
|
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands 15 ebmiles sammeln |
EUR 14,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
|
|
|
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Bretonische Verhältnisse / Kommissar Dupin Bd.1" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
|
Bewertung von Joschne aus Sittensen am 26.04.2013 |
|
|
Eine Krimi-Sternstunde für Frankreich-Fans Im malerischen Künstlerdorf Pont Aven wird an einem heißen Julimorgen der Besitzer des berühmtesten Hotels am Platz brutal erstochen aufgefunden. Kommissar Dupin, eingefleischter Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt, übernimmt den Fall und stößt in der bretonischen Sommeridylle auf ungeahnte Abgründe... Ein fesselnder Kriminalroman, durchzogen von hintergründigem Humor und so wunderbar stimmungsvoll, dass man sofort selbst durch die engen Gassen des Dorfes flanieren und die salzige Atlantikluft riechen möchte. Eine Krimisternstunde nicht nur für Frankreichfans! "Gerd Wameling verleiht dem Ganzen mit seinem sonoren Bass und viel unterschwelligem Humor die Entspanntheit eines Sommertags am Meer. Darauf einen Lambig de Bretagne!" Frankfurter Allgemeine Zeitung, Felicitas von Lovenberg ""Bretonische Verhältnisse" ist ein beschwingter Krimi, der zwar das Genre nicht neu erfindet, dafür aber voll von spritzigem französischem Lokalkolorit ist... spürt man beim Hören schnell die frische Brise der bretonischen Atlantikküste, kann förmlich die salzige Seeluft schmecken." WDR 4, Hörbuchtipp "Kommissar Dupins erster Fall dreht sich klug konstruiert um Morde im Kunstmilieu der Bretagne. Gerd Wameling veredelt ihn lesend zu einem neuen Maigret." HÖRZU "Auf der literarischen Landkarte des Verbrechens gibt es in dieser Saison einen Neuzugang: An der bretonischen Küste versucht der in Paris gestrauchelte Kommissar Dupin Fuß zu fassen Gerd Wameling ist der kongeniale Sprecher der Hörbuchversion." dpa " Ungewöhnlich spannend, voller Atmosphäre, mit einem grundsympathischen Ermittler, dessen Ecken und Kanten den Leser sofort für ihn einnehmen." Frankfurter Allgemeine Zeitung Jean-Luc Bannalec wurde 1967 in Brest geboren; sein Vater ist Bretone, seine Mutter Rheinländerin. Er arbeitet in Deutschland und Frankreich und lebt mit seiner Familie in beiden Ländern.Gerd Wameling, geboren 1948 in Paderborn, ging 1974 an die Schaubühne in Berlin, deren Ensemble er fast 20 Jahre angehörte. Er spielte in diversen Fernseh- und Kinoproduktionen und ist einer der beliebtesten und bekanntesten deutschen Hörbuchsprecher. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
|
Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013 |
|
|
Bretonischer Charme und ein kauziger Kommissar Kommissar Dupin wurde von Paris ins bretonische Concarneau strafversetzt. Er gibt sich große Mühe, Land und Leute kennen- und verstehen zu lernen. Doch nach wie vor ist er für die hiesigen Einwohner einfach nur " der Pariser " und wird es wohl auch bleiben. Umso schwieriger gestalten sich seine Ermittlungsversuche, denn die Bretonen sind Fremden gegenüber sehr zurückhaltend und verschlossen. Aber auch der kaffeesüchtige Dupin ist nicht gerade ein einfacher Zeitgenosse. Er neigt dazu , rasch aufzubrausen und hat einige Mühe, sich in dieser Hinsicht in den Griff zu kriegen. Seine Ermittlungsmethoden sind - besonders für seine Kollegen - auch recht eigenwillig. Seine gewonnenen Erkenntnisse während einer Ermittlung und die Gründe für sein Handeln offenbart er nur spärlich .Seine Mitarbeiter wissen jedoch , wie er zu nehmen ist und unterstützen ihn nach besten Kräften. So auch im aktuellen Fall. In dem benachbarten, malerischen Ort Port Aven, einer ehemaligen Künstlerkolonie, wurde ein 91jähriger Hotelbesitzer ermordet und Dupin wird mit der Klärung des Falles beauftragt. Wer bringt einen so betagten und angesehenen Mann um ? Dupin steht vor einer schwierigen Aufgabe. Langsam tastet er sich an den Fall heran . Doch nach kurzer Zeit gibt es einen weiteren Toten: den Sohn des Ermordeten .War es diesmal ein Unfall , vielleicht ein Selbstmord oder abermals ein Mord ? War es eventuell sogar derselbe Täter ? Die Vermutung liegt nahe. Dupins Intuition weist ihm schließlich den richtigen Weg und er kommt einer spektakulären Angelegenheit auf die Spur. Was für ein wunderbarer, ruhiger Krimi , der in seiner Art sehr an ähnliche Fälle von Kommissar Maigret , Chef de Police Bruno oder auch Brunetti und Co. erinnert. Auch wenn die Grundidee zu diesem Buch sicher nichts wesentlich Neues ist, mag ich solche Krimis, in denen die Handlung ohne Brutalität und ohne große Mengen Blut auskommt, sehr. Hier stehen vielmehr der Ermittler mit seinen Methoden , sowie Land und Leute im Vordergrund. Dupin ist - wie viele seiner Kollegen - sehr launisch und eigenwillig , ja fast schon ein wenig kauzig und trotzdem äußerst liebenswert und sympathisch und mit einem soliden Gerechtigkeitssinn ausgestattet. Auch seine Mitarbeiter sind individuelle Charaktere, als da sind : der eifrige Riwal, der zeitweise skeptische Kadeg und nicht zu vergessen, seine kompetente Sekretärin Nolwenn, die ihm immer mit Rat und Tat beiseite steht- auch und besonders wenn es um die Eigenheiten der Einheimischen geht . Die Beschreibung des kleinen, verträumten, malerischen Ortes und der Landschaft ist sehr stimmungsvoll und macht Lust auf einen Urlaub an der bretonischen Küste. Für Leser, die einen rasanten, spannungsreichen Krimi erwarten, ist dieses Buch sicher nicht so geeignet. Für alle, die es lieber ruhig und beschaulich mögen und auch eine gute Portion Lokalkolorit genießen möchten , ist dies sicher eine lesenswerte Empfehlung. Ich hoffe jedenfalls, dass Kommissar Dupin in Zukunft noch viele Fälle zu lösen hat. |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Philo aus Frankfurt am Main am 07.10.2012 | |
|
Schon das Cover zeigt typisch bretonische Verhältnisse. Die Pinien im Hintergrund, der Kirchturm, die Häuserzeile mit den typisch bretonischen Häusern mit den hohen schmalen Fenstern, die gegen Wind und Wetter mit hölzernen Fensterläden zu verschließen sind und deren Riegel vom Salz des Meeres immer verrostet sind, nah am Wasser gebaut, wo die Gezeiten den Lebensrhythmus der Menschen bestimmen. Wer Concarneau und Pont Aven kennt, weiß, genau so sieht es dort aus und die Bretonen sind vom Autor sehr authentisch beschrieben. Nun wird der Pariser Kommissar Dupin nach einigen Auseinandersetzungen in seinem bisherigen Wirkungskreis nach Concarneau versetzt und hat sich nach etwa 3 Jahren mit den "Bretonischen Verhältnissen" angefreundet und versieht mehr oder weniger unaufgeregt seinen Dienst. Jeden Tag beginnt er mit mehreren "petits cafés" in der Bar von Girard, so auch an diesem ereignisreichen 7. Juli. Ihm wird der Mord an einem über 90-jährigen Hotelbesitzer in Pont Aven gemeldet, dessen Aufklärung er nur deshalb übernehmen muß, weil der zuständige Kommissar von Pont Aven in Urlaub ist. Dupin hat seine eigenen Ermittlungsmethoden, die für seine Mitarbeiter Kadeg und Riwal nicht immer verständlich sind. Erkenntnisse behält Dupin gerne für sich und seine Mitarbeiter tappen im Dunklen. So sonderbar sein Vorgehen auch erscheinen mag, mit der ihm eigenen Sturköpfigkeit und Beharrlichkeit kommt er schließlich ans Ziel. Dem Leser erschließt sich das folgerichtige Handeln des Kommissars und so entwickelt sich doch eine gewisse Sympathie für den Protagonisten dieses Buches. Im Hotel Central, in dem der Mord geschah, war oft auch der Maler Gaugin zu Gast, und so geht es in diesem Buch auch um seine Bilder. Zur Aufklärung des Falles muß Dupin eine Kunstexpertin aus Brest zu Rate ziehen, die ihm sehr behilflich ist und ihm auch sonst sehr gut gefällt. Und da zu Ende des Buches ein neuerliches Treffen vereinbart wird, ist anzunehmen, daß mit einer Fortsetzung zu rechnen ist. Ich würde mich sehr darüber freuen. Das Buch hat mir sehr gefallen, sowohl der neue Kommissar Dupin, aber auch die Reise an die Küste der Bretagne nach Concarneau und Pont Aven, wo die Spuren des Malers Gaugin allgegenwärtig sind. |
0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Turu aus Iserlohn am 23.09.2012 | |
|
Mord in der Cité des peintres Pont Aven Jeder Kunstliebhaber, der schon einmal die Südküste der Bretagne bereist hat, kennt die malerischen Orte Concarneau und das für seine Künstlerkolonie des ausgehenden 19. Jahrhunderts bekannte Pont Aven. Hier lebten und arbeiteten große Maler wie Gauguin und hinterließen bis heute sichtbare Spuren. Mit großer Intensität und realistisch vermittelt der unter einem Pseudonym schreibende Jean-Luc Bannalec, ein Deutsch-Bretone, die poetische Atmosphäre dieser Region in seinem ersten Kriminalroman „Bretonische Verhältnisse“. Er macht den Leser mit der Landschaft und den verwinkelten Stadtbildern ebenso lebendig vertraut wie mit bretonischen Gewohnheiten und Eigenheiten wie Starrköpfigkeit, Wortkargheit und Bauernschläue. Ich kenne die Bretagne, daher folge ich ihm gerne durch die beschriebenen verwinkelten Straßen und Gässchen bis hin zu seinem Lieblingsplatz, einer roten Bank in einem verborgenen Winkel am Aven, wo er allein und in Ruhe über den Fall nachzudenken pflegt. Hier also muss Monsieur le Commissaire Dupin, ein vor zwei Jahren aus Paris strafversetzter Kommissar, ein sympathischer, wenn auch eigensinniger Vertreter seines Standes, in Vertretung seines Kollegen, der gerade Urlaub macht, zwei Morde aufklären. Seine Vorgesetzten und Kollegen haben es nicht immer leicht mit seiner Vorgehensweise im Alleingang, aber sie schätzen ihn. Und wenn er nicht genug Kaffee getrunken hat, kann er bärbeißig und ruppig mit seiner Umgebung umgehen. Was ist geschehen? Der 91 jährige Hotelbesitzer des Hotel Central in Pont Aven , Pierre-Louis Pennec, ein Kunstliebhaber und strenger Wahrer der Tradition, wurde mit vier Messerstichen ermordet in seinem Restaurant aufgefunden. Wer kann Interesse an dem Tod dieses alten Mannes haben? Nun muss man wissen, dass es sich bei dem Hotel Central um den oben genannten berühmten Künstlertreffpunkt des ausgehenden 19. Jahrhunderts handelt und dass der Verstorbene und dessen Mutter große Förderer der Künstler und deren Kunst gewesen waren. Die Wände des Restaurants schmücken daher zahlreiche Kopien berühmter Gemälde. Dupin und seine fleißigen Kollegen Kadeg und Riwal kommen bei ihren Ermittlungen kaum voran, da die zahlreichen Verdächtigen eisern schweigen. Hilfreich sind ihnen einzig der Arzt des Ermordeten und die Notarin, die dessen Testament aufgesetzt hat. Als in der zweiten Nacht nach dem Mord an Pierre-Louis Pennec in das Restaurant eingebrochen wird, ohne dass etwas gestohlen wird oder man irgendwelche Spuren entdecken kann, wird Dupin auf eine merkwürdige Gauguin-Kopie an der Wand aufmerksam. Zugleich wird ihm der Tod des ungeliebten Sohnes des alten Pennec gemeldet. Man hat ihn unterhalb der Klippen im Meer tot aufgefunden. War es Mord, Selbstmord oder ein Unfall? Mit Hilfe einer Kunstexpertin aus Brest, deren Rat Dupin immer wieder einholt, mit seinem kriminalistischen Spürsinn, gewissermaßen einem speziellen Bauchgefühl, seinem starrköpfigen Eigensinn und der fleißigen Recherchen seiner beiden Mitarbeiter, gelingt es ihm, diesen undurchsichtigen Fall innerhalb von 4 Tagen zu lösen. Der Roman ist spannend und liest sich wunderbar flüssig. Die Sprache ist stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig. Begriffe wie Stupendes, pittoresk oder ridikül finden sich zwar im Duden, wirken aber doch etwas fremd. Mir hat dieser Roman sehr gefallen. Er eignet sich bestens als Urlaubslektüre. Leser, die die Bretagne lieben und sich ein wenig dort auskennen, wird er nicht allein durch den vielsagenden Titel und sein gelungenes Cover in seinen Bann ziehen. Die Karte im Innenteil des Umschlags lädt geradezu ein zu einer Fahrt ins Finistère. |
|
| Bewertung von Rotweinalex aus Pinneberg am 24.08.2012 | |
|
Hier steht eigentlich weniger der Kriminal-Fall an sich im Vordergrund, sondern die zauberhafte Beschreibung der bretonischen Charaktere, sowie der ungemein gut beschriebenen Landschaft. Toll, leicht und locker zu lesen. Man möchte einfach seine Sachen packen und in diesen Zipfel von Frankreich fahren. Dies Buch zu lesen hat sich wirklich gelohnt. |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anyways aus greifswald am 23.08.2012 |
|
|
Das kleine Dorf Pont Aven liegt in der Bretagne direkt an der südlichen Atlantikküste und lebt hauptsächlich vom Fischfang und von seiner Vergangenheit. Eine Vergangenheit die jedes Jahr Heerscharen von Touristenanlocken. Im kleinen Pont Aven hat als Erster der berühmte Maler Gauguin zeitweise gelebt und gemalt, später folgten ihm seine „Schüler“ und andere gerade aufstrebenden Impressionisten und Expressionisten. Von dieser Geschichte lebt auch seit über hundert Jahren die Familie Pennec. Denn die Urgroßmutter beherbergte diesen später so berühmten Maler und seine Gleichgesinnten. Die Familie betreibt seit vielen Generationen ein kleines Hotel. Eines Morgens wird der derzeitige hochbetagte Enkel der Gründerin erstochen in seinem Hotelrestaurant aufgefunden. Da der zuständige Kommissar im Urlaub ist muss aus Concarneau der dortige Beamte sich zusammen mit seinen Leuten und der Polizei von Pont Aven um diesen Mordfall kümmern. Kommissar Dupin war eingefleischter Pariser bis er vor ein paar Jahren mit einigen seiner Charakterzügen den Pariser Obrigkeiten nicht mehr gefiel und in die Bretagne hochgelobt wurde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheint er sich aber mit Land und Leuten ausgesöhnt zu haben. Dieser Fall ist mehr als ungewöhnlich da der Ermordete nicht nur sehr alt sondern auch sterbenskrank war. Das gibt dem sehr eigenbrötlerischem agierenden Beamten Dupin stark zu denken. Kurz nach der Entdeckung der ersten Leiche gibt es eine zweite und Dupin gerät ziemlich unter Druck. Meine erste Assoziation mit dem Nachnamen des Kommissar Dupins, ließ mich sofort an den Meisterdetektiv Arsen Lupin denken, nicht an Maigret. Obwohl er tritt in keine von beiden Fußstapfen. Dieser Krimi ist geprägt von Dialogen und Landschaftsbeschreibungen, wobei letztere sehr gut gelungen sind und erstere schon nach dem ersten Viertel ermüden. Es sind eine Fülle an verschiedenen Personen die wiederum mit dem Kommissar „Gespräche“ führen. Leider ähneln sich die französischen Namen derart, so dass ich leider zwischendurch immer mal den roten Faden verlor. Die eigentliche Story ist interessant aber an der Umsetzung hapert es. Bei mir kam keine Spannung auf, eher im Gegenteil waren doch einige Dinge sehr vorhersehbar. Und zu guter Letzt muss ich auch die Figur des Ermittlers kritisieren, denn der agiert mir sehr unsympathisch. Ein Teamplayer ist er nicht eher im Gegenteil er ist nur am kritisieren seiner Kollegen und benutzt diese lediglich als Laufburschen. Alles in allem ein solider Krimi. |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anne60 aus verden am 12.08.2012 |
|
|
Als großer Bretagne-Fan war dieses Buch für mich ein Must-Have. Aber einzig die detaillierten Beschreibungen der Natur, der Orte und der kulinarischen Genüsse der Bretagne vermochten mich zu überzeugen. Liebevolle Beschreibungen dieses außergewöhnlichen Landstrichs zogen mich in den Bann und ich wurde zurückversetzt in viele wundervolle Urlaube. Aber das war es dann auch schon. Weder die wenig spannende Kriminalgeschichte, noch die handelnden Personen konnten das Interesse wirklich wach halten. Der immer nur schlecht gelaunte und ewig hungrige Kommissar, dessen Privatleben nun so gar nichts hergibt, blieb mir fremd und wenig sympathisch. Die anderen Personen wurden krampfhaft als mögliche Täter präsentiert, blieben aber auch total blass. Es machte keinen Spaß mitzuraten, wer denn wohl der Täter gewesen sein könnte, weil man dafür zu wenig in die Handlung eingeweiht wurde. Der missmutige Kommissar teilt seine Überlegungen mit niemanden, weder mit den Kollegen, noch mit dem Leser und dadurch bleibt man total außen vor und dieser Stil verdirbt einem das Krimi-Lesevergnügen. Einen zweiten Teil würde ich mir nicht kaufen! |
4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von melange aus Bonn am 24.07.2012 |
|
|
Gelungene Mischung Dieser Kriminalroman macht Appetit auf Urlaub in Franreichs Nordwesten. Zum Inhalt: Dupin wurde aus Paris in die Bretagne versetzt, weil er als Polizist ein unglückliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Großkopferten an den Tag legte. Doch auch sein neuer Wirkungsplatz ist nicht mörderfrei und Dupin muss ein Verbrechen aufklären, welches sich schon bald in ungeahnten monetären Dimensionen abspielt. Zum Cover: Durchwachsenes Wetter an der Küste - das passt sehr gut zur Stimmung des Romans. Mein Eindruck: Selten habe ich einen so spannenden Reiseführer bzw. einen mit so interessanten Umgebungsbeschreibungen gespickten Krimi gelesen. Diese Mischung überzeugt denjenigen, der Morde nicht mit allem Blutdurst ausgeführt sehen und gleichzeitig von einem farbenfroh und stimmig beschriebenen Personal unterhalten werden möchte. Das Eigenbrötlertum der Bretonen erschließt sich dem Leser auf eine ähnliche Art und Weise wie dem zugezogenen Kommissar. Kollegen und Bekannte weisen genug Charakterzüge auf, dass für eine Fortsetzung der Abenteuer Dupins Platz ist, dessen Privatleben wird zwar angerissen, aber noch nicht ausgeweidet. Schön auch die Seitenhiebe auf andere Ermittler der Literatur und ihre vielen Fehler, - herrlich selbstironisch der Hinweis, dass sich Dupin anders verhält als diese "Kunstfiguren". Fazit: Ein ausgewogenes Buch in jeder Beziehung. Das richtige Maß an Blut, Umgebung, Gefühl und Humor. 4 Sterne |
3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Oswessi aus Isenbüttel am 01.07.2012 | |
|
Eine federleichte Sommerlektüre, dessen Protagonisten man einfach ins Herz schließen muss. Als Bretagnekenner spürt man auch auf der heimischen Terrasse die frische Brise von Concarneau und bei Sonnenschein den kühlenden Schatten in den mittelalterlichen Gassen. Sehnsuchtsvolle Gedanken an den letzten Urlaub tauchen auf, der Wunsch, die Gauguin-Reproduktion im Wohnzimmer durch einen echten zu ersetzen. Sich Dupins Lächeln vorstellen, wenn man ihm stolz erklärt, wie man an den echten gekommen ist (lag völlig verstaubt auf einem Schrank im Schuppen hinterm Ferienhaus in Le Pouldu)...., Expertise von Professorin Marie Cassel. Halt! Die gibt es doch gar nicht! Oder doch? Schnell weiterlesen. |
5 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von tinabauer aus essingen am 12.04.2012 | |
|
Dupin ist endlich in der Bretone angekommen und hat sich gut eingelebt. Bei seinem dritten Cafe klingelt sein Handy und sein ach so verhasster Inspecteur ist dran und bittet ihn um die Vertretung bei dem am Abend stattfindenden Ball für die Partnerstadtgruppe aus Kanada. Doch Dupin denkt nicht dran und legt auf. Nach dem erneut das Handy klingelt, will Dupin schon mit einer Schimpftirade loslegen, doch er versteht nur Mord.... Was wie ein anfangs leicht zu lösenden Fall scheint, gerät ausser Kontrolle. Es gibt einen weiteren Mord und ein echter unbekannter Gauguin taucht auf. Alles in allem im Wert von vierzig Millionen Euro. Das Spiel kann beginnen, doch Dupin braucht ein wenig Hilfe um die Regeln zu verstehen. Spannend, französisch spleenig und mit sehr feinem Witz! |
67 von 128 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
|
|
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Bretonische Verhältnisse / Kommissar Dupin Bd.1" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein
|
Bewertung von Joschne aus Sittensen am 26.04.2013 |
|
|
Eine Krimi-Sternstunde für Frankreich-Fans Im malerischen Künstlerdorf Pont Aven wird an einem heißen Julimorgen der Besitzer des berühmtesten Hotels am Platz brutal erstochen aufgefunden. Kommissar Dupin, eingefleischter Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt, übernimmt den Fall und stößt in der bretonischen Sommeridylle auf ungeahnte Abgründe... Ein fesselnder Kriminalroman, durchzogen von hintergründigem Humor und so wunderbar stimmungsvoll, dass man sofort selbst durch die engen Gassen des Dorfes flanieren und die salzige Atlantikluft riechen möchte. Eine Krimisternstunde nicht nur für Frankreichfans! "Gerd Wameling verleiht dem Ganzen mit seinem sonoren Bass und viel unterschwelligem Humor die Entspanntheit eines Sommertags am Meer. Darauf einen Lambig de Bretagne!" Frankfurter Allgemeine Zeitung, Felicitas von Lovenberg ""Bretonische Verhältnisse" ist ein beschwingter Krimi, der zwar das Genre nicht neu erfindet, dafür aber voll von spritzigem französischem Lokalkolorit ist... spürt man beim Hören schnell die frische Brise der bretonischen Atlantikküste, kann förmlich die salzige Seeluft schmecken." WDR 4, Hörbuchtipp "Kommissar Dupins erster Fall dreht sich klug konstruiert um Morde im Kunstmilieu der Bretagne. Gerd Wameling veredelt ihn lesend zu einem neuen Maigret." HÖRZU "Auf der literarischen Landkarte des Verbrechens gibt es in dieser Saison einen Neuzugang: An der bretonischen Küste versucht der in Paris gestrauchelte Kommissar Dupin Fuß zu fassen Gerd Wameling ist der kongeniale Sprecher der Hörbuchversion." dpa " Ungewöhnlich spannend, voller Atmosphäre, mit einem grundsympathischen Ermittler, dessen Ecken und Kanten den Leser sofort für ihn einnehmen." Frankfurter Allgemeine Zeitung Jean-Luc Bannalec wurde 1967 in Brest geboren; sein Vater ist Bretone, seine Mutter Rheinländerin. Er arbeitet in Deutschland und Frankreich und lebt mit seiner Familie in beiden Ländern.Gerd Wameling, geboren 1948 in Paderborn, ging 1974 an die Schaubühne in Berlin, deren Ensemble er fast 20 Jahre angehörte. Er spielte in diversen Fernseh- und Kinoproduktionen und ist einer der beliebtesten und bekanntesten deutschen Hörbuchsprecher. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
|
Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013 |
|
|
Bretonischer Charme und ein kauziger Kommissar Kommissar Dupin wurde von Paris ins bretonische Concarneau strafversetzt. Er gibt sich große Mühe, Land und Leute kennen- und verstehen zu lernen. Doch nach wie vor ist er für die hiesigen Einwohner einfach nur " der Pariser " und wird es wohl auch bleiben. Umso schwieriger gestalten sich seine Ermittlungsversuche, denn die Bretonen sind Fremden gegenüber sehr zurückhaltend und verschlossen. Aber auch der kaffeesüchtige Dupin ist nicht gerade ein einfacher Zeitgenosse. Er neigt dazu , rasch aufzubrausen und hat einige Mühe, sich in dieser Hinsicht in den Griff zu kriegen. Seine Ermittlungsmethoden sind - besonders für seine Kollegen - auch recht eigenwillig. Seine gewonnenen Erkenntnisse während einer Ermittlung und die Gründe für sein Handeln offenbart er nur spärlich .Seine Mitarbeiter wissen jedoch , wie er zu nehmen ist und unterstützen ihn nach besten Kräften. So auch im aktuellen Fall. In dem benachbarten, malerischen Ort Port Aven, einer ehemaligen Künstlerkolonie, wurde ein 91jähriger Hotelbesitzer ermordet und Dupin wird mit der Klärung des Falles beauftragt. Wer bringt einen so betagten und angesehenen Mann um ? Dupin steht vor einer schwierigen Aufgabe. Langsam tastet er sich an den Fall heran . Doch nach kurzer Zeit gibt es einen weiteren Toten: den Sohn des Ermordeten .War es diesmal ein Unfall , vielleicht ein Selbstmord oder abermals ein Mord ? War es eventuell sogar derselbe Täter ? Die Vermutung liegt nahe. Dupins Intuition weist ihm schließlich den richtigen Weg und er kommt einer spektakulären Angelegenheit auf die Spur. Was für ein wunderbarer, ruhiger Krimi , der in seiner Art sehr an ähnliche Fälle von Kommissar Maigret , Chef de Police Bruno oder auch Brunetti und Co. erinnert. Auch wenn die Grundidee zu diesem Buch sicher nichts wesentlich Neues ist, mag ich solche Krimis, in denen die Handlung ohne Brutalität und ohne große Mengen Blut auskommt, sehr. Hier stehen vielmehr der Ermittler mit seinen Methoden , sowie Land und Leute im Vordergrund. Dupin ist - wie viele seiner Kollegen - sehr launisch und eigenwillig , ja fast schon ein wenig kauzig und trotzdem äußerst liebenswert und sympathisch und mit einem soliden Gerechtigkeitssinn ausgestattet. Auch seine Mitarbeiter sind individuelle Charaktere, als da sind : der eifrige Riwal, der zeitweise skeptische Kadeg und nicht zu vergessen, seine kompetente Sekretärin Nolwenn, die ihm immer mit Rat und Tat beiseite steht- auch und besonders wenn es um die Eigenheiten der Einheimischen geht . Die Beschreibung des kleinen, verträumten, malerischen Ortes und der Landschaft ist sehr stimmungsvoll und macht Lust auf einen Urlaub an der bretonischen Küste. Für Leser, die einen rasanten, spannungsreichen Krimi erwarten, ist dieses Buch sicher nicht so geeignet. Für alle, die es lieber ruhig und beschaulich mögen und auch eine gute Portion Lokalkolorit genießen möchten , ist dies sicher eine lesenswerte Empfehlung. Ich hoffe jedenfalls, dass Kommissar Dupin in Zukunft noch viele Fälle zu lösen hat. |
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Philo aus Frankfurt am Main am 07.10.2012 | |
|
Schon das Cover zeigt typisch bretonische Verhältnisse. Die Pinien im Hintergrund, der Kirchturm, die Häuserzeile mit den typisch bretonischen Häusern mit den hohen schmalen Fenstern, die gegen Wind und Wetter mit hölzernen Fensterläden zu verschließen sind und deren Riegel vom Salz des Meeres immer verrostet sind, nah am Wasser gebaut, wo die Gezeiten den Lebensrhythmus der Menschen bestimmen. Wer Concarneau und Pont Aven kennt, weiß, genau so sieht es dort aus und die Bretonen sind vom Autor sehr authentisch beschrieben. Nun wird der Pariser Kommissar Dupin nach einigen Auseinandersetzungen in seinem bisherigen Wirkungskreis nach Concarneau versetzt und hat sich nach etwa 3 Jahren mit den "Bretonischen Verhältnissen" angefreundet und versieht mehr oder weniger unaufgeregt seinen Dienst. Jeden Tag beginnt er mit mehreren "petits cafés" in der Bar von Girard, so auch an diesem ereignisreichen 7. Juli. Ihm wird der Mord an einem über 90-jährigen Hotelbesitzer in Pont Aven gemeldet, dessen Aufklärung er nur deshalb übernehmen muß, weil der zuständige Kommissar von Pont Aven in Urlaub ist. Dupin hat seine eigenen Ermittlungsmethoden, die für seine Mitarbeiter Kadeg und Riwal nicht immer verständlich sind. Erkenntnisse behält Dupin gerne für sich und seine Mitarbeiter tappen im Dunklen. So sonderbar sein Vorgehen auch erscheinen mag, mit der ihm eigenen Sturköpfigkeit und Beharrlichkeit kommt er schließlich ans Ziel. Dem Leser erschließt sich das folgerichtige Handeln des Kommissars und so entwickelt sich doch eine gewisse Sympathie für den Protagonisten dieses Buches. Im Hotel Central, in dem der Mord geschah, war oft auch der Maler Gaugin zu Gast, und so geht es in diesem Buch auch um seine Bilder. Zur Aufklärung des Falles muß Dupin eine Kunstexpertin aus Brest zu Rate ziehen, die ihm sehr behilflich ist und ihm auch sonst sehr gut gefällt. Und da zu Ende des Buches ein neuerliches Treffen vereinbart wird, ist anzunehmen, daß mit einer Fortsetzung zu rechnen ist. Ich würde mich sehr darüber freuen. Das Buch hat mir sehr gefallen, sowohl der neue Kommissar Dupin, aber auch die Reise an die Küste der Bretagne nach Concarneau und Pont Aven, wo die Spuren des Malers Gaugin allgegenwärtig sind. |
0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Turu aus Iserlohn am 23.09.2012 | |
|
Mord in der Cité des peintres Pont Aven Jeder Kunstliebhaber, der schon einmal die Südküste der Bretagne bereist hat, kennt die malerischen Orte Concarneau und das für seine Künstlerkolonie des ausgehenden 19. Jahrhunderts bekannte Pont Aven. Hier lebten und arbeiteten große Maler wie Gauguin und hinterließen bis heute sichtbare Spuren. Mit großer Intensität und realistisch vermittelt der unter einem Pseudonym schreibende Jean-Luc Bannalec, ein Deutsch-Bretone, die poetische Atmosphäre dieser Region in seinem ersten Kriminalroman „Bretonische Verhältnisse“. Er macht den Leser mit der Landschaft und den verwinkelten Stadtbildern ebenso lebendig vertraut wie mit bretonischen Gewohnheiten und Eigenheiten wie Starrköpfigkeit, Wortkargheit und Bauernschläue. Ich kenne die Bretagne, daher folge ich ihm gerne durch die beschriebenen verwinkelten Straßen und Gässchen bis hin zu seinem Lieblingsplatz, einer roten Bank in einem verborgenen Winkel am Aven, wo er allein und in Ruhe über den Fall nachzudenken pflegt. Hier also muss Monsieur le Commissaire Dupin, ein vor zwei Jahren aus Paris strafversetzter Kommissar, ein sympathischer, wenn auch eigensinniger Vertreter seines Standes, in Vertretung seines Kollegen, der gerade Urlaub macht, zwei Morde aufklären. Seine Vorgesetzten und Kollegen haben es nicht immer leicht mit seiner Vorgehensweise im Alleingang, aber sie schätzen ihn. Und wenn er nicht genug Kaffee getrunken hat, kann er bärbeißig und ruppig mit seiner Umgebung umgehen. Was ist geschehen? Der 91 jährige Hotelbesitzer des Hotel Central in Pont Aven , Pierre-Louis Pennec, ein Kunstliebhaber und strenger Wahrer der Tradition, wurde mit vier Messerstichen ermordet in seinem Restaurant aufgefunden. Wer kann Interesse an dem Tod dieses alten Mannes haben? Nun muss man wissen, dass es sich bei dem Hotel Central um den oben genannten berühmten Künstlertreffpunkt des ausgehenden 19. Jahrhunderts handelt und dass der Verstorbene und dessen Mutter große Förderer der Künstler und deren Kunst gewesen waren. Die Wände des Restaurants schmücken daher zahlreiche Kopien berühmter Gemälde. Dupin und seine fleißigen Kollegen Kadeg und Riwal kommen bei ihren Ermittlungen kaum voran, da die zahlreichen Verdächtigen eisern schweigen. Hilfreich sind ihnen einzig der Arzt des Ermordeten und die Notarin, die dessen Testament aufgesetzt hat. Als in der zweiten Nacht nach dem Mord an Pierre-Louis Pennec in das Restaurant eingebrochen wird, ohne dass etwas gestohlen wird oder man irgendwelche Spuren entdecken kann, wird Dupin auf eine merkwürdige Gauguin-Kopie an der Wand aufmerksam. Zugleich wird ihm der Tod des ungeliebten Sohnes des alten Pennec gemeldet. Man hat ihn unterhalb der Klippen im Meer tot aufgefunden. War es Mord, Selbstmord oder ein Unfall? Mit Hilfe einer Kunstexpertin aus Brest, deren Rat Dupin immer wieder einholt, mit seinem kriminalistischen Spürsinn, gewissermaßen einem speziellen Bauchgefühl, seinem starrköpfigen Eigensinn und der fleißigen Recherchen seiner beiden Mitarbeiter, gelingt es ihm, diesen undurchsichtigen Fall innerhalb von 4 Tagen zu lösen. Der Roman ist spannend und liest sich wunderbar flüssig. Die Sprache ist stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig. Begriffe wie Stupendes, pittoresk oder ridikül finden sich zwar im Duden, wirken aber doch etwas fremd. Mir hat dieser Roman sehr gefallen. Er eignet sich bestens als Urlaubslektüre. Leser, die die Bretagne lieben und sich ein wenig dort auskennen, wird er nicht allein durch den vielsagenden Titel und sein gelungenes Cover in seinen Bann ziehen. Die Karte im Innenteil des Umschlags lädt geradezu ein zu einer Fahrt ins Finistère. |
|
| Bewertung von Rotweinalex aus Pinneberg am 24.08.2012 | |
|
Hier steht eigentlich weniger der Kriminal-Fall an sich im Vordergrund, sondern die zauberhafte Beschreibung der bretonischen Charaktere, sowie der ungemein gut beschriebenen Landschaft. Toll, leicht und locker zu lesen. Man möchte einfach seine Sachen packen und in diesen Zipfel von Frankreich fahren. Dies Buch zu lesen hat sich wirklich gelohnt. |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anyways aus greifswald am 23.08.2012 |
|
|
Das kleine Dorf Pont Aven liegt in der Bretagne direkt an der südlichen Atlantikküste und lebt hauptsächlich vom Fischfang und von seiner Vergangenheit. Eine Vergangenheit die jedes Jahr Heerscharen von Touristenanlocken. Im kleinen Pont Aven hat als Erster der berühmte Maler Gauguin zeitweise gelebt und gemalt, später folgten ihm seine „Schüler“ und andere gerade aufstrebenden Impressionisten und Expressionisten. Von dieser Geschichte lebt auch seit über hundert Jahren die Familie Pennec. Denn die Urgroßmutter beherbergte diesen später so berühmten Maler und seine Gleichgesinnten. Die Familie betreibt seit vielen Generationen ein kleines Hotel. Eines Morgens wird der derzeitige hochbetagte Enkel der Gründerin erstochen in seinem Hotelrestaurant aufgefunden. Da der zuständige Kommissar im Urlaub ist muss aus Concarneau der dortige Beamte sich zusammen mit seinen Leuten und der Polizei von Pont Aven um diesen Mordfall kümmern. Kommissar Dupin war eingefleischter Pariser bis er vor ein paar Jahren mit einigen seiner Charakterzügen den Pariser Obrigkeiten nicht mehr gefiel und in die Bretagne hochgelobt wurde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheint er sich aber mit Land und Leuten ausgesöhnt zu haben. Dieser Fall ist mehr als ungewöhnlich da der Ermordete nicht nur sehr alt sondern auch sterbenskrank war. Das gibt dem sehr eigenbrötlerischem agierenden Beamten Dupin stark zu denken. Kurz nach der Entdeckung der ersten Leiche gibt es eine zweite und Dupin gerät ziemlich unter Druck. Meine erste Assoziation mit dem Nachnamen des Kommissar Dupins, ließ mich sofort an den Meisterdetektiv Arsen Lupin denken, nicht an Maigret. Obwohl er tritt in keine von beiden Fußstapfen. Dieser Krimi ist geprägt von Dialogen und Landschaftsbeschreibungen, wobei letztere sehr gut gelungen sind und erstere schon nach dem ersten Viertel ermüden. Es sind eine Fülle an verschiedenen Personen die wiederum mit dem Kommissar „Gespräche“ führen. Leider ähneln sich die französischen Namen derart, so dass ich leider zwischendurch immer mal den roten Faden verlor. Die eigentliche Story ist interessant aber an der Umsetzung hapert es. Bei mir kam keine Spannung auf, eher im Gegenteil waren doch einige Dinge sehr vorhersehbar. Und zu guter Letzt muss ich auch die Figur des Ermittlers kritisieren, denn der agiert mir sehr unsympathisch. Ein Teamplayer ist er nicht eher im Gegenteil er ist nur am kritisieren seiner Kollegen und benutzt diese lediglich als Laufburschen. Alles in allem ein solider Krimi. |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von anne60 aus verden am 12.08.2012 |
|
|
Als großer Bretagne-Fan war dieses Buch für mich ein Must-Have. Aber einzig die detaillierten Beschreibungen der Natur, der Orte und der kulinarischen Genüsse der Bretagne vermochten mich zu überzeugen. Liebevolle Beschreibungen dieses außergewöhnlichen Landstrichs zogen mich in den Bann und ich wurde zurückversetzt in viele wundervolle Urlaube. Aber das war es dann auch schon. Weder die wenig spannende Kriminalgeschichte, noch die handelnden Personen konnten das Interesse wirklich wach halten. Der immer nur schlecht gelaunte und ewig hungrige Kommissar, dessen Privatleben nun so gar nichts hergibt, blieb mir fremd und wenig sympathisch. Die anderen Personen wurden krampfhaft als mögliche Täter präsentiert, blieben aber auch total blass. Es machte keinen Spaß mitzuraten, wer denn wohl der Täter gewesen sein könnte, weil man dafür zu wenig in die Handlung eingeweiht wurde. Der missmutige Kommissar teilt seine Überlegungen mit niemanden, weder mit den Kollegen, noch mit dem Leser und dadurch bleibt man total außen vor und dieser Stil verdirbt einem das Krimi-Lesevergnügen. Einen zweiten Teil würde ich mir nicht kaufen! |
4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von melange aus Bonn am 24.07.2012 |
|
|
Gelungene Mischung Dieser Kriminalroman macht Appetit auf Urlaub in Franreichs Nordwesten. Zum Inhalt: Dupin wurde aus Paris in die Bretagne versetzt, weil er als Polizist ein unglückliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Großkopferten an den Tag legte. Doch auch sein neuer Wirkungsplatz ist nicht mörderfrei und Dupin muss ein Verbrechen aufklären, welches sich schon bald in ungeahnten monetären Dimensionen abspielt. Zum Cover: Durchwachsenes Wetter an der Küste - das passt sehr gut zur Stimmung des Romans. Mein Eindruck: Selten habe ich einen so spannenden Reiseführer bzw. einen mit so interessanten Umgebungsbeschreibungen gespickten Krimi gelesen. Diese Mischung überzeugt denjenigen, der Morde nicht mit allem Blutdurst ausgeführt sehen und gleichzeitig von einem farbenfroh und stimmig beschriebenen Personal unterhalten werden möchte. Das Eigenbrötlertum der Bretonen erschließt sich dem Leser auf eine ähnliche Art und Weise wie dem zugezogenen Kommissar. Kollegen und Bekannte weisen genug Charakterzüge auf, dass für eine Fortsetzung der Abenteuer Dupins Platz ist, dessen Privatleben wird zwar angerissen, aber noch nicht ausgeweidet. Schön auch die Seitenhiebe auf andere Ermittler der Literatur und ihre vielen Fehler, - herrlich selbstironisch der Hinweis, dass sich Dupin anders verhält als diese "Kunstfiguren". Fazit: Ein ausgewogenes Buch in jeder Beziehung. Das richtige Maß an Blut, Umgebung, Gefühl und Humor. 4 Sterne |
3 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Oswessi aus Isenbüttel am 01.07.2012 | |
|
Eine federleichte Sommerlektüre, dessen Protagonisten man einfach ins Herz schließen muss. Als Bretagnekenner spürt man auch auf der heimischen Terrasse die frische Brise von Concarneau und bei Sonnenschein den kühlenden Schatten in den mittelalterlichen Gassen. Sehnsuchtsvolle Gedanken an den letzten Urlaub tauchen auf, der Wunsch, die Gauguin-Reproduktion im Wohnzimmer durch einen echten zu ersetzen. Sich Dupins Lächeln vorstellen, wenn man ihm stolz erklärt, wie man an den echten gekommen ist (lag völlig verstaubt auf einem Schrank im Schuppen hinterm Ferienhaus in Le Pouldu)...., Expertise von Professorin Marie Cassel. Halt! Die gibt es doch gar nicht! Oder doch? Schnell weiterlesen. |
5 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von tinabauer aus essingen am 12.04.2012 | |
|
Dupin ist endlich in der Bretone angekommen und hat sich gut eingelebt. Bei seinem dritten Cafe klingelt sein Handy und sein ach so verhasster Inspecteur ist dran und bittet ihn um die Vertretung bei dem am Abend stattfindenden Ball für die Partnerstadtgruppe aus Kanada. Doch Dupin denkt nicht dran und legt auf. Nach dem erneut das Handy klingelt, will Dupin schon mit einer Schimpftirade loslegen, doch er versteht nur Mord.... Was wie ein anfangs leicht zu lösenden Fall scheint, gerät ausser Kontrolle. Es gibt einen weiteren Mord und ein echter unbekannter Gauguin taucht auf. Alles in allem im Wert von vierzig Millionen Euro. Das Spiel kann beginnen, doch Dupin braucht ein wenig Hilfe um die Regeln zu verstehen. Spannend, französisch spleenig und mit sehr feinem Witz! |
67 von 128 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| leichte Gebrauchsspuren | 9,90 | 1,20 | Banküberweisung | Lesa | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 11,45 | 3,00 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, Skrill/Moneybookers, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung | Steinberger Hof | 99,6% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 13,86 | 1,90 | PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung | Mein Buchshop | 99,4% | ansehen |
| Wie neu | 14,40 | 1,60 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Buchversand Zorneding | 99,1% | ansehen |
| Wie neu | 14,50 | 0,00 | Banküberweisung | robo-buch | 98,3% | ansehen |
| Auch erhältlich als |
|
| Audio CD EUR 19,99 |
|
| Broschiertes Buch EUR 8,99 |
|
| eBook, ePUB EUR 12,99 |
|

| Lieblingslisten | |
![]() |
von Monty73 Aktuelle Knaller 2012 |
| Die neuesten Lieblingslisten | |
| Fans empfehlen | |
![]() |
E L James Geheimes Verlangen / Shades of Grey Trilogie Bd.1 EUR 12,99
|
![]() |
E L James Gefährliche Liebe / Shades of Grey Trilogie Bd.2 EUR 12,99
|
![]() |
E L James Befreite Lust / Shades of Grey Trilogie Bd.3 EUR 12,99
|
![]() |
Britta Sabbag Pinguinwetter EUR 8,99
|
![]() |
Rachel Joyce Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry EUR 18,99
|
| Weitere Empfehlungen | |