Salvatore Quasimodo
Der sizilianische Lyriker Salvatore Quasimodo (* Modica 1901, ¿ Neapel 1968) studierte in Rom Technik und Altphilologie und arbeitete danach als Theaterkritiker, Journalist, Herausgeber des Magazins "Tempo" und Professor für Literatur in Mailand (1941). Quasimodo, zuerst Vertreter einer hermetischen Lyrik, plädierte später für eine aktive Rolle der Intellektuellen in der Gesellschaft und eine literarische Auseinandersetzung mit Zeitfragen. Wichtige Werke sind u. a. "Nuove poesie" (1942), "Giorno dopo giorno" (1946) oder "La terra impareggiabile" (1958). In einer deutschen Übersetzung erschienen gesammelte Gedichte von ihm. Salvatore Quasimodo, der 1959 für sein lyrisches Werk den Nobelpreis für Literatur erhielt, hatte auch als Übersetzer der Werke von Sophokles, Euripides, Ovid, Vergil, Shakespeare, Molière oder Neruda einen Namen.
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