Die kalte Sonne - Vahrenholt, Fritz; Lüning, Sebastian

Die kalte Sonne

Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet

Fritz Vahrenholt Sebastian Lüning 

Gebundenes Buch
 
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Die kalte Sonne

Der Weltklimarat ist sich sicher: Die Klimaerwärmung ist vom Menschen verschuldet. Doch sind die berüchtigten Treibhausgase tatsächlich vornehmlich für unser Klima verantwortlich? Und warum wird es nicht mehr wärmer? Vahrenholt und Lüning haben sich im Laufe ihrer Untersuchungen intensiv mit den verschiedenen Klimamodellen beschäftigt. Sie kommen zu der Auffassung, dass die Erderwärmung der letzten 150 Jahre Teil eines natürlichen Zyklus ist, der überwiegend von der Sonne geprägt wird. Die nächsten Jahrzehnte werden eher zu einer leichten Erdabkühlung als zu einer weiteren Erwärmung führen.
Das bietet Zeit, erneuerbare Energieträger zielgerichtet auszubauen und diese Umstellung in ökonomisch vernünftiger Weise und nachhaltig zu gestalten.


Produktinformation

  • Verlag: Hoffmann Und Campe
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 444 S. m. 81 farb. graph. Darst.
  • Seitenzahl: 444
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 135mm x 42mm
  • Gewicht: 670g
  • ISBN-13: 9783455502503
  • ISBN-10: 3455502504
  • Best.Nr.: 34561870
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.02.2012

Nichts Neues unter der Sonne

Der RWE-Manager Fritz Vahrenholt wärmt in seinem Klimabuch eine alte Hypothese auf. Ist daraus plötzlich eine Tatsache geworden?

VON ULF VON RAUCHHAUPT

Sicher, der Mann ist Partei. Bis vor kurzem war Fritz Vahrenholt Chef der RWE-Tochter Innogy. Auch der Geologe Sebastian Lüning, mit dem Vahrenholt jetzt eine Generalabrechnung mit dem Weltklimarat IPCC geschrieben hat, ist Angestellter des Essener Konzerns. Und die Tatsache, dass der gelernte Chemiker Vahrenholt SPD-Mitglied ist und einmal Hamburger Umweltsenator war, garantiert dem Verlag zwei Jahre nach Sarrazin natürlich eine Aufmerksamkeit, die sich mit den klimaskeptischen Einlassungen von Physikprofessoren oder anderen Hobby-Klimatologen nicht erreichen lässt.

Zumindest kann man nicht sagen, Vahrenholt und Lüning hätten ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Ihr Literaturverzeichnis umfasst 70 Seiten und listet so ziemlich alle relevanten neueren Veröffentlichungen zum Thema auf. Zudem ist das Werk gespickt mit Diagrammen, die allerdings vor allem drei Dinge zeigen sollen: Treibhausgase wie das CO2, das die Menschheit freisetzt, spielen bei der globalen …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Kritisch aber fair bespricht der Jurist Felix Ekardt dieses Buch zweier "Klimaskeptiker", deren Meinung er als Leiter einer "Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik" in Leipzig ganz und gar nicht teilt. Dennoch konzediert er den Autoren, dass sie einige Punkte machen, etwa wenn sie kritisieren, dass Klimaforscher häufig als Lobbyisten ihrer Eigeninteressen aufgetreten. Die Autoren selbst allerdings arbeiten bei dem Atom- und Kohleriesen RWE und können wohl kaum Objektivität für sich beanspruchen, notiert Ekardt auch. Und der Klimaskepsis der Autoren kann er nichts abgewinnen. Die Investitionen in Klimaschutz und alternative Energien seien allemal gerechtfertigt, wenn nicht aus Klimagründen, dann wegen der Endlichkeit der Ressourcen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.05.2012

Das Märchen
von der Sonne
Manche meinen, der Klimawandel auf der Erde sei
nicht von Menschen gemacht – dazu ein paar Widerworte
Klimaskeptiker bestreiten, dass es einen nennenswerten menschlich beeinflussten und in seinen Folgen verheerenden Klimawandel gibt. Sie stützen diese These in aller Regel darauf, dass sie die Berechnungen zu Treibhausgasemissionen und ihren Einflüssen auf das globale Klima, die sich sowohl auf die Vergangenheit beziehen als auch Zukunftsprognosen stellen, für naturwissenschaftlich falsch halten.
Das populärwissenschaftliche und umstrittene Buch von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning „Die kalte Sonne“ greift das auf und konzentriert sich dabei auf ein Lieblingsthema der Klimaskeptiker. Unverstandene Wirkungen von Sonnenaktivitäten seien die wahre Hauptursache von Klimaschwankungen, so die zentrale These des Buches. Das Klima erwärme sich allenfalls geringfügig und langsam. Denn menschliche Klimagas-emissionen gebe es zwar, sie hätten aber kaum eine Wirkung.
Man könne, so Vahrenholt und Lüning weiter, noch eine lange Zeit weiter auf fossile Brennstoffe – denen die meisten Emissionen zugeschrieben werden …

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Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, geb. 1949, ist Professor im Fachbereich Chemie an der Universität Hamburg. 1984 wurde er Staatsrat der Hamburger Umweltbehörde, von 1991 bis 1997 war er Umweltsenator von Hamburg, danach Vorstand der Deutschen Shell AG; 2001 bis 2007 Vorstands vorsitzender des Windkraftanlagenherstellers REpower Systems, seit 2008 Geschäftsführer der RWE Innogy. Vahrenholt war Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung unter Kanzler Schröder und Kanzlerin Merkel. 1978 erschien sein Bestseller "Seveso ist überall, 1983 Die Lage der Nation".

Dr. habil. Sebastian Lüning, geb. 1970, promovierte in Geologie/ Paläontologie und befasst sich seit 20 Jahren mit der Rekonstruktion natürlicher Umweltveränderungen. Er übernahm 2005/2006 eine Gastprofessur an der Universität Wien. Für seine Studien- und Forschungsleistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Seit 2007 ist er als Afrikaexperte beim Öl- und Gasunternehmen RWE Dea beschäftigt.


Kundenbewertungen zu "Die kalte Sonne" von "Fritz Vahrenholt; Sebastian Lüning"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 08.03.2012   ausgezeichnet
Zu „Nichts Neues unter der Sonne“ von Ulf von Rauchhaupt, 12.02.2012:
Ja, Fritz Vahrenholt ist Partei. Er hat sich einen Namen als Vorreiter des Umweltschutzes und Klimaschutzes gemacht, sein Geld hat er mit regenerativen Energien verdient. Aus dieser Parteistellung ist er jetzt ausgebrochen. Mögen alte Freunde ihn beschimpft, er hat seine Meinung zum Klimaproblem geändert und dieses auch öffentlich ausgesprochen. Gäbe es nur mehr solche Menschen!
„Hausaufgaben gemacht“, bestätigt von Rauchhaupt den Autoren. Aber natürlich einseitig, die gezeigten Diagramme untermauern die Aussagen des Buches und nicht das Gegenteil! Ist das nicht gerade ihr Zweck? Solange keine Fehler aufgezeigt werden, müssen die Aussagen der Diagramme akzeptiert werden.
Hockeystick-Kurve: Diese sollte nach dem Willen des IPCC unter anderem zeigen, dass es kein mittelalterliches Klimaoptimum und keine Kleine Eiszeit gegeben hat. Sie war der Kronzeuge für den menschengemachten Klimawandel, ist aber als Rohrkrepierer zerplatzt. Es geht nicht um Verfehlungen Einzelner, es geht um den gesamten Umgang der „etablierten Klimawissenschaft“ mit Kritik. Selektive Datenauswahl, Verweigerung der Weitergabe von Grunddaten, die zur Überprüfung notwendig sind, fehlerhafte Statistikprogramme, die immer Hockeystick-Kurven erzeugen, nicht deklarierte Vermischung unterschiedlicher Datensätze und andere Vorwürfe stehen im Raum, die alle bis heute nicht aufgeklärt wurden. Und jetzt heißt es wieder, die Kleine Eiszeit wäre nicht global gewesen, sondern nur eng begrenzt und regional. Solange die grundlegenden Kritikpunkte nicht aufgeklärt werden, ist solchen Aussagen mit größter Vorsicht zu begegnen.
„Insgesamt muss man schon fest an die Korrelation von Sonne und globalem Klima glauben, um sie in den Daten zu sehen“, sagt von Rauchhaupt. Die Diagramme im Buch zeigen diese Korrelation sehr klar. Bitte Fehler aufzeigen, oder die Korrelation akzeptieren.
„Was indes der Klimarat dem Gegen-IPCC Vahrenholt&Lüning voraushat, ist ein physikalischer Mechanismus“, heißt es weiter. Klingt gut, stimmt aber nicht. In beiden Fällen gibt es einen Grundeffekt (prinzipieller Treibhauseffekt bzw. verstärkte Sonnenaktivität), der physikalisch gut verstanden wird, aber weder die früheren, noch die potentiell vom Menschen verursachten Klimaänderungen erklären kann. Dafür ist der Effekt in beiden Fällen viel zu klein. Sowohl die natürlich verursachten, als auch die potentiell vom Menschen verursachten Klimaänderungen kann man nur erklären, wenn man jeweils massive Verstärkungseffekte annimmt (über Wasserdampf und Wolken beim Treibhauseffekt, über UV-Strahlen, Magnetfeld und kosmische Strahlen bei der Sonne). Beide Verstärkungsmechanismen werden physikalisch nicht gut verstanden und können erst recht nicht gesichert quantifiziert werden. Dazu sind weitere Versuche erforderlich. Das wird ausführlich im Buch beschrieben. Es gibt auch keinen „Befund“, dass es „in erster Linie das CO2 ist, das hinter dem Erwärmungstrend steckt, und nicht die Sonne“. Eher im Gegenteil. Die anfängliche Erwärmung aus der Kleinen Eiszeit kann nicht durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursacht worden sein, dafür waren unsere CO2-Freisetzungen damals viel zu klein. Und hinsichtlich der Erwärmung Ende des letzten Jahrhunderts gibt es keinen „Befund“, sondern nur Meinungen. Vahrenholt und Lüning stellen zu recht die Frage, warum es diesmal unbedingt fast ausschließlich eine völlig andere Ursache gewesen sein soll, wo doch die prinzipielle Wirksamkeit der „früheren“ Ursachen evident ist und viele Indizien dafür sprechen, dass diese Ursachen auch bei der letzten Erwärmung wieder gleich gewirkt haben. Im Buch sind zahlreiche Indizien aufgeführt. Und auch die Entwicklung in diesem Jahrhundert kann man, wie im Buch dargelegt, mit einem Fortwirken der „früheren“ Ursachen recht gut erklären, mit dem Treibhauseffekt aber überhaupt nicht. Auch das sollte meines Erachtens in einer Rezension nicht fehlen.

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Bewertung von eckardt2 aus Borsdorf am 20.02.2012   ausgezeichnet
Nicht Herr Vahrenholt verursacht den Gegenwind gegen Klimaaktivisten und besonders schlaue Zeitgenossen, die unkritisch und - wahrscheinlich - ohne fundierte wisenschaftliche Sachkenntnis "Bauchgefühl" widergeben.
Das Buch ist Anlass, nicht Ursache!
Warum bezweifeln immer mehr seriöse Wissenschaftler das Primat des anthropogen veraursachten Klimawandels ?
Weil es das CO2 allein nicht sein kann, das Eis - und Warmzeiten verursacht:
Muss man nicht zweifeln, wenn man erfährt, dass die Erderwärmung des letzten Jahhunderts (0,7 Grad C) zur einen Hälfte vor 1940 und zur anderen nach 1970 zustande kam ?
Dass trotz enormer Steigerung des CO2 - Ausstoßes in den letzten Jahren eine Temperarturerhöhung nicht stattfand ?
Dass die Eisbohrkerne (Festlandeis) ergaben: Die Co2- Konzentration stieg in der Erdgeschichte nach einer Erwärmung. CO2 war also bisher nicht Ursache, sondern Wirkung.

Das soll alles nicht gelten, weil wir uns eine schöne Gutmenschenideologie erdacht haben, die uns ermächtigt, der Natur eine Temperaturobergrenze zu befehlen ?
Mäßigung ist angesagt, und Gelassenheit.

Sparen war von jeher eine menschliche Tugend, die gilt auch heute.
Aber bitte keine dumme Politik aufgrund fehlender, sicherer Erkenntnisse!
Photovoltaikanwendung, um CO2 zu mindern und verfügbaren Strom zu haben, ist einfältig und unwirksam. Diese Technologie spart nicht, sie vernichtet und verärgert.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • am 21.02.2012
    Ein guter Kommentar! Dennoch scheinen mir Aktivisten und Kritiker sich hier nicht viel zu schenken.
    Der Prozess, wie seitens der Klimaaktivisten Theorien zu Wahrheiten erhoben werden (und ich bin …mehr

    (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von wolf43 aus HL am 20.02.2012   ausgezeichnet
Dringend notwendiger Anstoß zu einer ergebnisoffen Klimadiskussion

In Anbetracht von Zielsetzung und Anspruch des Buches finde ich es außerordentlich gut lesbar und klar gegliedert. Zu der guten Lesbarkeit trägt auch die blaue Schriftfarbe bei Überschriften und Erläuterungen zu den über 80 durchgehend mehrfarbig und hervorragend gestalteten Bildern und Grafiken mit bei. Das Buch besitzt ein umfangreiches Literatur- und Quellenverzeichnis und ein fast 5-seitiges Glossar mit den wichtigsten Begriffen und Akronymen. Zudem werden immer wieder auch Fachbegriffe leicht verständlich in Fußnoten erläutert. Ich persönlich hätte mir noch ein Register gewünscht, um später gezielt bestimmte Begriffe in Text aufsuchen zu können.

Das erste Kapitel gibt einen Einblick in die Gründe, die Anlass für dieses Buch waren und was seine Zielsetzung ist. Es gilt zu überdenken, dass im Auswahlverfahren des IPCC (Weltklimarat) Forschungsergebnisse, die nicht die CO2-Hypothese stützen oder ihr gar zuwiderlaufen, kaum oder gar nicht berücksichtigt werden. Im zweiten Kapitel erhält der Leser einen Gesamtüberblick.
Die Kernthese wird im dritten Kapitel “Die pulsierende Sonne“ ausführlich und kenntnisreich behandelt. Es ist für jeden Klimainteressierten, der sich eine offene Diskussion aller möglichen Ursachen für Klimaeinflüsse und Klimaänderungen wünscht, eine in dieser Form wohl noch nie so gelesene Übersicht über solare und Klimazyklen. An Hand der präzisen, vergleichenden Grafiken werden die Korrelationen eindrucksvoll verdeutlicht, die Wissenschaftler über Klima-Proxis gefunden haben.

In Gastbeiträgen behandeln vier Wissenschaftler, die im IPCC-Prozess weitgehend ignoriert werden (Svensmark, Shavif, Scafetta und Weber) Details ihrer Forschungen.

Wichtig ist, dass die solaren Zyklen mit der veränderlichen Aktivität unseres Zentralgestirns steuernd Einfluss auf die kosmische Strahlung nehmen. Letztere kann dann wie Svensmark zeigte zur Bildung von Aerosolen führen. Aus diesen können dann Wolken entstehen und zwar in dem Bereich der Atmosphäre, wo sie für die Erde kühlend wirken.

Ebenso wichtig ist die Behandlung der internen ozeanischen Oszillationssysteme und die (vielfach noch nicht verstandenen) Klimaverstärker. Diese können somit nur bedingt in die Globalen Zirkulationsmodelle einfließen. Es zeigt sich auch hier: The science is not settled!
Die Autoren üben deutliche Kritik am IPCC, die teilweise auch ausgesprochen scharf ist. Diese Kritik könnte meines Erachtens wegen der stets verbreiteten Behauptung, dass es sich um die weltbesten Experten auf diesen Gebieten handelt, durchaus noch drastischer ausfallen, da die Verflechtung vieler mit Greenpeace und dem WWF nachgewiesen wurde.

In Kapitel 8 wird auf die politische Dimension eingegangen. Das Schlusskapitel behandelt die neue Energie-Agenda.

Die Autoren sind beide Wissenschaftler, Lüning Geologe und Vahrenholt Chemiker, und haben sich ganz offensichtlich durch intensive Diskussionen mit Forschern beider „Seiten" einen hohen Kenntnisstand erworben, um ihre Position fundiert vertreten zu können. Insofern ist es wichtig, dass hier mit Fritz Vahrenholt eine bekannte Persönlichkeit mit internationalem Standing als Autor auftritt, der Kenntnis auf Energiesektor besitzt, der Erfahrung in der Umweltpolitik hat und dazu durch Tätigkeit als Reviewer am AR4, dem Weltklimabericht 2007 des IPCC auch einen gewissen Einblick in die Arbeit des IPCC erhalten hat.
Insgesamt finde ich das Buch außerordentlich lesenswert. Das Werk ist eine Bereicherung, um endlich zu einer ergebnisoffenen und ideologiefreien Diskussion in der Klimafrage zu kommen. Die Frage ist, ob sie zugelassen wird. Das Klimaestablishment schlägt schon zurück!

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 19.02.2012   ausgezeichnet
Der Angstmacher Klimakatastrophe-CO2 hat 2 Komponenten. Die erste, die wirtschaftspolitische - die das IPCC auftragsgemäss zu konstruieren und durchzusetzen hatte - und die wissenschaftliche. Die Autoren nahmen sich als Wissenschaftler Teil 2 vor. Ich las kein besseres Buch unter den Vielen, das mit der Angstmache von Millionen via CO2 aufräumt. Ihnen, den Autoren sei gedankt.
Ich selbst nahm mir die erste Komponente, die wirtschaftspolitische, und damit die Beantwortungen der Fragen vor: "Wer hat wann, wem, wozu und für wen den Auftrag erteilt, ein IPCC, einen Weltklimarat zu installieren?" Als Mitgeburtshelfer und so genannter Insider schrieb ich Teile meiner nicht ungefährlichen Erinerungen in dem Wirtschaftskrimi "Die Lüge der Klimakatastrophe -- und wie der Staat uns damit ausbeutet" auf. Dieser Wirtschaftskrimi
zusammen mit den Beweisführung des Buches "Die Kalte Sonne" sollten es fertigbringen, dass man in Deutschland wieder anfangen kann, ohne CO2-nightmare durchzuschlafen.
Hartmut Bachmann

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Bewertung von enzo aus Tegernsee am 19.02.2012   ausgezeichnet
Blasphemie! Die Argumentation des allein seligmachenden Weltklimarates IPCC wird hier in Frage gestellt! Auf den Scheiterhaufen mit Vahrenholt und Lüning, wo bleibt die grüne Inquisition? (Ironie off)
Ja dieses Buch war überfällig und jeder der Zweifel an den politisch korrekten Aussagen der weltweiten Klimamafia hat, der sollte es lesen. Vahrenholt und Lüning stellen die klimasensitive Wirkung von CO2 nicht in Frage. Aber sie zeigen auf, dass die Sonne der Ofen ist, der unseren Planeten lebensfähig macht. Und die Sonne unterliegt in ihrer Strahlkraft Schwankungen, die unser Klima massgeblich beeinflussen. C02 und andere "Klimagase" werden wieder eingeordnet und müssen sich kleinlaut in die hinteren Reihen der klimasteuernden Parameter verkriechen. Das Buch ist unterhaltsam und allgemeinverständlich geschrieben, es stellt nur den vom IPCC verdrehten Sachverhalt wieder gerade. Leider kann man vebohrte Klimakatastrophengläubige nicht durch sachlich schlüssige Argumentation von ihrem CO2-Wahn abbringen. Steter Tropfen hölt den Stein und dieses Buch wird die Grundfesten der Klimareligion mächtig erschüttern.

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Bewertung von Dipl.-Ing P Gosselin aus Quakenbrück am 19.02.2012   ausgezeichnet
Längst überfällig! Schluß mit Denkverbot!
Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Exzellent! Ich stimme Prof. Vahrenholt und Dr. Lüning 100% zu. Viele Faktoren beeinflussen unser Klima - und nicht nur Spurengas CO2. Das Buch beinhaltet viele von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, welche man in den Medien nie erfährt.
Sehr verständlich - mit über 80 Grafiken.
I hope this book gets published in English!

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Bewertung von Argus aus Potsdam am 19.02.2012   ausgezeichnet
Das Vahrenholt/Lüning Buch ist nicht das erste skeptische Buch zum Thema Klima, aber mit Abstand das bisher wichtigste. Nicht nur deswegen, weil es sachlich, methodisch klar, gut lesbar und einwandfrei, all die Mängel der gängigen Klimathese von der kommenden menschgemachten Klimaktastrophe auflistet, sondern weil es belegt, dass - wie immer in den vergangen Zeiten auch- unser Klima maßgeblich von der Sonne- ebenso direkt, wie indirekt beeinflusst wird. Für den Menschen und seinen dazu im Vergleich extrem geringen Energieeintrag, sowie ebenso geringen CO2 Anteil an den Emissionen, bleibt da kaum Platz. Jedenfalls zu wenig, um überhaupt meßbar zu sein. Das ist ja auch das Hauptproblem des IPCC, der mangelnde Nachweis durch Beobachtungen. Daran ändern auch die vielfältigen Klima-Computermodelle nichts, die nachdrücklich das anthropogene CO2 als Hauptantrieb enthalten und den solaren Einfluss - übrigens als einzigen natürlichen Einfluss- auf das Klima nur mit mickrigen 0,12 W/m2 enthalten. Die vielfältigen Einwirkungen der solaren infraroten Strahlung, der Magnetfelder, des Sonnenwindes etc. bleiben völlig außen vor. Der Wasserdampf - stärkstes Forcing überhaupt- ist als eigenes Forcings gar nicht erst enthalten. (Quelle IPCC AR4 Summary for Policy Makers: SPM 2). Das ist in etwa so, als ob sich die IPCC Forscher eine lichtundurchlässige Schlafmaske übergezogen hätten, in einen hell erleuchteten Raum gingen und sich wunderten, dass es um sie dunkel ist.
Das haben Vahrnholt/Lüning beendet, indem sie Licht in das Dunkel brachten. Ein Tolles, wichtiges Buch.

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Bewertung von Bücherwurm aus Frankfurt am 07.02.2012   schlecht
Ich habe einen Blick reingeworfen - wenn auch mit Wiederwillen.

Es ist erstaunlich, dass solche Zeilen verlegt werden. Das ist Propaganda auf schmutzigstem Niveau. Aber andererseits überrascht es auch nicht, dass der Vorstand eines Unternehmens, das vor einem Kinderfilm im Kino behauptet, die Kinder könnten diesen Film nur sehen, weil es Atomstrom gibt, zu solchen Mitteln greift.

Wer wirklich fundiertes Wissen lesen und begreifen möchte, dem empfehle ich "Ökolution 4.0 - Wirtschaftliche und gesellschaftliche Imperative in Zeiten ökologischer und ökonomischer Krisen".

Das beste Buch, das ich bisher zu diesen Themen gelesen habe.

Es gibt 4 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Michael aus Hessen am 08.02.2012
    Das ist keine sachliche Bewertung sondern nur eine pauschale Beschimpfung des Autors, ohne daß man inhaltlich etwas erfährt.

    (Inhalt anstößig?)
  • Bücherwurm aus Frankfurt am 10.02.2012
    Stimmt fast. Nicht der Autor in Person, sondern die Praktiken dieser Propaganda und anderer werden kritisiert. Und deswegen heißt dieser Vorgang auch Bewertung. Eine Inhaltsangabe findet sich unter …mehr

    (Inhalt anstößig?)
  • wolf43 aus HL am 20.02.2012
    @ Bücherwurm: Nichts, oder fast nichts gelesen und noch weniger verstanden. Die Werbung für das Buch Ökolution wird höchstens bei Leuten Erfolg haben, die sich wie sie offensichtlich auch, nach …mehr

    (Inhalt anstößig?)
  • Bücherwurm aus Frankfurt am 21.02.2012
    Ich merje die Liste derer, die frei gesprochen werden wollen, ist länger, als ich befürchtet hatte. Traurig, traurig...

    (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von AntiFritz aus Nürnberg am 25.12.2011   schlecht
Das Buch ist noch nicht erschienen, jedoch ist der Titel vielsagend. Fritz Vahrenholt, ist befürworter der Atomindustrie, beschimpft in seinem Spiegel Bericht Leute als Ökochonder. Weiß nicht, wieviele Vorstands- und Aufsichtsratsposten er inne hat, jedoch versucht er noch mehr Geld mit Sci-Fi Romanen zu verdienen, indem er die Menschen davon versucht zu überzeugen, dass nur die Sonne am Klimawandel schuld hat.

Danke, aber wissenschaftlich fundierte Berichte finde ich anderswo, nicht in seinen Büchern.

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Joachim aus Esslingen am 07.02.2012
    Dass AntiFritz schon vor Erscheinen des Buches weiß, dass der Inhalt wissenschaftlich nicht haltbar ist, zeigt, wie ideologisch verblendet die Diskussion geführt wird.

    Die Autoren von "Die kalte …mehr

    (Inhalt anstößig?)
  • wolf43 aus HL am 03.03.2012
    @AntiFritz: Ich möchte in ihrem Fall einmal Orson Welles zitieren:

    „Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“

    (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 08.03.2012   ausgezeichnet
Zu „Nichts Neues unter der Sonne“ von Ulf von Rauchhaupt, 12.02.2012:
Ja, Fritz Vahrenholt ist Partei. Er hat sich einen Namen als Vorreiter des Umweltschutzes und Klimaschutzes gemacht, sein Geld hat er mit regenerativen Energien verdient. Aus dieser Parteistellung ist er jetzt ausgebrochen. Mögen alte Freunde ihn beschimpft, er hat seine Meinung zum Klimaproblem geändert und dieses auch öffentlich ausgesprochen. Gäbe es nur mehr solche Menschen!
„Hausaufgaben gemacht“, bestätigt von Rauchhaupt den Autoren. Aber natürlich einseitig, die gezeigten Diagramme untermauern die Aussagen des Buches und nicht das Gegenteil! Ist das nicht gerade ihr Zweck? Solange keine Fehler aufgezeigt werden, müssen die Aussagen der Diagramme akzeptiert werden.
Hockeystick-Kurve: Diese sollte nach dem Willen des IPCC unter anderem zeigen, dass es kein mittelalterliches Klimaoptimum und keine Kleine Eiszeit gegeben hat. Sie war der Kronzeuge für den menschengemachten Klimawandel, ist aber als Rohrkrepierer zerplatzt. Es geht nicht um Verfehlungen Einzelner, es geht um den gesamten Umgang der „etablierten Klimawissenschaft“ mit Kritik. Selektive Datenauswahl, Verweigerung der Weitergabe von Grunddaten, die zur Überprüfung notwendig sind, fehlerhafte Statistikprogramme, die immer Hockeystick-Kurven erzeugen, nicht deklarierte Vermischung unterschiedlicher Datensätze und andere Vorwürfe stehen im Raum, die alle bis heute nicht aufgeklärt wurden. Und jetzt heißt es wieder, die Kleine Eiszeit wäre nicht global gewesen, sondern nur eng begrenzt und regional. Solange die grundlegenden Kritikpunkte nicht aufgeklärt werden, ist solchen Aussagen mit größter Vorsicht zu begegnen.
„Insgesamt muss man schon fest an die Korrelation von Sonne und globalem Klima glauben, um sie in den Daten zu sehen“, sagt von Rauchhaupt. Die Diagramme im Buch zeigen diese Korrelation sehr klar. Bitte Fehler aufzeigen, oder die Korrelation akzeptieren.
„Was indes der Klimarat dem Gegen-IPCC Vahrenholt&Lüning voraushat, ist ein physikalischer Mechanismus“, heißt es weiter. Klingt gut, stimmt aber nicht. In beiden Fällen gibt es einen Grundeffekt (prinzipieller Treibhauseffekt bzw. verstärkte Sonnenaktivität), der physikalisch gut verstanden wird, aber weder die früheren, noch die potentiell vom Menschen verursachten Klimaänderungen erklären kann. Dafür ist der Effekt in beiden Fällen viel zu klein. Sowohl die natürlich verursachten, als auch die potentiell vom Menschen verursachten Klimaänderungen kann man nur erklären, wenn man jeweils massive Verstärkungseffekte annimmt (über Wasserdampf und Wolken beim Treibhauseffekt, über UV-Strahlen, Magnetfeld und kosmische Strahlen bei der Sonne). Beide Verstärkungsmechanismen werden physikalisch nicht gut verstanden und können erst recht nicht gesichert quantifiziert werden. Dazu sind weitere Versuche erforderlich. Das wird ausführlich im Buch beschrieben. Es gibt auch keinen „Befund“, dass es „in erster Linie das CO2 ist, das hinter dem Erwärmungstrend steckt, und nicht die Sonne“. Eher im Gegenteil. Die anfängliche Erwärmung aus der Kleinen Eiszeit kann nicht durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursacht worden sein, dafür waren unsere CO2-Freisetzungen damals viel zu klein. Und hinsichtlich der Erwärmung Ende des letzten Jahrhunderts gibt es keinen „Befund“, sondern nur Meinungen. Vahrenholt und Lüning stellen zu recht die Frage, warum es diesmal unbedingt fast ausschließlich eine völlig andere Ursache gewesen sein soll, wo doch die prinzipielle Wirksamkeit der „früheren“ Ursachen evident ist und viele Indizien dafür sprechen, dass diese Ursachen auch bei der letzten Erwärmung wieder gleich gewirkt haben. Im Buch sind zahlreiche Indizien aufgeführt. Und auch die Entwicklung in diesem Jahrhundert kann man, wie im Buch dargelegt, mit einem Fortwirken der „früheren“ Ursachen recht gut erklären, mit dem Treibhauseffekt aber überhaupt nicht. Auch das sollte meines Erachtens in einer Rezension nicht fehlen.

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Nicht Herr Vahrenholt verursacht den Gegenwind gegen Klimaaktivisten und besonders schlaue Zeitgenossen, die unkritisch und - wahrscheinlich - ohne fundierte wisenschaftliche Sachkenntnis "Bauchgefühl" widergeben.
Das Buch ist Anlass, nicht Ursache!
Warum bezweifeln immer mehr seriöse Wissenschaftler das Primat des anthropogen veraursachten Klimawandels ?
Weil es das CO2 allein nicht sein kann, das Eis - und Warmzeiten verursacht:
Muss man nicht zweifeln, wenn man erfährt, dass die Erderwärmung des letzten Jahhunderts (0,7 Grad C) zur einen Hälfte vor 1940 und zur anderen nach 1970 zustande kam ?
Dass trotz enormer Steigerung des CO2 - Ausstoßes in den letzten Jahren eine Temperarturerhöhung nicht stattfand ?
Dass die Eisbohrkerne (Festlandeis) ergaben: Die Co2- Konzentration stieg in der Erdgeschichte nach einer Erwärmung. CO2 war also bisher nicht Ursache, sondern Wirkung.

Das soll alles nicht gelten, weil wir uns eine schöne Gutmenschenideologie erdacht haben, die uns ermächtigt, der Natur eine Temperaturobergrenze zu befehlen ?
Mäßigung ist angesagt, und Gelassenheit.

Sparen war von jeher eine menschliche Tugend, die gilt auch heute.
Aber bitte keine dumme Politik aufgrund fehlender, sicherer Erkenntnisse!
Photovoltaikanwendung, um CO2 zu mindern und verfügbaren Strom zu haben, ist einfältig und unwirksam. Diese Technologie spart nicht, sie vernichtet und verärgert.

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  • am 21.02.2012
    Ein guter Kommentar! Dennoch scheinen mir Aktivisten und Kritiker sich hier nicht viel zu schenken.
    Der Prozess, wie seitens der Klimaaktivisten Theorien zu Wahrheiten erhoben werden (und ich bin …mehr

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Dringend notwendiger Anstoß zu einer ergebnisoffen Klimadiskussion

In Anbetracht von Zielsetzung und Anspruch des Buches finde ich es außerordentlich gut lesbar und klar gegliedert. Zu der guten Lesbarkeit trägt auch die blaue Schriftfarbe bei Überschriften und Erläuterungen zu den über 80 durchgehend mehrfarbig und hervorragend gestalteten Bildern und Grafiken mit bei. Das Buch besitzt ein umfangreiches Literatur- und Quellenverzeichnis und ein fast 5-seitiges Glossar mit den wichtigsten Begriffen und Akronymen. Zudem werden immer wieder auch Fachbegriffe leicht verständlich in Fußnoten erläutert. Ich persönlich hätte mir noch ein Register gewünscht, um später gezielt bestimmte Begriffe in Text aufsuchen zu können.

Das erste Kapitel gibt einen Einblick in die Gründe, die Anlass für dieses Buch waren und was seine Zielsetzung ist. Es gilt zu überdenken, dass im Auswahlverfahren des IPCC (Weltklimarat) Forschungsergebnisse, die nicht die CO2-Hypothese stützen oder ihr gar zuwiderlaufen, kaum oder gar nicht berücksichtigt werden. Im zweiten Kapitel erhält der Leser einen Gesamtüberblick.
Die Kernthese wird im dritten Kapitel “Die pulsierende Sonne“ ausführlich und kenntnisreich behandelt. Es ist für jeden Klimainteressierten, der sich eine offene Diskussion aller möglichen Ursachen für Klimaeinflüsse und Klimaänderungen wünscht, eine in dieser Form wohl noch nie so gelesene Übersicht über solare und Klimazyklen. An Hand der präzisen, vergleichenden Grafiken werden die Korrelationen eindrucksvoll verdeutlicht, die Wissenschaftler über Klima-Proxis gefunden haben.

In Gastbeiträgen behandeln vier Wissenschaftler, die im IPCC-Prozess weitgehend ignoriert werden (Svensmark, Shavif, Scafetta und Weber) Details ihrer Forschungen.

Wichtig ist, dass die solaren Zyklen mit der veränderlichen Aktivität unseres Zentralgestirns steuernd Einfluss auf die kosmische Strahlung nehmen. Letztere kann dann wie Svensmark zeigte zur Bildung von Aerosolen führen. Aus diesen können dann Wolken entstehen und zwar in dem Bereich der Atmosphäre, wo sie für die Erde kühlend wirken.

Ebenso wichtig ist die Behandlung der internen ozeanischen Oszillationssysteme und die (vielfach noch nicht verstandenen) Klimaverstärker. Diese können somit nur bedingt in die Globalen Zirkulationsmodelle einfließen. Es zeigt sich auch hier: The science is not settled!
Die Autoren üben deutliche Kritik am IPCC, die teilweise auch ausgesprochen scharf ist. Diese Kritik könnte meines Erachtens wegen der stets verbreiteten Behauptung, dass es sich um die weltbesten Experten auf diesen Gebieten handelt, durchaus noch drastischer ausfallen, da die Verflechtung vieler mit Greenpeace und dem WWF nachgewiesen wurde.

In Kapitel 8 wird auf die politische Dimension eingegangen. Das Schlusskapitel behandelt die neue Energie-Agenda.

Die Autoren sind beide Wissenschaftler, Lüning Geologe und Vahrenholt Chemiker, und haben sich ganz offensichtlich durch intensive Diskussionen mit Forschern beider „Seiten" einen hohen Kenntnisstand erworben, um ihre Position fundiert vertreten zu können. Insofern ist es wichtig, dass hier mit Fritz Vahrenholt eine bekannte Persönlichkeit mit internationalem Standing als Autor auftritt, der Kenntnis auf Energiesektor besitzt, der Erfahrung in der Umweltpolitik hat und dazu durch Tätigkeit als Reviewer am AR4, dem Weltklimabericht 2007 des IPCC auch einen gewissen Einblick in die Arbeit des IPCC erhalten hat.
Insgesamt finde ich das Buch außerordentlich lesenswert. Das Werk ist eine Bereicherung, um endlich zu einer ergebnisoffenen und ideologiefreien Diskussion in der Klimafrage zu kommen. Die Frage ist, ob sie zugelassen wird. Das Klimaestablishment schlägt schon zurück!

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 19.02.2012   ausgezeichnet
Der Angstmacher Klimakatastrophe-CO2 hat 2 Komponenten. Die erste, die wirtschaftspolitische - die das IPCC auftragsgemäss zu konstruieren und durchzusetzen hatte - und die wissenschaftliche. Die Autoren nahmen sich als Wissenschaftler Teil 2 vor. Ich las kein besseres Buch unter den Vielen, das mit der Angstmache von Millionen via CO2 aufräumt. Ihnen, den Autoren sei gedankt.
Ich selbst nahm mir die erste Komponente, die wirtschaftspolitische, und damit die Beantwortungen der Fragen vor: "Wer hat wann, wem, wozu und für wen den Auftrag erteilt, ein IPCC, einen Weltklimarat zu installieren?" Als Mitgeburtshelfer und so genannter Insider schrieb ich Teile meiner nicht ungefährlichen Erinerungen in dem Wirtschaftskrimi "Die Lüge der Klimakatastrophe -- und wie der Staat uns damit ausbeutet" auf. Dieser Wirtschaftskrimi
zusammen mit den Beweisführung des Buches "Die Kalte Sonne" sollten es fertigbringen, dass man in Deutschland wieder anfangen kann, ohne CO2-nightmare durchzuschlafen.
Hartmut Bachmann

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Bewertung von enzo aus Tegernsee am 19.02.2012   ausgezeichnet
Blasphemie! Die Argumentation des allein seligmachenden Weltklimarates IPCC wird hier in Frage gestellt! Auf den Scheiterhaufen mit Vahrenholt und Lüning, wo bleibt die grüne Inquisition? (Ironie off)
Ja dieses Buch war überfällig und jeder der Zweifel an den politisch korrekten Aussagen der weltweiten Klimamafia hat, der sollte es lesen. Vahrenholt und Lüning stellen die klimasensitive Wirkung von CO2 nicht in Frage. Aber sie zeigen auf, dass die Sonne der Ofen ist, der unseren Planeten lebensfähig macht. Und die Sonne unterliegt in ihrer Strahlkraft Schwankungen, die unser Klima massgeblich beeinflussen. C02 und andere "Klimagase" werden wieder eingeordnet und müssen sich kleinlaut in die hinteren Reihen der klimasteuernden Parameter verkriechen. Das Buch ist unterhaltsam und allgemeinverständlich geschrieben, es stellt nur den vom IPCC verdrehten Sachverhalt wieder gerade. Leider kann man vebohrte Klimakatastrophengläubige nicht durch sachlich schlüssige Argumentation von ihrem CO2-Wahn abbringen. Steter Tropfen hölt den Stein und dieses Buch wird die Grundfesten der Klimareligion mächtig erschüttern.

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Bewertung von Dipl.-Ing P Gosselin aus Quakenbrück am 19.02.2012   ausgezeichnet
Längst überfällig! Schluß mit Denkverbot!
Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Exzellent! Ich stimme Prof. Vahrenholt und Dr. Lüning 100% zu. Viele Faktoren beeinflussen unser Klima - und nicht nur Spurengas CO2. Das Buch beinhaltet viele von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, welche man in den Medien nie erfährt.
Sehr verständlich - mit über 80 Grafiken.
I hope this book gets published in English!

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Bewertung von Argus aus Potsdam am 19.02.2012   ausgezeichnet
Das Vahrenholt/Lüning Buch ist nicht das erste skeptische Buch zum Thema Klima, aber mit Abstand das bisher wichtigste. Nicht nur deswegen, weil es sachlich, methodisch klar, gut lesbar und einwandfrei, all die Mängel der gängigen Klimathese von der kommenden menschgemachten Klimaktastrophe auflistet, sondern weil es belegt, dass - wie immer in den vergangen Zeiten auch- unser Klima maßgeblich von der Sonne- ebenso direkt, wie indirekt beeinflusst wird. Für den Menschen und seinen dazu im Vergleich extrem geringen Energieeintrag, sowie ebenso geringen CO2 Anteil an den Emissionen, bleibt da kaum Platz. Jedenfalls zu wenig, um überhaupt meßbar zu sein. Das ist ja auch das Hauptproblem des IPCC, der mangelnde Nachweis durch Beobachtungen. Daran ändern auch die vielfältigen Klima-Computermodelle nichts, die nachdrücklich das anthropogene CO2 als Hauptantrieb enthalten und den solaren Einfluss - übrigens als einzigen natürlichen Einfluss- auf das Klima nur mit mickrigen 0,12 W/m2 enthalten. Die vielfältigen Einwirkungen der solaren infraroten Strahlung, der Magnetfelder, des Sonnenwindes etc. bleiben völlig außen vor. Der Wasserdampf - stärkstes Forcing überhaupt- ist als eigenes Forcings gar nicht erst enthalten. (Quelle IPCC AR4 Summary for Policy Makers: SPM 2). Das ist in etwa so, als ob sich die IPCC Forscher eine lichtundurchlässige Schlafmaske übergezogen hätten, in einen hell erleuchteten Raum gingen und sich wunderten, dass es um sie dunkel ist.
Das haben Vahrnholt/Lüning beendet, indem sie Licht in das Dunkel brachten. Ein Tolles, wichtiges Buch.

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Bewertung von Bücherwurm aus Frankfurt am 07.02.2012   schlecht
Ich habe einen Blick reingeworfen - wenn auch mit Wiederwillen.

Es ist erstaunlich, dass solche Zeilen verlegt werden. Das ist Propaganda auf schmutzigstem Niveau. Aber andererseits überrascht es auch nicht, dass der Vorstand eines Unternehmens, das vor einem Kinderfilm im Kino behauptet, die Kinder könnten diesen Film nur sehen, weil es Atomstrom gibt, zu solchen Mitteln greift.

Wer wirklich fundiertes Wissen lesen und begreifen möchte, dem empfehle ich "Ökolution 4.0 - Wirtschaftliche und gesellschaftliche Imperative in Zeiten ökologischer und ökonomischer Krisen".

Das beste Buch, das ich bisher zu diesen Themen gelesen habe.

Es gibt 4 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Michael aus Hessen am 08.02.2012
    Das ist keine sachliche Bewertung sondern nur eine pauschale Beschimpfung des Autors, ohne daß man inhaltlich etwas erfährt.

    (Inhalt anstößig?)
  • Bücherwurm aus Frankfurt am 10.02.2012
    Stimmt fast. Nicht der Autor in Person, sondern die Praktiken dieser Propaganda und anderer werden kritisiert. Und deswegen heißt dieser Vorgang auch Bewertung. Eine Inhaltsangabe findet sich unter …mehr

    (Inhalt anstößig?)
  • wolf43 aus HL am 20.02.2012
    @ Bücherwurm: Nichts, oder fast nichts gelesen und noch weniger verstanden. Die Werbung für das Buch Ökolution wird höchstens bei Leuten Erfolg haben, die sich wie sie offensichtlich auch, nach …mehr

    (Inhalt anstößig?)
  • Bücherwurm aus Frankfurt am 21.02.2012
    Ich merje die Liste derer, die frei gesprochen werden wollen, ist länger, als ich befürchtet hatte. Traurig, traurig...

    (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von AntiFritz aus Nürnberg am 25.12.2011   schlecht
Das Buch ist noch nicht erschienen, jedoch ist der Titel vielsagend. Fritz Vahrenholt, ist befürworter der Atomindustrie, beschimpft in seinem Spiegel Bericht Leute als Ökochonder. Weiß nicht, wieviele Vorstands- und Aufsichtsratsposten er inne hat, jedoch versucht er noch mehr Geld mit Sci-Fi Romanen zu verdienen, indem er die Menschen davon versucht zu überzeugen, dass nur die Sonne am Klimawandel schuld hat.

Danke, aber wissenschaftlich fundierte Berichte finde ich anderswo, nicht in seinen Büchern.

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Joachim aus Esslingen am 07.02.2012
    Dass AntiFritz schon vor Erscheinen des Buches weiß, dass der Inhalt wissenschaftlich nicht haltbar ist, zeigt, wie ideologisch verblendet die Diskussion geführt wird.

    Die Autoren von "Die kalte …mehr

    (Inhalt anstößig?)
  • wolf43 aus HL am 03.03.2012
    @AntiFritz: Ich möchte in ihrem Fall einmal Orson Welles zitieren:

    „Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“

    (Inhalt anstößig?)

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