einen Seite aufrüttelt und informiert, auf der Anden aber auch sehr beängstigt und seinen Leser macht- und hilflos zurück lässt.

Mir stellten sich bei Lesen stellenweise schon die Nackenhaare zu Berge und ich habe mich gefragt was soll ich nach der Lektüre nun mit meinen Wissen anfangen, wem noch vertrauen? Von nun an keine Medikamente nehmen? In Panik und Verunsicherung verfallen? Das haben die Autoren sicherlich nicht beabsichtigt, aber leider zeigen sie auch keinen Weg auf, wie man sich wehren kann und wie man mit dem nun erworbenen Wissen umgehen soll. So fühlte ich mich am Ende der Lektüre zwar umfassend informiert, allerdings auch mit meiner „Not“ von den Autoren alleingelassen.

Wie soll man nun solch ein Buch bewerten? Auf der einen Seite ist es schon gut informiert da zu stehen und das haben die Autoren auch sehr gut dargelegt, hierfür gibt es auf alle Fälle 5 Sterne von mir. Da sich der Leser aber am Ende dann doch hilflos zurück gelassen fühlt und es weder Informationen gibt an welche Stellen er sich bei Fragen wenden kann ziehe ich 2 Sterne in meiner Bewertung ab. Insgesamt also 3 Sterne in der Bewertung von mir.

Fazit: Ein Buch das informiert und aufklärt, den Leser aber sehr verunsichert und teilweise rat- und hilflos zurücklässt

Bewertung vom 25.06.2017
Eiskalt erwischt! / In Schnüffeln eine 1 Bd.2
Reider, Katja

Eiskalt erwischt! / In Schnüffeln eine 1 Bd.2


ausgezeichnet

Mit „In Schnüffeln eine 1 Eiskalt erwischt!“, lädt die Autorin Katja Reider wieder zu einer tierisch spannenden Detektivgeschichte ein.

Um was geht es?

Eddy ist ein ganz besonderer Detektiv, er ist ein Schnüffler mit einer feuchten Schnauze, ein Hundedetektiv, der eigentlich jede Fährte erschnuppern kann. Zusammen mit seinem Zweibeinerfreund Jo und dessen Freundin Flora erlebt er richtig tolle und spannende Abenteuer.

In diesem Fall geht es um verdorbenes Eis, das im Cafe der freundlichen Familie Caruso verkauft wurde und von dem einigen Leuten, so auch Jo und Flora übel geworden ist. Beide können sich nicht denken dass die Carusos dies mit Absicht gemacht haben und bald führt Eddys Spürnase sie auch auf eine Spur.

Meinung:

Wieder konnte uns die Autorin mit einer spannenden Detektivgeschichte und liebenswürdigen Charakteren begeistern. Erzählt wird aus der Sichtweise von Eddy, dem Hund, so dass man beim Lesen zusätzlich Einblick in ein doch sehr turbulentes Hundeleben bekommt.

Die Handlung ist von Anfang an spannend und geht stetig vorwärts, wobei der Täter schnell zu erraten war. Dies war zwar etwas Schade, hat den eigentlichen Unterhaltungswert aber nicht geschmälert. Was wir besonders gut fanden, war auch der „gemächliche“ und nicht so abrupte Abschluss der Geschichte, wie man dies aus manch anderen Kinderbüchern kennt.

Der Schreibstil ist gewohnt gut und flüssig zu lesen und mit einer Prise Humor gewürzt. Es gibt keine schwierigen Begriffe, die erklärt werden müssten. Die Kapitel haben unterschiedliche Längen, mal ganz kurz und mal etwas länger, aber eigentlich sollten die etwas Fortgeschrittenen Leseanfänger hier keinerlei Probleme mit dem Selber lesen haben.

Aufgelockert wird die Geschichte durch einige farbige Illustrationen, die zum Teil schon sehr witzig sind. Einige Illustrationen mehr währen schon schön gewesen, sollen aber keinen Anlass zur Kritik geben.

Insgesamt fanden wir die Geschichte sehr unterhaltsam und Eddy, als tierischer Schnüffler, der ist doch einfach cool.

Bewertung vom 24.06.2017
Der Gaukler und die Tänzerin
Steyer, Nicole

Der Gaukler und die Tänzerin


gut

In ihrem historischen Roman „ Der Gaukler und die Tänzerin“ erzählt die Autorin Nicole Steyer die Geschichte des Zigeunermädchens Suni und ihrem Jugendfreund Mathis, einem dunkelhäutigen „Schokoladenjungen“.

Um was geht es?

Die kleine, 6 jährige, Magdalena wächst wohlbehütet im Haus ihres gräflichen Vaters auf, bis zu dem Tag an dem ihre Mutter einem Mordanschlag zum Opfer fällt. Magdalena hat alles beobachtet und läuft in ihrem Schock von zu Hause fort. Bei den Zigeunern findet sie ein neues zu Hause. Nun ist aus ihr die Tänzerin Suni geworden, die schon viele Jahre bei einer Zigeunerfamilie verbracht hat. Ihr voriges Leben scheint sie längst vergessen zu haben, bis die Vergangenheit sie einholt und ihr Leben damit in Gefahr ist. In Mathis, ihrem damaligen Jugendfreund, der im Hause ihres Vaters die Rolle des „Schokoladenjungen“ hatte, findet sie erneut einen Lebensretter. Zusammen mit ihm beginnt sie um ihr Recht und die Bestrafung des Täters zu kämpfen.

Meinung:

Erwartungen

Dies ist nicht der erste historische Roman den ich von der Autorin gelesen habe, und so war ich natürlich neugierig und gespannt auf einen neuen Roman aus ihrer Feder. Leider musste ich feststellen, dass dieser nicht an seinen Vorgänger herankam und bei weitem nicht mit ihm mithalten konnte.

Geschichtliche Aspekte

Die Autorin entführt ihre Leser nach Darmstadt ins 18 Jahrhundert, einer Zeit in der es noch viel Vorurteile, so auch gegenüber andersfarbigen Menschen und Zigeunern gab, einer Zeit in der eine Freundschaft zwischen einem reichen Mädchen und einem „Schokoladenjungen“ wohl kaum geduldet wurde. Versetzt man sich nun als Leser in diese Zeit wirkt die Handlung und die Freundschaft zwischen Mathis und Mathilde nicht gerade realistisch. Ebenso ging es mir mit vielen anderen Szenen, die ich hier nicht im Einzelnen aufzählen möchte.

Die Geschichte insgesamt ist sehr langatmig geschrieben und die Autorin vermochte mich leider auch nicht in die damalige Zeit zu versetzen. Geschichtliche Ereignisse bieten zwar den Ausgangspunkt und die Rahmenhandlung zu diesem Roman, wurden aber im weiteren Handlungsverlauf sehr außer Acht gelassen. Die Autorin hat so leider nur wenige geschichtliche Aspekte in ihrem Roman eingearbeitet.

Handlung, Schreibstil, Protagonisten

Die Handlung allgemein wirkt sehr zäh auf mich, es kam bei lesen leider kaum Spannung auf. Der Schreibstil der Autorin ist relativ einfach gehalten, dabei gut und flüssig zu lesen, wobei ich mir an der einen und andern Stelle zum böseren Verständnis etwas mehr „Ausschmückung“ gewünscht hätte. Auf der andren Seite allerdings wurden viele belanglose Szenen beschrieben, die für den weiteren Handlungsverlauf irrelevant waren und getrost hätten gekürzt werden können.

So wie der Schreibstil sind leider auch die Protagonisten sehr fade dargestellt worden, sie wirken eher farblos auf mich. Mehr Persönlichkeit und Charaktereigenschaften hätten ihnen gut getan.

Fazit: mittelmäßiger historischer Roman mit stellenweiser unrealistischer Handlung und etwas farblosen Protagonisten, auch die geschichtlichen Aspekte wurden leider weitestgehend außer Acht gelassen

Bewertung vom 24.06.2017
66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich
Fischer-Hunold, Alexandra

66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich


schlecht

In ihrem Buch „66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst“, stellt die Autorin Alexandra Fischer-Hunold ihre Meinung über die wohl am wichtigsten Bücher auf den Büchermarkt dar und zeigt auf, warum man gerade diese gelesen haben sollte.

Die Autorin ist Literaturwissenschaftlerin und hat ihr Buch in folgende Bereiche eingeteilt:

Achtung, Hochspannung!

Auf die Freundschaft!

Unsere Gesellschaft

Auf ins Abenteuer

Familienbande

Was Menschen Menschen antun

Große Liebe

Erwachsen werden

Party! Party!

Zu jedem von ihr vorgestellten Buch gibt es Informationen über den Autor, Informationen zum Inhalt, „Klugscheißerwissen“ (so wie es die Autorin bezeichnet) und natürlich die eine kurze Ausführung warm man gerade diese Buch lesen muss.

Meinung:

Bereits das Cover wirkt sehr unruhig auf mich, es ist zu Illustrationslastig und strahlt nicht gerade Harmonie aus. Als erstes habe ich mir dann die Frage gestellt, woher die Autorin ihre Informationen bezieht das gerade diese 66 Bücher gelesen werden sollten. Beim durchblättern bin ich aber weder auf Statistiken noch Quellen gestoßen aus denen dies hervorgeht, schlussfolgere ich als, das es nur die Meinung der Autorin darstellt, was ich schon einmal nicht so ansprechend fand. Es gibt tausende von Büchern auf den Büchermarkt, wobei Meinungen und Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können und so wird es wohl kaum jemandem geben, der ebenfalls der Meinung der Autorin sein wird.

Stellt sich nun die Frage was soll dieses Buch? Warum sollte ich es dennoch lesen? Fange ich einmal damit an, was ich erwartet habe, das waren die wirklich wichtigen Bücher der Weltliteratur, angefangen von Goethe, Shakespare, Jules Vernes bis hin zu den Autoren der Gegenwartsliteratur Dan Brown, Stephen King, Sebastian Fitzek um nur einige zu nennen. All diese Autoren haben in meinen Augen Bücher geschrieben die durchaus lesenswert sind und die man „gelesen haben sollte“. Von diesen Autoren jedoch kein Spur in diesem Buch zu finden. Was mich dann allerdings doch etwas angesprochen hat, waren die vielen Informationen zu den jeweiligen Büchern, die die Autorin für lesenswert erachtet, dies war durchaus interessant zu lesen. Dennoch kann ich zum Schluss des Buches sagen hat mich kein einziges der hier vorgestellten Bücher so angesprochen das ich im Nachinein denke das ich es nun unbedingt lesen muss.

Wem kann man dieses Buch nun empfehlen? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht, hier lässt sich über Nutzen und nicht Nutzen streiten und mit dieser Meinung bin ich nicht allein ich habe dieses Buch mehreren Buchbloggern, so wie ich selber einer bin gezeigt und darüber mit ihnen diskutiert, alle waren sich einig und waren nicht gerade angesprochen von dieser Lektüre.

Fazit: es gibt bei weitem bessere Bücher auf dem Buchmarkt als die hier vorgestellten, somit blieb der Nutzen dieses Buches weitesgehend verboren.

Bewertung vom 21.06.2017
Ein Esel zum Pferdestehlen / Der Esel Pferdinand Bd.2
Kolb, Suza

Ein Esel zum Pferdestehlen / Der Esel Pferdinand Bd.2


sehr gut

„Der Esel Pferdinand Ein Esel zum Pferdesteheln“ von Suza Kolb erzählt eine Geschichte von den kleinen und großen „Sorgen“ eines Babyesels und von einem großem Traum. Es ist der 2. Teil einer Kinderbuchreihe aus dem Mangellan Verlag und richtet sich an Kinder ab 7 Jahren.

Um was geht es?

Der Esel Pferdinand hat einen großen Traum, er möchte nämlich kein Esel mehr sein, sondern ein Pferd. Um dies zu erreichen lässt er sich zum Handesel ausbilden und nimmt heimlich Wieherunterricht bei Wolke, einem Ponymädchen, vom Klausenhof. Als sich dann der miesepetriege Hengst Piet in den Kopf setzt ein berühmtes Sportpferd werden zu wollen und mysteriöse Gestalten um den Klausenhof schleichen nimmt ein spannendes Abenteuer seinen Lauf.

Meinung:

Als ersten fällt natürlich das liebevoll gestaltete Cover auf, es zeigt Pferdinand mit seinem besten Freund Paule. Die Illustrationen sind dazu einfach wunderschön und setzten sich auch im weiteren Buch fort.

Die Geschichte erzählt über Mut, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und einem großem Traum, dessen Realisierung eigentlich gar nicht möglich ist. Doch Pferdinand, der Hauptprotagonist in dieser Geschichte lässt sich dennoch nicht unterkriegen und nimmt vieles in Kauf um seinem Traum Stückchen für Stückchen näher zu kommen. Paule, ein kleiner Ziegenbock und sein bester Freund sind einfach ein unschlagbares Team und gehen gemeinsam durch „Dick“ und „Dünn“. Sind die beiden uns bereits in Band 1 ans Herz gewachsen, so haben sie uns auch hier wieder begeistern können. Die beiden wirken so realistisch und sind einfach „zauberhaft“.

Was wir dieses Mal nicht ganz so toll fanden war die Zuspitzung der Ereignisse zum Ende hin, hier ging es Schlag auf Schlag und war sehr spannend. Leider war dies auch ein enormer Gegensatz zum Vor – und Mittelteil, in dem es in einem ganz gemächlichen Tempo vorwärtsging. Hier hätten wir uns dann doch mehr Spannung gewünscht.

Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht und gut verständlich, wobei die einzelnen Kapitel unterschiedliche Längen aufweisen. Mal kurz und mal extrem lang würde ich dieses Buch eher zum gemeinsamen lesen mit dem Kind empfehlen oder zum allein lesen erst für Fortgeschrittene Leser.

Insgesamt konnte uns die Autorin wieder einmal mit einer schönen, stellenweise nachdenklichen und stellenweise sehr humorvollen Geschichte begeistern.

Bewertung vom 20.06.2017
Verloren im Weltall

Verloren im Weltall


ausgezeichnet

„Verloren im Weltall“ von Mariane Harms – Nicolai aus dem ars Editions Verlag lädt dich dazu ein auf eine spannende Entdeckungs- und Rätselreise durch unseren Weltraum zu begehen. Das Besondere an diesem Buch ist, das es keine Reihenfolge gibt, die abgearbeitet werden muss, du kannst vorwärts, rückwärts durch das Buch „springen“, je nachdem welche Antworten es auf die gestellten Fragen gibt. Bei der richtigen Antwort erreichst du dann die jeweils höhere Stufe. Falsche Antworten werden dir, bevor man dich bitte es noch einmal zu probieren, korrigiert und ausführlich beschrieben. Eine zusätzliche Hilfe bietet dir am Ende des Buches ebenfalls das Glossar, das Wichtiges noch einmal erklärt.

Meinung:

In diesem Buch gibt es für wissbegierige Kinder eine tolle Geschichte, die sie auf eine Rettungsaktion quer durch unser Sonnensystem schickt. Das Kind lernt dabei u.a. Planeten kennen. Da es sich dabei durch viele Rätsel durcharbeiten muss ist das Kind gefordert aktive an der Entdeckung teilzunehmen. Das macht nicht nur Spaß, sondern wird zum richtigen Abenteuer.

Meine Kinder waren von diesem tollen Mitmachbuch begeistert, die Illustrationen sind dabei altersgerecht und passend zur Thematik. Die jeweiligen Erläuterungen und Erklärungen sind Kindgerecht und gut verständlich.

Selbst mir als Erwachsene hat es Spaß gemacht mit meinen Kindern auf Abenteuermission quer durch das Sonnensystem zu gehen, wobei ich zugeben muss das ich einige Fragen auf Anhieb nicht hätte beantworten können, da hatten die Kids mir doch einiges voraus. So konnte ich nebenbei auch noch einiges dazulernen.

Fazit: ein tolles Mitmachbuch, das viel Wissenswertes rund um unser Sonnensystem vermittelt

Bewertung vom 19.06.2017
Verlangen / Love is war Bd.1
Lilley, R. K.

Verlangen / Love is war Bd.1


weniger gut

„Aber dieses Mal würde sie ihn brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg.“

„Love ist War Verlangen“ von R. K. Lilley ist der Auftakt einer Erotischen-Liebesroman-Serie und gleichzeitig das Debüt der Autorin.

Um was geht es?

Scarlett ist Stewardess, doch das sie auf einen ihrer Flüge ausgerechnet Dante, ihren Ex-Freund wiedertreffen muss, damit hat sie nicht gerechnet. Dante ist nicht nur gut aussehend und reich, sondern scheint, obwohl er vorgibt dringend mit Scarlett reden zu müssen, ein „heißes“ Spiel mit ihr zu spielen. Scarlett allerdings hat sich vorgenommen nie mehr auf Dante hereinzufallen und versucht den Spieß umzudrehen.

Meinung:

Berichtet wird auf zwei Zeitebenen, einmal die Gegenwart und einmal „Damals“, die Schul- und Jugendjahre von Scarlett und Dante. Dies alles geschieht aus der Sichtweise von Scarlett.

Der Klapptext klang für mich sehr vielversprechend und hat mich neugierig auf den Roman gemacht. Nach Ende der Lektüre muss ich leider sagen, das mich noch nie ein Roman so ratlos und voller Fragen zurückgelassen hat wie dieser hier. Die Story war teilweise sehr verwirrend, wirft immer wieder Fragen auf, die nicht beantwortet werden und am Ende denkt man das kann doch jetzt nicht alles gewesen sein. Zuviels stand hier im Raum, das nicht geklärt wurde.

Ebenso verwirrend wie die Story sind auch die beiden Hauptprotagonisten Scarlett, von allen das „Müllmädchen“ genannt, wird gemobbt und gehänselt und setz sich mit Fäusten durch, dann Dante, ein Sohn aus reichet Familie, der Mitleid mit Scarlett hat und ihretwegen ebenfalls mit Fäusten auf seine Mitmenschen losgeht. Beide scheinen für einander bestimmt zu sein, bis sich durch irgendeinen Grund, den die Autorin hier nicht nennt, ihre Wege trennen. Da stellt sich mir als Leser die Frage soll ich mit den Beiden nun Mitleid haben, sie toll finden oder unsympathisch? Ganz ehrlich, selbst am Ende des Romans wusste ich dies immer noch nicht.

Das was die Autorin hier bietet ist einfach zu verwirrend und farblos, da konnten die wenigen erotischen Szenen mich auch nicht mehr überzeugen. Das Einzige, was die Autorin hier wirklich gut geschafft hat, ihre Protagonisten geheimnisvoll darzustellen und immer wieder neue Fragen beim Leser aufzuwerfen.

Da es sich hier um ein Debüt der Autorin handelt und gleichzeitig der Anfang einer Serie ist bleibt zu hoffen, dass die Story und Protagnisten in der Fortsetzung nicht mehr so verwirrend und farblos wirken und die Fragen und Geheimnisse aufgeklärt werden.

Fazit: verwirrende, farblose Story mit ebensolchen Protagonisten, die zusätzlich viele ungeklärte Fragen aufwerfen

Bewertung vom 17.06.2017
Alles über meine Freunde (Fußball)

Alles über meine Freunde (Fußball)


ausgezeichnet

Niemand kennt seine Freunde besser als man selber, doch weiß man wirklich alles über sie? Weißt du z.B. welche Lieblingsmusik sie haben? Was sie gern mögen und was nicht? Was sie später einmal werden wollen? All diese Dinge kannst du mit dem Freundebuch „alles über meine Freunde“ aus dem gondolino Verlag in Erfahrung bringen. Aber nicht nur dass, denn zusätzlich entsteht dabei eine einzigartige und wertvolle Erinnerung an deine Schulzeit.
Zum Freundebuch:
Die Aufmachung des Freundebuches ist sehr stabil, mit vielen bunten Illustrationen rund um das Thema Fußball. Weiterhin bietet es genug Platz um über 40 deine Freunde eintragen zu lassen, auch an Platz zum Einkleben eines Fotos wurde gedacht.
Da es hier um das Thema Fußball geht gibt es u.a. Fragen wie Lieblingssportart, bester Sportverein, größtes Vorbild, aber auch die allgemeinen Fragen wie Spitzname, Haarfarbe und was mache ich gern.
Die Farbgebung des Buches in ist einem schönen Blau-Grün-Ton gehalten und passt hervorragend zu Sportbegeisterten Jungs.
Meinung:
Die Illustrationen „stechen“ hier sofort ins Auge, sie sind kindgerecht, sehr freundlich und passen hervorragend zum Thema Sport. Ansonsten enthält das Buch alles, was ein Freundebuch für sportbegeisterte Kinder enthalten sollte. Hier lässt man seine Schulfreunde, aber auch die Freunde im Sportverein sehr gern eintragen.
Wir finden die Idee eines Freudebuches sehr schön, so schafft man dem Kind eine wertvolle und einzigartige Erinnerung an seine Schulzeit. So wird man nach vielen Jahren immer wieder gern dieses Buch zur Hand nehmen wollen.
Fazit: eine sehr schöne Aufmachung und tolle Illustrationen zum Thema Sport, hier lässt man seine Freunde gern eintragen

Bewertung vom 14.06.2017
50 Naturschutz-Projekte
Haag, Holger

50 Naturschutz-Projekte


ausgezeichnet

Magst du Tiere und Pflanzen und hast Lust etwas für sie zu tun? Dann findest du mit dem Kartenset „50 Naturschutz-Projekte“ aus dem Coppenrath Verlag nicht nur viele Tipps, sondern auch Anregungen, wie du ganz aktiv mit kleineren und größeren Projekten der Natur helfen kannst. So kannst du z.B. durch das Anbringen von Nistkästen, dem Pflanzen von Bäumen, dem Aufstellen von Wassertränken und einem Igelhaus mit nur wenig Aufwand sehr viel Gutes tun. Ganz nebenbei lernst du auch noch viel Interessantes kennen und kannst spannende Beobachtungen machen.

Infos zum Kartenset:

Das Kartenset besteht aus 50 stabilen, abwaschbaren Karten und einer sehr robusten Metalldose. Von der Größe her passt das Set hervorragend in einen Rucksack.

Meinung:

In genauen und gut verständlichen Schritt-für Schritt-Anleitungen werden den Kindern die einzelnen Projektvorschläge näher gebracht, so wird die Realisierung zum „Kinderspiel“. Auf allen Karten gibt es naturgetreue Fotos der Tiere und Pflanzen, die Lust darauf machen sich mit der Natur zu beschäftigen.

Das Set ist somit genau das Richtige für kleine und große Naturforscher und bietet einen wahren Ideenpool um aktiv etwas für unsere Umwelt zu tun. Sehr schön ist, dass man zur Realisierung der Projekte nur wenig und manchmal sogar überhaupt keine Materialien benötigt.

Fazit: ein schönes Set für kleine und große Naturforscher um aktiv etwas für die Umwelt zu tun