Benutzername: oztrail


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Insgesamt 22 Bewertungen
Bewertung vom 11.03.2017
Es klingelte an der Tür
Stout, Rex

Es klingelte an der Tür


ausgezeichnet

Retrokrimi vom aller feinsten – Wow!
Was bei dem Buch zuerst auffällt ist das geniale Cover im Leinenstil. Finde ich schon absolut überzeugend ohne auf den Inhalt einzugehen.

Zum Inhalt:
Die Witwe von Lloyd Brunner, Rachel hat ein Enthüllungsbuch über den amerikanischen Geheimdienst an ausgewählte Personen versendet. Ob die damit eine Freude hatten oder nicht, ist und war ihr egal. Die, die keine Freunde damit hatten, war das FBI. Rachel Brunner, ihre Familie, die Mitarbeiter und jeder der mit ihr Kontakt hatte und hat, wird seitdem vom FBI auf Schritt und Tritt überwacht, auch die Telefone sind angezapft. Ihre Mitarbeiter wurden befragt, zwar diskret aber trotzdem ausgehorcht. Da sie sich keinen Rat mehr weiß, sucht sie die Detektei von Nero Wolfe auf. Ein sehr großzügiger Scheck von über hunderttausend Dollar, ist doch auch ausschlaggebend, dass Wolfe und Goodwin ihre Finger in diesem Spiel haben.
Gleichzeitig passiert aber auch ein Mord, der von der New Yorker Polizei nicht aufgeklärt werden kann. Es fehlen die Beweisstücke. Daher geht man davon aus, dass die Person vom FBI erschossen worden ist. Ein Spielchen der besonderen Art beginnt.

Mein Fazit:
Wow, ein Krimi vom aller feinsten. Es ist mein erstes Buch von Rex Stout, um ehrlich zu sagen ich habe gar nicht gewusst das er überhaupt existiert. Der sprachliche Stil ist hervorragend. Man liest fast jeden einzelnen Buchstaben, ist zwar übertrieben aber man genießt wirklich Zeile für Zeile. Die Vorstellung, dass es hier jetzt Aktion und Schnelligkeit , wie in den neuen Krimis gibt, weit gefehlt. Es ist alles mit Bedacht und Ruhe. Die Herangehensweise, an die Lösung der Probleme, war für mich schon beeindruckend. Alles wurde genau abgestimmt und führte unweigerlich zu Ziel.
Der heimliche Herrscher ist meiner Meinung nach Archie Goodwin, der die Arbeit des berühmten Nero Wolfe ausführt. Wolf selber sitzt in seinem Büro, züchtet Orchideen, gibt Anweisungen und fasst die Ergebnisse zusammen. Ach ja, dass Essen darf nicht fehlen. Und hier wird geschlemmt vom aller feinsten.

Das ist ein Krimi der alten Schule und ich kann dieses Lesevergnügen nur empfehlen.

Bewertung vom 09.03.2017
Und nie sollst du vergessen sein
Böhm, Jörg

Und nie sollst du vergessen sein


ausgezeichnet

Und nie sollst du vergessen sein
Inhaltsangabe:
Für einen Kurzurlaub reist die junge Hauptkommissarin Emma Hansen nach Nöggenschwiel - ein Ort, den sie bereits mit ihren Eltern zahlreiche Male in den Sommerferien besucht hatte. Doch mit der Erholung ist es schnell vorbei, als ein grausamer Mord das Rosendorf im Südschwarzwald erschüttert: ein alter Bauer wird erschlagen im nahe gelegenen Stausee gefunden. Als wenig später auch noch die Verkäuferin des Dorfladens erdrosselt wird, geht die Polizei von einem Serientäter aus. Aber welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Opfern und was haben die Morde mit dem Verschwinden von Emmas Freundin Charlotte vor 15 Jahren zu tun? Als Emma mit eigenen Nachforschungen beginnt, stößt sie auf ein dunkles Geheimnis und erkennt zu spät, dass man die Vergangenheit besser ruhen lassen sollte .
Mein Fazit:
Ich beginne mit dem Cover:  Das ist hervorragend gestaltet.  Genau auf den Inhalt abgestimmt.  Den der Roman spielt im Nöggenschwiel, das Rosendorf im Schwarzwald.
Die Story ist gut durchdacht, ist nie langweilig, was schon mal ein großes Plus ist. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt.  Ab und zu ein wenig detailverliebt, aber das ist nicht so schlimm gehört aber zu dem Schreibstil. Es ist dem Autor auch gelungen, die Spannung bis zum Ende aufrecht  zu erhalten.
Die Inhaltsangabe zu Beginn sagt einiges aus. Daher sollte jeder das Buch selber lesen. Nur so viel, der Täter  bleibt lange nicht zu erraten und das finde ich sehr toll.
 Mich hat das Buch gefesselt, dass ich es in fast einem gelesen habe.  Kann das Buch nur empfehlen.

Bewertung vom 09.03.2017
Und ich bringe dir den Tod
Böhm, Jörg

Und ich bringe dir den Tod


ausgezeichnet

Hass und Gier spielen die Hauptrolle für den Tod.
Das Kind wusste, der Tod konnte eine Erlösung sein... 
So beginnt der neue Krimi von Jörg Böhm.  Dieser Satz zieht sich durch das ganze Buch und baut schon vorab eine Spannung auf, dass man rätselt wer hier diese Erlösung betreibt.

Emma Hansen unsere Hauptkommissarin hat ein Findelkind bei sich aufgenommen. Das Kind ihres verstorbenen Vaters.  Luiz heißt der Kleine und bringt Emma in gewaltige Schwierigkeiten, da sie Beruf und Kindererziehung nicht recht  unter einen Hut bringen kann. Ihre Unpünktlichkeit  verstärkt sich immer mehr. Emma, aufpassen das es nicht  deinen Job kostet.
Marit Hansen, Emmas Mutter ist auch nicht unbedingt die große Hilfe, das sie selber mit der Trennung und dem anschließenden Tod ihres Mannes nicht zurechtkam. Na, das wird sich noch ein heidenspaß für Emma.
Matthias Roth, Emmas Kollege und Partner bei der Kriminalpolizei, ist privat auch sehr mitgenommen. Seine Frau Isabell liegt seit einem Selbstmordversuch im Komma. Traurige Geschichte.

Oberbürgermeister Roland Wierig hat sich seinen Traum erfüllt,  er hat die Landegartenschau 2015 nach Landau geholt.  Gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer  Stefan Bellheim, hält der OB eine Presskonferenz ab um die hungrige Meute der Presse zu versorgen.
Die erste Amtshandlung von Stefan Bellheim ist es, das Gebiet der Landesgartenschau vollständig nach Bomben abzusuchen, da nach dem ersten Bombenfund die Arbeiten eingestellt wurden.

Das war eine kurze Information über ein paar Romanfiguren. Alles andere würde den Rahmen sprengen und keinen Lust auf den Krimi machen. Also selber lesen ist angesagt.

Ich muss auch das Cover ansprechen, das finde ich sehr gut gelöst. Die verwelkten Blumen, Überbleibsel der Landesgartenschau mit dem passenden Titel dazu.

Jörg Böhm hat es wieder geschafft, nach Band eins und zwei, einen Krimi aufs Papier zu bringen, der einen fesselt und mit ermitteln lässt.  Man ist versucht, das Buch in einem zu lesen und was für mich persönlich sehr wichtig ist, dass die tatverdächtige Person nicht sofort bzw. sehr spät zu erkennen ist. Auch wenn man meint,  jetzt hat man die Person, oh weit gefehlt. Obwohl Jörg Böhm, diese Spur wie einen roten Faden durch das Buch zieht, man rätselt.

Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung für den dritten Emma Hansen Krimi und freue mich auf ein hoffentlich vierten Emma Hansen Krimi.

Bewertung vom 09.03.2017
Mörderische Wahrheiten / Carlotta Fiore Bd.2
Prammer, Theresa

Mörderische Wahrheiten / Carlotta Fiore Bd.2


ausgezeichnet

Mörderische Wahrheiten - oder die bessere Gesellschaft.
Inhaltsangabe: Carlotta Fiore, Kaufhausdetektivin und gescheiterte Opernsängerin, ermittelt. Sie kennt die Familie des Mörders, der drei Kinder hat. Eine Art Hassliebe verbindet die Geschwister. Carlotta wünscht sich, ihr alter Partner Konrad Fürst könnte ihr helfen, Licht ins Dunkel des verstrickten Familiengeflechts zu bringen. Er hat damals die Ermittlungen geleitet. Doch Konrad ist gerade erst aus dem Koma erwacht und erinnert sich an nichts. Nicht mal an sie. Dann gerät Carlotta ins Visier des Mörders. Werden Konrads Erinnerungen zurückkehren, bevor es zu spät ist?
Mein Fazit:
Nach dem ersten Teil geht es weiter mit Carlotta Fiore, die eine einzige Katastrophe ist. Carlotta schafft es wirklich die Menschen in ihrer Umgebung so vor den Kopf zu stoßen, dass sie bald nur noch Feinde hat. Mittlerweile hat Carlotta auch ein Kind mit Kommissar Hannes Fischer. Aber sie ist deswegen nicht zur Ruhe gekommen. Es belastet sie auch die Ungewissheit, ist Konrad Fürst ihr Vater. Um diese Ungewissheit aus dem Weg zu räumen, macht Carlotta einen DNA-Test.
Konrad Fürst hat den Unfall in der Oper überlebt, er ist aus dem Koma erwacht. Kann sich aber an nichts erinnern. Carlotta will Konrad unbedingt zu sich nehmen und dafür ist ihr jedes Mittel recht. Auch die Verführung des Primars, des Krankenhauses. Es platz hier Hannes Fischer vorzeitig in das Geschehen. Konrad kommt aber dennoch zu Carlotta.
Die Leiche eines Kindes wird aufgefunden. Graue Jogginghose, gelbes T-Shirt und pinkfarben lackierte Nägel. Auf dem Toten Mädchen ist die DNA eines, mittlerweile verstorbenen Serienmörders. Ist es ein Nachahmer?
Die Ermittlungen laufen sehr turbulent, ein auf und ab an Spannung, die sich das ganze Buch hindurch zieht.

Das Cover ist recht originell, die Karlskirche auf den Kopf gestellt und alles in ein Leichentuch gewickelt. Farben blau und weiß. Ds Cover fällt auf jeden Fall auf.

Ich kann hier auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung aussprechen und hoffe auf einen weiteren Fall von Carlotta Fiore.

Bewertung vom 09.03.2017
Bound - Tödliche Erinnerung (eBook, ePUB)
Eden, Cynthia

Bound - Tödliche Erinnerung (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Erinnerungen können tödlich sein.
Das Cover ist jetzt kein Hingucker, das man das Ebook sofort runterlädt. Die Inhaltsangabe spricht hier schon eher dafür.

Kurz zum Inhalt
Eve will wissen, ob sie die Frau in der Zeitung ist, die dem sogenannten Ladykiller entkommen sein sollte. Sie wendet sich an eine Firma, die normalerweise vermisste bzw. verschwundene Personen aufspürt. LOST soll ihr helfen. Der Firmengründer Gabe Spencer nimmt den Fall an, auch weil er sich zu Eve hingezogen fühlt. Wird es gelingen herauszufinden wer Eve in Wirklichkeit ist? Eve weiß von sich selbst nichts, sie hat keine Erinnerung an ihr früheres Leben. Was ist mit dem Ladykiller, wird er Eve auch aufspüren?

Mein Fazit:
Trotz anfänglicher Skepsis, war es ein recht spannend geschriebener Roman, der teils richtig guter Krimi und dann wieder erotischer Liebesroman war. Es ist ein Krimi für zwischendurch, der innerhalb kurzer Zeit gelesen werden kann. Was mir nicht so gefallen hat war, dass der Täter beim ersten Auftritt im Buch sofort zu erkennen war. Daher war der Rest des Buches nur Beiwerk das zur Auffindung des Täters führte und meine Vermutung bestätigt hat.
Der Autorin ist es mit ihrem Schreibstil gelungen, die Aufmerksamkeit des Lesers zu halten. Auch wenn der eine oder andere Absatz etwas zu lange war.
Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Bewertung vom 09.03.2017
Projekt Rahanna
Wohlers, Uli

Projekt Rahanna


sehr gut

Anleitung für Wikingerspiele oder back to the roots.
Auffällig ist das Cover des Buches. Alleine das ist schon ein Grund, das Buch in die Hand zu nehmen. Dunkler Hintergrund mit einem Wikingerschiff skizziert. Sehr interessant.

Kurz zum Inhalt: Eine Gruppe, nennen wir sie Idealisten, Aussteiger oder doch nur einfache Verbrecher, überfallen die Insel Bornholm. Ganz in der alten Wikingertradition, mit den Drachenbooten und auch die Ausstattung ist so wie in den alten Wikingerzeiten. Der Überfall gelingt, da das Wetter mitspielt, ein verheerender Sturm mit allem was dazu gehört.
Innerhalb kürzester Zeit wird die Insel eingenommen, die hohen Persönlichkeiten in einer Fähre auf der wütenden See ausgesetzt. Wird die Insel weiterhin besetzt bleiben, oder gelingt es einer kleinen Gruppe die Besetzung niederzuschlagen und die Insel zu befreien?

Mein Fazit:
Am Anfang dachte ich noch, oha hier kommt trifft die Vergangenheit auf die Gegenwart. Irgendjemand hat einen alten Zauber gesprochen und die Wikinger sind wieder da. Ich freute mich schon auf diese Geschichte, alt und neu treffen aufeinander. Was dann passiert ist weiß ich nicht, nach kurzer Zeit hatte ich den Faden ein wenig verloren. Ich wusste nicht mehr was ist jetzt gut was böse, die benutzte Fäkaliensprache die sich durch mehr als die Hälfte des Buches zog, konnte ich schon nicht mehr lesen. Die Brutalität mit der diese feindliche Übernahme stattfand, grenzte an einen Terroranschlag. Es kostete Überwindung die Geschichte bis zum Ende zu lesen. Hab’s aber geschafft. Mit viel Mühe.
Uli Wohlers Roman ist von der Thematik, sehr gut. Ja, man sollte sich wieder auf die Natur einlassen und back to the roots. Vielleicht ist die Geschichte von Uli Wohlers so zu verstehen, das die Menschheit wieder wachgerüttelt werden soll und daher auch die „unter der Gürtellinie“ Aussprache und die blutigen Gemetzel. Ich hab’s geschafft das Buch fertig zu lesen und kann aber nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen. Wie gesagt, man muss sich darauf einlassen sonst legt man den Roman sofort auf die Seite.

Bewertung vom 09.03.2017
Der Jahrhunderttraum
Dübell, Richard

Der Jahrhunderttraum


ausgezeichnet

Der Traum vom Fliegen.
Das Cover des zweiten Bandes, ist im gleichen Stil gehalten wie der erste Band. Pastellfarben, das hat dann den Wiedererkennungswert. Passt genau zur Thematik.
Der zweite Teil der Jahrhundertsaga von Richard Dübell befasst sich mit der großen Veränderung des Luftraumes. Der Traum vom Fliegen ist in den Köpfen der Ingenieure. Wer kennt diese Pioniere der deutschen Luftfahrt nicht? Otto Lilienthal, Graf Zeppelin. Die Geschichte wird in einem Roman eingebunden der das Leben und Sterben der Familie von Briest erzählt.
Auch das politische Geschehen der Jahrhundertwende keimt schon auf. Die Frauenbewegung des ausgehenden 19.Jahrhunderts zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.
Intrigen und Attentate säumen den Wegesrand der Flugpioniere und deren Unterstützer.
Die Hauptcharaktere der Saga:
Die Familie von Briest, allen voran Moritz von Briest und dessen Frau Antonie. Moritz von Briest arbeitet in leitender Position bei der Anfangsfirma von Siemens. Antonie setzt sich für die aufkeimenden Frauenrechte ein.
Die Kinder der von Briests. Otto, Levin und Amalie. Otto soll in die Fußstapfen des Vaters treten und Ingenieur werden, Kevin ist nach einer Begegnung mit Lilienthal der Fliegerei verschrieben. Dann ist hier noch Amalie, die sich auch in der Frauenbewegung engagieren soll. Was aber alles andere als ihr Anliegen ist.
Aus dem ersten Teil kommt Edgar von Trönicke, ein Freund der Familie. Er wurde auf Gut Briest nach seinen schweren Kriegsverletzungen aufgenommen und wieder gesund gepflegt. Er soll auch das Zugsunglück untersuchen, bei dem seine Freunde Paul und Louise Baermann ums Leben kamen. Die Eltern von Moritz von Briest.
Trönicke ist Privatdetektiv und hat als Angestellte Hermine Leitner eine resolutes Persönchen, die sich doch zu behaupten weiß.
Aber wie in jeder Saga gibt es auch Personen die von der Zeile an ein wenig suspekt sind und von Anfang an Unbehagen verursachen. Oscar Glock ist eine davon. Der will mit aller Macht an die Spitze des Ingenieurwesens kommen, egal wie hoch der Preis dafür ist.

Mein Fazit:
Ein historischer Roman, der sehr gut und wie ich finde flüssig und nicht langweilig geschrieben ist. Ab und an sind ein paar Passagen, die etwas langatmig sind, da kann der Leser sich etwas erholen und auf die nächsten spannenden Seiten warten. Der Jahrhundert Traum ist nicht nur ein Roman sondern auch eine Geschichte über Spionage und ein Thriller der Jahrhundertwende.
Es tut zwar nichts zur Sache, den ersten Band nicht gelesen zu haben, aber ich persönlich werde das nachholen, den ich finde das sollte bei einer Saga schon so sein. Auch freue ich mich auf den dritten Teil.
Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Bewertung vom 09.03.2017
Glashaus (eBook, ePUB)
Gailus, Christian

Glashaus (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Der Krieg im Netz.
Das Cover ist ein Hingucker. Der Cyberspace regiert über die reale Welt. Der Kontrast ist sehr gut gelungen. Ein Buch oder ein E-Book das man zur Hand nimmt.

Zum Inhalt:
Godspeed will die Welt erobern. Da ist ihm jedes Mittel recht. Er verursacht Chaos im Cyberspace und auch im realen Leben. Um dieser Bedrohung im Netz Einhalt zu gebieten und die Täter im World Wide Web zu fassen wird seitens des Innenministeriums das SE Glashaus gegründet. Hier sind alle verfügbaren Profis angeworben worden. Der Kampf kann beginnen. Wer wird der Gewinner oder gibt es ein Unentschieden?

Mein Fazit:

Christian Gailus ist hier ein Zukunftsthriller gelungen, der auch bereits in der Gegenwart spielt. Denn die Attacken der Hacker werden immer dreister und gefährlicher. Irgendwann kommt jemand, es wird es den Super Gau geben und wir sitzen mitten im Krieg der Welten.

Der Thriller war von Anfang an sehr spannend und mitreisend geschrieben. Man fühlte sich mitten im Geschehen und war neugierig, was auf der nächsten Seite passiert. Die Geschehnisse überschlugen sich fast, man hatte keine Zeit durchzuatmen. Den Peng, kam es zu einem nächsten Hammerschlag.

Der Satz „Jeder hat etwas zu verbergen“ trifft auf fast alle Protagonisten im Buch zu. Keiner ist nur der oder die Gute.

Von mir persönlich gibt es eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 09.03.2017
Fastenopfer / Kommissar Max Kramer & Nonne Maria Evita Bd.2
Leiss-Huber, Anton

Fastenopfer / Kommissar Max Kramer & Nonne Maria Evita Bd.2


ausgezeichnet

Die Fastenzeit kann tödlich sein.
Schon der erste Eindruck macht was her, das Cover. Eine heilige Reliquie und darunter der in Blutrot der Titel Fastenopfer.
Kurz zum Inhalt:
Rainer Schutt-Novotny, der Verwalter des „Tilly-Benefiziums“ wird brutal ermordet. Das ganze passiert natürlich in der Fastenzeit. Wie es sich herausstellt, ist die ganze Sache nicht so einfach. Hier geht es um weit mehr als nur um den Mord an dem Verwalter. Kommissar Max Kramer und sein Team, bringen immer mehr Licht ins Dunkel und es tauchen unglaubliche Dinge auf.

Mein Fazit:

Ein Alpenlandkrimi aus Bayern, der sich liest wie ein Bauerntheaterstück. Mit Vorhang auf und los geht’s. Teilweise mit Dialekt gespickt, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, macht die ganze Sache noch ein wenig vergnüglicher.
Dem Autor ist hier ein guter Landkrimi gelungen. Mit einer Portion Humor nimmt Anton Leiss-Huber auch ein wenig die Fastenzeit aufs Korn. Der Krimi ist am Anfang ein wenig holprig, kommt aber immer mehr in Fahrt. Es gelingt dem Autor den Leser nicht mehr aus seinem Bann zu lassen und man begibt sich gemeinsam auf die Suche nach dem Täter.

Ein richtig entspannender, vergnüglicher Lesespass. Ich persönlich kann den Krimi als lesenswert weiterempfehlen.

Bewertung vom 09.03.2017
Kein Sterbensort / Lockyer & Bennett Bd.2 (eBook, ePUB)
Donoghue, Clare

Kein Sterbensort / Lockyer & Bennett Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Kein Ort zum Sterben - Spannung bis zum Schluss.
Der erste Eindruck, wie immer das Cover. Blut fließt in Wasser. Rot auf Weiß. Sehr ansprechend und macht neugierig auf den geschriebenen Inhalt.
Kurz zum Inhalt:
Jane Bennett erhält einen Anruf von Sue einer Kollegin im Ruhestand. Sues Mann ist weg. Jane vermutete zuerst abgehauen oder mit einer jüngeren durchgebrannt. Nein, dass war es nicht. Sue hat Blutspuren gefunden. Bei Jane schrillen die Alarmglocken. Seit einem nicht gelösten Mordfall war Mark nicht mehr der, der er mal war. Es bestand sofort der Verdacht, dass er Selbstmord begangen hat. Jane leitet sofort die Untersuchungen ein.
Am nächsten Tag ging ein Anruf bei der Mordkommission ein. Es wurde ein Mann gesichtet, der auf die Beschreibung von Mark passte. Bei Elmstead Woods, ein bekannter Park . Jane Bennet und Mike Lockyer machen sich sofort auf den Weg dorthin. Was sie dann finden, verschlägt ihnen den Atem. Es ist nicht Mike, sondern ein Grab mit der vermissten Maggie Hungerford.
Was jetzt beginnt ist die Suche nach Mike, wo ist er und gleichzeitig einem Serienmörder, denn es wird noch eine Leiche gefunden.
Mein Fazit:
Der Autorin Clare Donoghue ist hier ein spannender Thriller gelungen. Der Schreibstil ist ruhig und doch aufregend. Zum Entspannen, gibt es zwischen durch immer wieder einen Einblick in die Privatsphäre der beiden Ermittler Jane und Mike.
Der Anfang zieht sich ein wenig hin, da das Ermittlerduo noch mit dem vorhergehenden Fall zu kämpfen hat. Das ist mit Sicherheit ein Grund auch das erste Buch der Autorin zu lesen.
Die Handlung geht unermüdlich weiter und zieht den Leser immer mehr in seinen Bann. Der Leser ist versucht bei den Ermittlungen zu helfen und fängt selber an zu ermitteln. Es kommen immer mehr Geheimnisse zum Vorschein, die zu einem nicht ganz unerwarteten Ende kommt.
Für mich persönlich, gehört der Thriller zu einen der besten die ich in letzter Zeit gelesen habe und kann eine klare Leseempfehlung aussprechen.