Eva Völler

Eva Völler

Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem verdiente sie zunächst als Richterin und Rechtsanwältin ihre Brötchen, bevor sie die Juristerei endgültig an den Nagel hängte. "Vom Bücherschreiben kriegt man einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht." Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

Der Montagsmann / Hände weg oder wir heiraten

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Eva Völler

Der Montagsmann / Hände weg oder wir heiraten

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Medien

Autoren-Interview mit Eva Völler

Venedig sehen - und einen Roman schreiben: Dies könnte das Motto der ausgewiesenen und vor allem leidenschaftlichen Venedig-Kennerin Eva Völler sein. Nach den großen Erfolgen ihrer historischen Romane, die sie unter dem Pseudonym Charlotte Thomas schreibt, kommt jetzt Eva Völlers erster Jugendroman "Zeitenzauber. Die magische Gondel" bei Baumhaus auf den Markt: eine fantastische Zeitreise ins Venedig des ausgehenden 15. Jahrhunderts, die für die 17-jährige Anna so einige Überraschungen bereit hält.
Im Interview erzählt die Autorin Eva Völler über sich, ihr romantisches und witziges Jugendbuch "Zeitenzauber. Die magische Gondel" - und natürlich über "ihr" Venedig.


Woher kommt Ihre Liebe zu Italien?
Als kunstbegeisterter Mensch kommt man um Italien nicht herum, schließlich hat kein anderes Land so viele Kulturdenkmäler. In Italien entstand das gewaltige römische Imperium, hier nahm die Renaissance ihren Anfang. Um sich all die antiken Kunstschätze anzusehen, reicht ein ganzes Leben kaum aus. Ich könnte immer wieder hinfahren!


Anna ist geschockt, als sie zu Beginn Ihres Romans "Zeitenzauber" merkt, dass sie im Venedig der Renaissance gelandet ist - mit all dem Dreck, Gestank und der unbequemen Kleidung. Was fasziniert Sie an dieser Zeit?
Gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts war Venedig auf der Höhe seiner Macht. Berühmte Künstler und Architekten prägten das Bild der Lagunenstadt, es gab beeindruckende Paläste und Kunstwerke. Venedig war für damalige Verhältnisse sehr reich und durch seine Lage Zentrum des Seehandels. Trotzdem möchte ich zur damaligen Zeit nicht gelebt haben. Man stand ja praktisch ständig mit einem Bein im Grab und die einfachsten Entzündungen konnten tödlich sein. Jede vierte Frau starb im Kindbett, jedes dritte Kind wurde gar nicht erst erwachsen. Ständig grassierten Seuchen wie die Pest und solche Annehmlichkeiten wie heißes Duschen, Deos oder Schokolade waren noch weit entfernt.


Sie legen großen Wert auf eine authentische Darstellung. Man hat als Leser das Gefühl, man selbst lebte in Matildas Kräuterhandlung und wandelte die venezianischen Gassen entlang. Woher haben Sie dieses Wissen?
Matildas Laden habe ich mir ausgedacht, aber die Beschreibung basiert auf Recherche. Allerdings sah es in den Gassen von Venedig vor gut fünfhundert Jahren eigentlich nicht viel anders aus als heute, abgesehen davon, dass sie nicht gepflastert waren und keine elektrische Beleuchtung hatten. Die Häuser waren in ihrer Art fast genauso wie heute - nämlich auf Pfählen im Wasser erbaut. Wer heute durch Venedig spaziert oder mit der Gondel durch die verwinkelten Kanäle fährt, kann sich gut vorstellen, wie es damals wohl gewesen ist.


Wunderbar ist Ihre Idee des intergalaktischen Translators, sodass jedes Wort, das einen noch nicht erfundenen Gegenstand bezeichnet, beim Aussprechen automatisch umgewandelt wird, wie etwa Kostümstück fürFilm. HabenSie sich einMittelalter/Neuzeit-Lexikon angelegt?
Nein, ein Lexikon gibt es nicht, da habe ich einfach fröhlich meine Vorstellungskraft spielen lassen. Aber eine witzige Idee ist es allemal. Vielleicht hole ich das ja noch nach, wer weiß?


Hat die Liebe zum Detail, die man Ihrem "Zeitenzauber" anmerkt, mit Ihrem ehemaligen Beruf als Richterin zu tun?
Oh, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Hm, vielleicht spielt es tatsächlich eine Rolle. Als Jurist neigt man dazu, alles detailliert zu erfassen, damit keine unlogischen Stellen oder offenen Fragen übrig bleiben. In der Fachsprache des Berufsautors nennt man das Plot Holes. Allerdings sollte man nicht akribisch werden, das ist vor allem bei historischen Beschreibungen langweilig. Ich versuche mir den Mut zur Lücke zu bewahren, auch wenn ich manchmal am liebsten endlos weiterschreiben würde.


Eine witzige Szene ist Annas Besuch in einem Kurtisanenhaus - ohne zu wissen, wo sie ist. Hier wird Anna so richtig hübsch gemacht. Hatten Sie schon einmal ein Renaissance-Kleid an?
Ja, und ich besitze sogar eines, das ich übrigens immer zu meinen historischen Lesungen anziehe. Es ist erstaunlich bequem und hält sogar im Winter schön warm. Für die Schnüre im Rücken brauche ich zwar Hilfe, aber als Frau fühlt man sich in so einem Kleid einfach hinreißend elegant und vornehm.


Anna ist ein echtes Powergirl und lässt sich den Schneid weder durch das plötzliche Erwachen im mittelalterlichen Venedig abkaufen noch von der Tatsache, dass nur der hübsche Sebastiano sie wieder in die Gegenwart bringen kann. Gibt es reale Vorbilder für Anna?
Ich habe drei Töchter, von denen eine genauso alt ist wie Anna. Vermutlich hat sie die Figur am meisten geprägt. Letztlich ist Anna eine Mixtur von allen drei Töchtern - aber wahrscheinlich hat sie auch etwas von mir als Siebzehnjährige.


Neben Latin Lover Sebastiano interessiert sich auch der bodenständige Matthias für Anna: Wen würden Sie als Schwiegersohn wählen?
Ein Zahnarzt als Schwiegersohn ist wohl Wunschtraum jeder Mutter, zumal es so unglaublich praktisch ist. Andererseits spielt natürlich auch die Liebe eine große Rolle. Eigentlich die größte überhaupt. Liebe darf unvernünftig sein. Deshalb würde ich zu Anna sagen: Folge deinem Herzen - aber pass auch auf, dass dir nicht darauf herumgetrampelt wird!


Wie kamen Sie überhaupt darauf, eine Zeitreise als Rahmenhandlung zu nehmen?
Den Wunsch, einen Zeitreiseroman mit einer romantischen Liebesgeschichte zu schreiben, habe ich schon seit vielen Jahren. Ich bin ein ganz großer Fan von Diana Gabaldon und verfolge begeistert das Schicksal von Jamie und Claire, deren Liebe so stark ist, dass auch Jahrhunderte sie nicht trennen können. Als ich meine Venedig-Romane für erwachsene Leser geschrieben habe, stellte ich mir immer wieder vor, wie sich eine junge Frau von heute wohl in der damaligen Zeit fühlen würde, wenn sie dort klar kommen müsste. Irgendwann war es dann so weit und "Zeitenzauber" entstand.


Dass Ihr Buch so witzig ist, liegt nicht nur an der Situationskomik, sondern auch an den frechen und schnellen Dialogen: Woher nehmen Sie Ihre Ideen?
Dahinter steckt, ehrlich gesagt, viel Planung. Aber manches fliegt mir zum Glück einfach zu, von woher auch immer: ein ungelöstes Mysterium menschlicher Fantasie, das ich selbst nicht lösen kann.


Kaum in Venedig angekommen, will Anna - natürlich! - erst einmal Schuhe kaufen. Wie viele italienische Schuhe haben Sie?
Ha, ich würde jetzt gern sagen, einen riesigen begehbaren Kleiderschrank voll, so wie Carrie in Sex and the City! Aber ich gebe es unumwunden zu: Ich bin der total langweilige Turnschuh-Typ. Zu Hause laufe ich am liebsten barfuß, und wenn ich unterwegs bin, mag ich es unterm Fuß so flach wie möglich. Absätze sind bei mir die absolute Ausnahme und meist bereue ich sie schon nach einer Stunde.


Sie haben fünf Kinder - wann und wo schreiben Sie?
Mittlerweile ist das kein Problem mehr, da fast alle Kinder erwachsene Leute mit eigenem Haushalt sind. Da lässt sich das Schreiben wesentlich leichter unterbringen als früher.


Was hat Sie als Bestsellerautorin in der Belletristik veranlasst, ein Jugendbuch zu schreiben?
Ganz ehrlich: Ich hatte einfach Lust darauf.

Kundenbewertungen

Leg dich nicht mit Mutti an

Bewertung von Melisande am 05.04.2012
Annabell ist nach dem Tod ihres Mannes alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Da ihr Haus ziemlich renovierungsbedürftig ist, beantragt Annabell einen Kredit bei ihrer Bank. Dieser wird jedoch vorerst abgelehnt. Annabell kann erst über das Guthaben verfügen, nachdem sie bei einem Banküberfall angeschossen und Notoperiert werden mußte. Damit ihr alles nicht zuviel wird, stehen aufeinmal ihre Mutter und ihre Schwiegermutter vor der Türe..... Mir hat es großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Frau Völlers Schreibstil ist witzig, spritzig, kurzum man bekommt sofort gute Laune, wenn man das Buch zur Hand nimmt. Ich mochte alle Charaktere, vor allem aber den kleinen Timo. Timo muß man einfach lieb haben. Getreu der Devise "Kindermund tut Wahrheit kund" habe ich viele nette Szenen erlebt, die Erinnerungen an unsere Kindergartenzeit wachgerufen haben. Auch wer schonmal mehrere Handwerker gleichzeitig in der Wohnung hatte, kann sich bestimmt teilweise mit der Geschichte identifizieren. Die Seiten flogen nur so dahin, was auch an Lieselotte und Helga (den beiden Mamis) gelegen hat. Zwei, die verschiedener nicht sein können, aber mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Fazit: Ein schöner, lustiger Roman mit dem die Zeit im Nu verfliegt. Ich empfehle die Geschichte gerne weiter und hoffe, daß Frau Völler noch viele Romane in diesem Stil schreibt.

Die goldene Brücke / Zeitenzauber Bd.2

Bewertung von buchleserin aus Deutschland am 14.04.2013
Anna hat sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen. Anna und Sebastiano befreien Giacomo Casanova, der von Anna ganz entzückt ist. Nachdem Casanova gerettet wurde geht es wieder zurück ins Jahr 2011. Zuhause wieder angekommen hat Anna Stress mit den Abiturprüfungen. Plötzlich erhält sie von José die Nachricht, dass Sebastiano verschollen ist im 17. Jahrhundert und zwar in Paris. Er hatte einen geheimen Auftrag und kommt nicht mehr zurück. Anna fliegt nach Paris und trifft sich dort mit Gaston, dem Zeitwächter vor Ort. Geimeinsam reisen sie mit zwei Touristen in die Pariser Vergangenheit. Anna findet tatsächlich Sebastiano wieder. Doch er kann sich nicht mehr an Anna erinnern. Er hält sich für ein Musketier und ist in der Leibgarde des Kardinals Richelieu. Vom Kardinal erhält er einen speziellen Auftrag und Anna versucht Sebastiano auf die Sprünge zu helfen, sich an sie zu erinnern. Auch das Cover vom 2. Teil ist wieder wunderschön gestaltet, ein richtiger Hingucker und passt sehr gut zum Buch. Der Schreibstil ist ganz wunderbar und sehr angenehm zu lesen. Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte und die Seiten flogen nur so dahin. Das Buch beginnt schon richtig spannend und auch amüsant mit der Rettung von Giacomo Casanova. Dieser macht Anna gleich Komplimente und Anna fühlt sich geschmeichelt. Sie denkt an Heth Ledger in der Rolle des Casanova. Sebastiano ist nicht so gut gelaunt. Spannend geht es weiter. Nach einem Kampfgetümmel flüchten sie mit der Gondel. Nachdem Casanova gerettet wurde, geht es wieder zurück ins Jahr 2011. Und plötzlich bekommt Anna die Nachricht, dass Sebastiano verschollen ist. Sie reist ihm nach, findet ihn auch, doch er kann sich nicht an sie erinnern. Anna versucht alles, seinem Unterbewusstsein auf die Sprünge zu helfen. Anna erinnert sich an den Roman „Die drei Musketiere“, denn auch hier geht es um die Intrigen des Kardinals Richelieu. Ich war schon sehr gespannt wie die Geschichte mit Anna und Sebastiano weitergeht und mir hat die Fortsetzung richtig gut gefallen. Das Buch ist spannend und unterhaltsam von Anfang bis Ende. Anna und Sebastiano sind zwei sehr sympathische Protagonisten und auch die neuen Charaktere sind wunderbar beschrieben. Ich war bin schon sehr begeistert von dem 1. Teil des Romans „Die magische Gondel“. Auch der 2. Teil konnte mich wieder absolut überzeugen. „Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ hat mir richtig gut gefallen und bekommt von mir eine klare Empfehlung.

Leg dich nicht mit Mutti an

Bewertung von zauberblume aus Altdorf am 05.04.2012
Eva Völler "Leg dich nicht mit Mutti an" -------------------------------------------------------------------------------- In dem Roman geht es um die alleinerziehende Annabell, deren Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, und ihre drei Kinder Benedikt, Sophie und Timo.Hund Spike gehört auch zur Familie. Annabell ist halbtags beschäftigt und braucht dringend einen Kredit für ihr renovierungsbedürftiges Haus. Als sie jedoch den Kredit bei der Bank beantragen will, wird sie in einen Banküberfall verwickelt und verletzt. Sofort eilen Schwiegermutter Helga und Mutter Lieselotte zu Hilfe. Und plötzlich geht es auf einmal sehr turbulent zu. Der Kredit wird bewilligt und was dann alles passiert, fast wie im wahren Leben, wird nicht verraten. Die Personen sind in dem Roman so gut beschrieben, daß ich sie mir bildlich vorstellen konnte. Das Cover ist gelungen. Denn nachdem ich den Roman gelesen habe, könnte es nicht besser sein. Ich habe von Anfang bis Ende mit Annabell mitgefühlt. Man lebt in der Geschichte mit. Eva Völler ist ein toller Frauenroman gelungen, der gute Laune verbreitet und den ich gerne weiterempfehlen werde. Ich hoffe, es folgen noch viele in dieser Art. Ich freue mich schon darauf.

Sommerküsse schmecken besser

Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 22.02.2012
Lena ist die Tochter einer "Ausnahmekünstlerin". Sie macht demnächst ihr Abi und will anschließend bei der Zeitung arbeiten. Ihren Freund Alexander will sie später einmal heiraten, nur weiß er noch nichts davon. Sie hat jedenfalls den Mann fürs Leben gefunden. Denkt sie. Als sie ihren Freund gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sandra unter der Dusche erwischt, bricht für sie eine Welt zusammen. Da flattert eines Tages eine Nachricht ins Haus, dass Lena ihre Großtante Mae beerbt hat, eine Villa in Miami mit einem Riesengarten und einer Kunstsammlung. Sie hat gerade ihr Abi gemacht, so dass nichts sie aufhalten kann, am nächsten Tag im Flieger nach Miami zu sitzen. Nach einem Treffen mit der Anwältin erfährt sie, wo sie das Grundstück findet und wie sie dort hinkommt. Der Name lautet Mosquito Rest und er ist sehr passend gewählt. Das Grundstück entpuppt sich als Bretterbude im Sumpf, ohne Einrichtung und schon gar nicht mit Kunstsammlung. Zu allem Unglück tauchen auch noch 3 Männer auf, die alles andere als umgangstauglich aussehen und ihr Angst machen. Sie suchen etwas und versuchen, mit Lena ins Geschäft zu kommen, nur dass sie keine Ahnung hat, um was es geht. Als ihr ein Polizist eine Geschichte erzählt, nach der ihre Tante Mae gezwungen war, das Geld, 5 Mio $, zu verstecken, beginnt sie, mit einer Hacke bewaffnet, nach dem Geld zu graben. Wird es ihr gelingen, das Geld zu finden? Ihre ehemalige Freundin Sandra, die eines Tages in Miami vor der Tür stand, will ihr helfen. Und dann ist da noch Joshua Jackson, Josh genannt, der gut aussehende junge Mann, der sie bei sich aufnimmt und ihr Arbeit anbietet. Welche Ziele verfolgt er ? Dieses Buch war mein Erstlingswerk von der Autorin und ich muss sagen, ich habe unheimlich viel Spaß gehabt mit dem Buch. Es ist ein Jugendbuch, aber als solches auch für Erwachsene absolut lesenwert. Ein junges Mädchen macht sich auf nach Miami, um ihrem Liebeskummer zu entgehen und ein neues Leben dort anzufangen, die eine Erbschaft ihr ermöglicht. Trotzdem von Anfang an vieles aus dem Ruder lief, ließ sie sich nie unterkriegen und ging unbeirrt ihren Weg. Die Protagonisten sind liebenswert und sympatisch gezeichnet und ihre Handlungsweisen können gut nachvollzogen werden. Gespickt mit Spannung und Humor macht es Spaß, Lena und ihre Freundin Sandra auf der Suche nach dem Geld zu begleiten. Die Handlungsorte sind so bildlich beschrieben, dass man das Gefühl hat, man bräuchte sich nur umdrehen und würde selbst alles sehen können. Eine gut nachvollziehbare Geschichte, die an keiner Stelle langweilig war und die man gut zwischendurch mal lesen kann, um abzuschalten. Das gestaltete Cover des Buches drückt schon ein Sommerfeeling aus, so dass der Leser gut eingestimmt mit dem Lesen beginnt.

Die goldene Brücke / Zeitenzauber Bd.2

Bewertung von Melisande am 15.04.2013
Inhalt: Anna bekommt von Jose einen Anruf mit der Bitte Sebastiano zu helfen, denn dieser ist beim Zeitreisen stecken geblieben und kann nicht mehr zurück. Sofort macht sich Anna auf den Weg, findet Sebastiano auch recht schnell, doch als sie freudestrahlend vor ihm steht, ist der Schock groß, denn Sebastiano erkennt sie nicht. Tut er bloß so oder kennt er Anna wirklich nicht? Anna stellt schnell fest, dass dies wohl der schwierigste Auftrag werden wird, den sie je gehabt hat..... Meine Meinung: Mit dieser tollen Fortsetzung ist es Eva Völler auch diesmal wieder gelungen, mich von der ersten Seite an in die Geschichte eintauchen zu lassen. Sie hat so liebenswerte Protagonisten erschaffen, so daß man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Anna muß man einfach gerne haben, ihre warmherzige, liebenswürdige Art, macht sie einem sofort symphatisch. Auch ihre Tollpatschigkeit liebe ich sehr. Aber auch Sebastino war wieder sehr charmant, obwohl es Anna diesmal alles andere als leicht mit ihm hatte. Eva Völler schreibt auch diesmal wieder locker und spritzig, ich mag einfach ihren Humor. Gut gefällt mir auch die Mischung, im Jahre 1625 den drei Musketieren, Casanova und Richelieu zu begegnen und in der heutigen Zeit auf Google und Wikipedia zu stoßen. Aber auch die Spannung fehlte hier keineswegs. Im Gegenteil, es gab soviele Irrungen und Wendungen, die mich immer wieder überrascht haben und mit denen ich keinefalls gerechnet habe. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil. Die Zeitenzauberreihe ist für mich ein all age Roman und man kann alle Bände auch einzeln lesen, denn sie sind in sich abgeschlossen. Zum Schluß möchte ich noch die äußert liebevolle Gestaltung des Buches erwähnen. Das tolle Cover, das sich so weich anfühlt und die schönen Illustrationen machen das Buch wieder zu einem wahren Augenschmaus. Fazit: Ein rundum gelungener 2. Teil, der große Lust aufs Zeitreisen macht.

Die magische Gondel / Zeitenzauber Bd.1

Bewertung von Hajar aus Cuxhaven am 31.03.2013
Annna ist !7 Jahre alt und muss mit ihren Eltern nach Venedig Zichen.Aber Anna ist kein normales Mädchen denn sie hat eine gabe sie kann Dinge die in der Zukumft passier heraus sehen.Aber nur Schlimme Dinge!Eines Tages ging Anna mit ihren Elter in den Stadbummel.Und sie sah ein e rote Gondel. Sie kann ja in der Zukuft gesehn aber sie hat nicht gesehen wie sie durch der Gondel in der Vergangenheit gelang.Als sie in der Vergangen heit war hat sie gemerkt das sie nur raus kommt wenn sie eine bestimmte auf gabe löst.Aber sie weißt noch nicht weche.Sie hat in der Ver gangen heit einen Jungen namen Sebastion getroffen.Der ihr hilf das Geheimniss zu lüften
Ich fand das Buch toll,weil die Vergangen heit da auch gut veranschaulicht.Am aller besten fand ich das man einer Berson eine Gabe hizu gefügt hat die aber nur eine sache nicht machen konnte das war den besonders spannend weil sie immer mehr erlernen wollte.Ich würde das Buch weiter empfehlen.

Die goldene Brücke / Zeitenzauber Bd.2

Bewertung von vielleser18 aus Hessen am 23.04.2013
Der Geheimbund der Zeitwächter überwacht die Zeit und ab und an müssen die Zeitreisenden in der Vergangenheit korrigierend eingreifen um schlimme Auswirkungen auf die Zukunft zu verhindern. Auch im zweiten Band der Zeitenzauber-Trilogie haben Anna und Sebastiano wieder eine Aufgabe in der Vergangenheit zu bewältigen. Doch auch diesmal ist es für Anna wie ein Sprung ins kalte Wasser. Durch Jose erfährt sie, dass Sebastiano in Paris im Jahre 1625 fest hängt und nicht zurückkehren will . Er braucht unbedingt Anna´s Hilfe. Aufgewühlt macht sie Anna sofort auf nach Paris um ihm zu helfen. Doch als sie ihn im Jahr 1625 das erste Mal begegnet, ist Sebastiano einer der Musketiere Richelieus und hat keinerlei Erinnerung an Anna oder an die Zukunft. Eine Menge Abenteuer, gefährliche Situationen und neue Gefährten erwarten Anna in diesem neuen Roman von Eva Völler. Auch diesmal hat sich Eva Völler eine interessante Zeit und einen interessanten Ort für die Handlung ausgedacht. Der Roman spielt zur Zeit von Ludwig XIII, der Königin Anne d´Autriche und dem Kardinal Richelieu in Paris. Es ist die Zeit, die auch Alexandre Dumas in seinem Roman "Die drei Musketiere" beschrieben hat. Intrigen, Liebe, Verrat , glorreiche Helden, Schurken und Verräter machen auch diese Zeit und diese Handlung zu einem spannenden Roman. Eva Vö ller´s Ideenreichtum, die actiongeladene Zeitreise, aber vor allem auch die humorvolle Art der Erzählung machen dieses Buch wieder zu einem Genuss. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und ich bin bis zur letzten Seite auch nicht enttäuscht worden. Die Handlung bleibt bis zum Schluß spannend und die Auflösung ist ü berraschend. Passend zum ersten Buch ist auch das Cover wieder richtig schön gestaltet. Diesmal in grün und mit der Brücke im Vordergrund, auf der Anna und Sebastiano im 17. Jahrhundert stehen. Von mir erhält das Buch die volle Punktzahl

Die magische Gondel / Zeitenzauber Bd.1

Bewertung von Leserättin aus Dresden am 04.10.2011
Auf eine geheimnisvolle Weise verfasst ein Mädchen, offenbar in einer misslichen Lage, einen Brief an einen unbekannten Empfänger. Mit diesem Rätsel beginnt das Buch. " Die magische Gondel" entführt uns in die Welt Venedigs in der Zeit der Renaissance. Die sympatische Teenagerin Anne, ein hübscher Feger, aber keine Musterschülerin, gerät auf zauberhafte Weise in den Zeitenwirbel und darf als "Auserwählte" an der Geschichte "mitfeilen". Nebenbei erfährt man mit ihr allerlei über das Leben der Menschen in Venedig im Jahre 1499 und ist am Ende des Buches vom Zauber der Lagunenstadt magisch berührt. Die originell gestrickte Story ist zugleich auch eine Lovestory und bedient damit auch die Interessen der Mädels zwischen 13 und 16, aber ich alte Leserättin habe es auch mit Genuss gelesen.

Die magische Gondel / Zeitenzauber Bd.1

Bewertung von JaneF. aus HH am 27.04.2013
MEINE MEINUNG Auf mich wirkte das Buch magisch. Nicht in dem Sinne, dass es übertrieben wäre, sondern es war einfach nur richtig richtig gut geschrieben. Eva Völler hat eine atemberaubende Kulisse in einer wunderschönen Stadt geschaffen. Venedig. Ich habe vorher noch nie ein Buch gelesen, dass in Venedig spielt, aber ich muss sagen, dass ich jetzt, im Nachhinein, restlos begeistert bin. Nachdem ich das Buch beendet hatte, hatte ich das Gefühl die ganze Stadt in und auswendig zu kennen. Jeder Schauplatz wurde so detailliert beschrieben, dass ich sofort das Gefühl bekam, selbst dort zu sein. Was mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat und was sie auch von anderen Zeitreisen-Geschichten unterscheidet ist, dass die Idee zwar grundsätzlich dieselbe war, die Umsetzung allerdings sehr schön und vor allem neu war. Zum Beispiel, dass man seine Klamotten beim Zeitspringen verliert, oder dass man von einer sogenannten "Sperre" daran gehindert wird, Wörter wie iPod, die aus der Zukunft stammen, in der Vergangenheit aus zu sprechen. Auch die Protagonisten fand ich außerordentlich gut gelungen. Anna, eine typische Teenagerin, findet sich auf einmal in der Vergangenheit wieder. Einfach genial, denn mit ihren Ansprüchen und ihrer Einstellung enspricht Anna dem ganz normalen Typ Mädchen unserer Zeit. Trotzdem ist Anna ganz und gar nicht auf den Mund gefallen und hat mich mit ihrer komischen Art oft zum Lachen gebracht. Sie ist taff, selbstbewusst und klug, sodass man sie einfach ins Herz schließen muss. Auch Sebastiano, der unglaublich attraktive Italiener, ist mir im Laufe der Geschichte super sympathisch geworden und auch seine Art hat mir sehr gefallen. Dass er am Anfang der Geschichte noch verschlossener ist und sich erst langsam öffnet, hat mir gut gefallen. Durch seine geheimnisvolle Art, seine Souveränität und Sicherheit, ergänzen er und Anna sich, finde ich, richig gut. Insgesamt ist das Buch durchgängig spannend geschrieben und das von den ersten Seiten an. Der Leser wird mitgenommen in eine andere Zeit, in eine fremde Stadt, und lernt zusammen mit Anna ein anderes Leben kennen. Die ganze Zeit über, konnte ich mich perfekt in Annas Lage hineinversetzen und habe in brenzligen Situationen mit ihr mitgefiebert. Ihre Gefühle, Liebe, Freude sowie auch Angst und Schrecken, wurden unglaublich authentisch rübergebracht. Eva Völler ist da wirklich eine sehr abwechslungsreiche Geschichte gelungen. Die Idee war zwar nicht neu, aber die Geschichte konnte mit viel Spannung, Witz und gutem Sprachstil überzeugen. SCHREIBSTIL: Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst. Alles ist leicht und flüssig zu lesen und am Anfang jedes Kapitels wird jeweils das Jahr angegeben, in dem Anna sich befindet. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschreiben (Anna), weshalb man sich ihr logischerweiser auch am nächsten fühlt. Die Beschreibungen der Umgebungen sowie Haupt-und Nebenfiguren sind hier sehr gelungen und sorgen für... FAZIT: Ein sehr empfehlenswertes Buch mit einer spannenden Geschichte und großartiger Umsetzung. Die Charaktere und die Kulisse sind außergewöhnlich und die Geschichte zieht dich sofort in ihren Bann. Zeitzauber ist sowohl für Jugendliche als auch junge Erwachsene super gut geeignet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! www.believe-in-books.blogspot.de

Die goldene Brücke / Zeitenzauber Bd.2

Bewertung von Knopf am 27.04.2013
Band zwei der Trilogie: Zeitenzauber von Eva Völler Wieder ist das Cover total gelungen. Es zeigt eine Brücke über die Seine, im Hintergrund die beiden Türme von Notre Dame, eine Lady und ein Musketier. Und wie der Einband vermuten läßt, spielt Band zwei in Paris. Nachdem Anna und Sebastiano nun bereits seit 1 1/2 Jahren Zeitreisende und ein Paar sind, haben sie schon mehrere Abenteuer in Venedig zusammen durchgestanden. Erst vor kurzem haben sie Casanova aus den Bleikammern befreit. Doch plötzlich bekommt Anna einen Notauftrag. Sabastiano lebt im Jahre 1625 in Paris und hat anscheinend sein Gedächtnis verloren. Er ist Musketier und Bewacher von Kardinal Richelieu. Doch wie kommt sie dort hin? Der 'Alte' José aus Venedig ist nicht zu erreichen. Und eine rote Gondel gibt es hier auch nicht. Aber auch hier trifft sie auf Bewahrer, Beschützer und Boten, die ihr bei dem Übergang behilflich sind. Und wieder fällt Anna eine wichtige Aufgabe zu, damit die Geschichte nicht umgeschrieben werden muß. Aber sie muß auch Sabastiano retten, bzw zusehen, dass er sein Gedächtnis wieder erlangt. Denn auch er hat seine Aufgabe. Erfüllt er sie nicht, bleibt er in der Vergangenheit stecken. Aber auch diesmal kann Anna das Durcheinander entwirren, die Geschichtsbücher behalten ihre Gültigkeit. Auch dieser Band ist wieder flüssig geschrieben und total schön zu lesen. Bei den einzelnen Bänden handelt es sich immer um komplett abgeschlossene Geschichten, sodass man auch einen Einzelband gut verstehen kann. Die Autorin erklärt zwischendurch immer mal die wichtigsten Begriffe, ohne dass es störend wirkt, wenn man bereits Band eins gelesen hat. Ich freue mich auf das nächste Abenteuer und hoffe, dass der Trilogie noch einige Bände folgen ;-)